Bearbeitungsgebühr von Krediten zurückfordern

  • Good morning in the Morning alle,


    wisst ihr was mich stutzig macht?


    Jetzt, wo sooo viele Bgs erstattet wurden und das Arbeitsaufkommen diesbezüglich bei den Banken geringer sein müsste, passiert rein gar nichts mehr. Für mich ist es nur noch Hinhaltetaktik um die Exkunden mürbe zu machen. Viele werden inzwischen das Handtuch werfen und sich sagen: "Ach, lass gut sein - ich schone meine Nerven..." oder wollen den Klageweg nicht bestreiten.
    Ja, genau. so wird es ablaufen. Könnte ich eigentlich auch machen. Aber inzwischen geht es mir ums Prinzip und ich kämpfe :thumbup:

  • Moin zusammen!!!


    Frodo kann frohe Kunde im Forum verbreiten.
    Mir war es in der Zwischenzeit möglich 3 meiner fünf Ringe endlich komplett in den Schiksalsberg hineinwerfen zu können. :thumbup:
    Deutsche Bank hat gestern bis auf Heller und Pfennig bezahlt!!!! Nach fast drei Monaten ohne jeglichen Kontakt(außer Schreiben Verjährung, bla,bla,bla) Ihrerseits.
    Bei Sauron ist ein Ring komplett im Berg versenkt wurden.
    Der zweite Ring liegt quasi schon an der Klippe und der dritte fehlt ganz..
    Bis später

  • Hallo,
    habe mich jetzt erstmal etwas belesen. Ich habe die Bearbeitungsgebühr von der Sparkasse Zittau zurückverlangt, Immobilienkredit, sie haben auch abgelehnt mit dem Hinweis auf den Grundschuld-Eintrag. Meine Frage, ob man einen Immobilienkredit ohne Grundschuld bekommen würde haben sie nicht beantwortet. Ich habe Mitte Dezember an den Ombudsmann der Sparkasse per Einschreiben geschrieben, allerdings ohne Rücksendeschein, weil es in der INfo, ich glaube von Stiftung Warentest hieß, dass könnte die Annahme des Einschreibens verzögern. Ich habe bis heute keine INformation erhalten, dass der Vorgang läuft und dass die Verjährung ausgesetzt wurde.
    Meine Sparkasse hier in Landsberg hat mir erklärt, dass ich sehr wohl ein Anrecht auf Rückzahlung habe und dass sie bereits auszahlen. Es ist also bei der Sparkasse wohl "gebietsabhängig" wie es gehandhabt wird.


    Hab mich wegen dem Ombudsmann bisher still verhalten, weil ich auch davon ausging, dass viel zu tun ist. Aber langsam werde ich doch unruhig.

  • So, liebe Leidensgenossen :)
    Bei mir gibt es bezüglich DKB Neuigkeiten. Habe heute eine Mail vom Anwalt erhalten, dass die DKB auf den MB eingelenkt hat.
    Die BG wurde mir bereits erstattet und nach dem MB die Zinsen abzgl. Kapitalertragssteuer und Solizuschlag. Ebenfalls werden die Kosten für meinen Anwalt und die Kosten des MB erstattet. (Nur gut - ich musste bei allem in Vorkasse)
    Der Anwalt bat mich um Rückruf und teilte mir mit, dass die in Abzug gebrachte Kapitalertragssteuer und Soli rechtswidrig sind und eine Erfindung der Banken. Die Erstattung ist kein Ertrag für mich, sondern eine Entschädigung für den Nutzungsausfall. Weiterhin meinte er, dass man diesen "Abzug" auch bei keiner Steuererklärung erstattet bekommt. Dies sei, wie erwähnt ein Schachzug der Bank.
    Bei mir wurden ca 28,00 € in Abzug gebracht. Habe auch keine Lust mehr deswegen weiter zu machen, da ich mir nicht sicher bin ob dieser Abzug rechtens ist. Bin erstmal froh, dass ich meine ganzen außergerichtlichen Kosten wieder bekomme.

  • Eine Info für die Portigon-BG-Erwarter:
    Heute kam ein Schreiben: Aufgrund erhöhten Arbeitsaufkommen mit entsprechend längerer Bearbeitungszeit verzichtet Portigon bei mir auf die Einrede der Verjährung bis zum 30.04.2015.
    Also nochmal 2 Monate mehr warten...

  • Die Methoden der Santander:


    Meine Anwältin hat mit Datum 21.1.2015 ein weiteres "Standardschreiben" der Santander erhalten.Es wird die Zahlung von Zinsen mitgeteilt in Bezug auf eine von drei BGs,wobei diese BG tatsächlich auch am 19.11.2014 erstattet wurde.
    Die Höhe der Zinsen macht etwa die Hälfte(!!) der nach dem bekannten Zinsrechner zu fordernde Summe aus.


