Debeka oder Barmenia

  • Da er sie nicht verlinkt, ist alles in Ordnung meines Erachtens nach.

    Ist auch meine Meinung dazu.

    Und zu dem einen hier geschilderten Fall, in dem nach Angabe der TE speziell ihr eigener Beratungsfall im Sande verlaufen sei, ist zu sagen:

    1) Wo gibts das, dass nicht auch mal etwas danebengeht?

    2) Letztlich ist es ja auch nur eine Behauptung hier im Forum, die zwar wortreich geschildert wurde, aber nicht belegt ist. [Damit habe ich noch nicht gesagt, dass es sich nicht so wie beschrieben auch ereignet hat.]

    Heinrich Zille: "Vorne zu eng, hinten jeht er ausenander - det is'n Schuh von Salamander!"

  • Danke für die nette Apologie Alexis! :)


    Um es ganz offen zu sagen ist hier bei uns tatsächlich etwas schiefgelaufen, wie ich heute Nachmittag beim Telefonat mit dem sympathischen TE herausfand. Die Wurzel des Übels war, dass von unserer Seite eine E-Mail übersehen wurde. Und das trotz einer Erinnerung / Nachfrage. Darin stand, als Reaktion auf unsere erste Feststellung "derzeit nur mit Öffnungsaktion versicherbar", die Lösung zur Entschärfung der gesundheitlichen Situation, die nun eine Annahme mit RZ ermöglicht. Berater:in wartet auf die übersehene Antwort, Kunde wartet auf Antwort - deshalb ging nichts weiter.


    Wir sind im Gespräch und ich gebe mir alle Mühe, zum Ausgleich für diese Panne nun zur kurzfristigen Lösung des Problems beizutragen. :)

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Berufsunfähigkeit, Private Krankenversicherung, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Danke für die nette Apologie Alexis! :)


    Um es ganz offen zu sagen ist hier bei uns tatsächlich etwas schiefgelaufen, wie ich heute Nachmittag beim Telefonat mit dem sympathischen TE herausfand. Die Wurzel des Übels war, dass von unserer Seite eine E-Mail übersehen wurde. Und das trotz einer Erinnerung / Nachfrage. Darin stand, als Reaktion auf unsere erste Feststellung "derzeit nur mit Öffnungsaktion versicherbar", die Lösung zur Entschärfung der gesundheitlichen Situation, die nun eine Annahme mit RZ ermöglicht. Berater:in wartet auf die übersehene Antwort, Kunde wartet auf Antwort - deshalb ging nichts weiter.


    Wir sind im Gespräch und ich gebe mir alle Mühe, zum Ausgleich für diese Panne nun zur kurzfristigen Lösung des Problems beizutragen. :)

    Dann wünsche ich dazu gutes Gelingen und bitte mal vorsorglich bble um Entschuldigung, falls mein letzter Beitrag als Unterstellung empfunden wurde.


    Gruß

    Alexis

    Heinrich Zille: "Vorne zu eng, hinten jeht er ausenander - det is'n Schuh von Salamander!"

  • Wir sind im Gespräch und ich gebe mir alle Mühe, zum Ausgleich für diese Panne nun zur kurzfristigen Lösung des Problems beizutragen. :)

    Das kann ich nur bestätigen. Herr Schlemann hat sich enorm viel Zeit genommen und Mühe hineingesteckt. Hut ab!

    Fehler können passieren, wichtig ist wie man damit umgeht und das fand ich bisher ziemlich klasse muss ich sagen. So das ich für mich entschieden habe, wenn ich zur Barmenia gehe dann über Herrn Schlemann.


    Dennoch hatte meine ursprüngliche Frage eigentlich nichts mit der Beratungsqualität der Firma Schlemann zu tun. Sondern ging für mich um die generelle Einordnung Debeka/Barmenia und es ist wirklich so wie man überall (insbesondere von Maklern geschrieben?) steht, das die Barmenia so viel besser ist.

    Ein weiterer wichtiger Punkt war und ist die Risikorücknahme. Da ich das merkwürdig fand (angeblich nur aufgrund nicht vorhandener Behandlung und Beschwerdefreiheit) habe ich mich auch an die Verbraucherzentrale zur PKV beraten lassen und bin nochmals auf die Debeka zugegangen mit der Bitte nach einer schriftlichen Bestätigung das die Risikoeinstufung nach drei Jahren ohne Beschwerden und Befunde zurückgenommen werden kann.

    Heute wurde ich von der Debeka informiert, dass es am einfachsten wäre, auf das Antragsformular mit den 30% handschriftlich zu vermerken: hiermit erkläre ich die Annahme des Angebots der Debeka unter der Voraussetzung mir zuzusichern, dass nach einem dreijährigen Behandlungs- und Beschwerdefreien Zeitraum im Bezug auf meine angegebene XXX der Risikozuschlag in Höhe von 30 % erneut überprüft wird und bei positivem Ergebnis entfällt.


    Für mich scheint das eine praktikable Lösung zu sein, jedoch denke ich, dass es zu unverbindlich ist. Was ist ein "positives Ergebnis"? Ich würde das daher abändern in der Art:

    hiermit erkläre ich die Annahme des Angebots der Debeka unter der Voraussetzung mir zuzusichern, dass nach einem dreijährigen Behandlungs- und Beschwerdefreien Zeitraum im Bezug auf meine angegebene XXX der Risikozuschlag in Höhe von 30 % erneut überprüft wird und bei Vorliegen einer dreijährigen Behandlungs- und Beschwerdefreiheit im Bezug auf XXX der 30 % Risikozuschlag umgehend entfällt.


    Was denkt ihr, ist sowas verbindlich genug? Ist eine solche Risikorücknahme aufgrund der Beschwerde und Behandlungsfreiheit wirklich üblich bei der Debeka?

  • Dr. Schlemann


    Da das Anliegen der Threaderstellerin beantwortet sein dürfte, nutze ich den Kontext für eine Frage.

    Vor Abschluss bei der "kleinen" Barmenia würde ich gerne Folgendes verstehen:


    Was ist der entscheidende Grund für Beitragserhöhungen?


    In Bezug auf die Debeka gestehen sie zu, dass diese sehr beitragsstabil ist. Die Debeka bzw. deren Vertriebler nennt mir gegenüber als Grund dafür das einheitliche Tarifwerk, wo es nicht zur "Vergreisung" kommen könne, die generell hohe Zahl an Versicherten sowie diverse betriebswirtschaftliche Kennzahlen, die sich wohl als Skaleneffekte zusammenfassen lassen.


    Dem stellen sie entgegen, dass die Debeka lasche Aufnahmekriterien habe, was den Vorteil des großen Pools relativiere, weil dieser dann überdurchschnittlich viele "Bluter" anziehe.

    Auch argumentieren sie, es gebe keine "Vergreisung" von Tarifen, da grundsätzlich jeder Versicherungsnehmer bezüglich seiner durchschnittlichen Lebenszeitkosten durchkalkuliert wird und entsprechend zur Kasse gebeten wird.

    Diese Punkte habe ich gerne gelesen, da sie für meinen Favoriten Barmenia sprechen und das vom Debeka-Vertriebler mir gegenüber gezeichnete Horrorszenario der explodierenden Beiträge bei Schließung eines Tarifs entschärfen.


    Trotzdem frage ich mich aufgrund der erwiesenen Beitragsstabilität der Debeka, ob dann als Grund für Beitragserhöhungen wirklich nur allgemeine Kostensteigerungen im Gesundheitswesen verbleiben, welche eigentlich alle Versicherer treffen müssten (wobei die Debeka dies vielleicht mit Rücklagen besser auffangen kann) oder ob es andere Kriterien gibt.

    Vielleicht liegen langfristig gesehen auch alle (guten) Versicherer in einem branchenüblichen Korridor, was Beitragserhöhungen betrifft, sodass man dieses Kriterium vernachlässigen kann?


    Besten Dank vorab für Ihre Antwort.