    Die Anwältin wird NICHT angesprochen,sondern nur mit "Sehr geehrte Damen und Herren";ein Bezug zu ihrem Schreiben an die Santander vom 10.12. mit Frist 17.12. nach meinen eigenen beiden Forderungsschreiben von Ende Oktober und Mitte November 2014 ist aber durch den Briefkopf herstellbar.


    Dann vermerkt die Santander:
    .....in Bezug auf das Urteil des BGH vom 28.10.2014(welcher Bezug konkret??)teilen wir Ihnen mit,daß die Übernahme der Kosten Ihrer anwaltlichen Vertretung(was??Die Anwältin hat sich anwaltlich vertreten lassen???IHRER steht hier mit einem großen I !!) unter keinem rechtliche Gesichtspunkt(die sind wirklich bescheuert:a)es gibt mehrere Verzugsschäden und b)mindestens ZWEI BGH Urteile)in Betracht kommt.
    Unter dem anerkannten Gesichtspunkt(wo wird in diesem Kontext der folgende Gesichtspunkt "anerkannt"??)einer Schadensminderungspflicht(???)ist ein Vertragspartner nicht berechtigt(die alte Gutsherrenhaltung:Friß oder stirb;die Krümel verteile ich),einfache Sachverhalte(als da wären????)unmittelbar(wie gesagt mehrere außergerichtliche Forderungsschreiben,mehrere Verzugsschäden)anwaltlich überprüfen zu lassen(das kommt nach Santanderauffassung einem Verbot, gleich,sich rechtliches Gehör zu verschaffen) ohne dem Vertragspartner die Möglichkeit einer Klärung der Angelegenheit(nein,ich wiederhole die Fakten nicht nochmals)zu eröffnen.


    Was ich hier lese ist Verweigerung von Schuldnerpflichten mit quasi kriminellen Methoden.


    Wie gut,daß meine Klage gegen die Santander am 15.1. zugestellt wurde und MORGEN die Frist der Verteidigungsanzeige abläuft!!


    Mich interessiert aber noch etwas anderes:


    Wir sind ja hier alle "zivilrechtlich" unterwegs.Ich würde der Santander zu gerne auch "strafrechtlich" auf die Füße treten und wäre für gute Ideen dankbar.

  • @momsdirtyman


    Die Deutsche Bank hat mir in zwei Teilbeträgen seit Dienstag voriger Woche ca. 65 % erstattet, das genaue Datum kenne ich
    nicht, da alles über das RA Konto läuft und die Bank keinerlei Erklärung abgegeben hat.
    Ich denke, bei dir dauert es auch nicht mehr lange, ich drücke dir beide Daumen


    @MikeRophone


    Geld gestern angekommen, allerdings nicht wie bei dir nur 65% sonder sogar 101%

  • Habe gerade mal bei Santander angerufen. Da läuft jetzt eine automatische Bandansage, das alle Gebühren erstattet werden, wenn man sich rechtzeitig gemeldet hat. Bin ja mal echt gespannt wie es weiter geht.

  • Also, dass die DKB nach MB sämtliche Kosten für Anwalt und Gericht ohne weiteres anerkannt hat, ist für mich beispielgebend. Gezahlt hätten sie nicht, wenn sie auch nur ein Schlupfloch gehabt hätten.


    Anders sieht es bei der Santander aus. Gleiches Spiel - Anschreiben mit Fristsetzung/ Keinerlei Reaktion/Anwaltliche Nachfristsetzung /keine Reaktion/ Mahnbescheid/..... und ab spätestens hier hätten sie zahlen sollen. Nun aber geht es vor Gericht und die Kosten werden unnötig in die Höhe getrieben.
    Aber ich bin mir nun gaaanz sicher, dass sie ALLES zahlen müssen, weil es einfach kein Schlupfloch gibt. :thumbup:

  • Also, dass die DKB nach MB sämtliche Kosten für Anwalt und Gericht ohne weiteres anerkannt hat, ist für mich beispielgebend. Gezahlt hätten sie nicht, wenn sie auch nur ein Schlupfloch gehabt hätten.


    Anders sieht es bei der Santander aus. Gleiches Spiel - Anschreiben mit Fristsetzung/ Keinerlei Reaktion/Anwaltliche Nachfristsetzung /keine Reaktion/ Mahnbescheid/..... und ab spätestens hier hätten sie zahlen sollen. Nun aber geht es vor Gericht und die Kosten werden unnötig in die Höhe getrieben.
    Aber ich bin mir nun gaaanz sicher, dass sie ALLES zahlen müssen, weil es einfach kein Schlupfloch gibt. :thumbup:



    Lies das hier Sylvi.
    http://www.jurablogs.com/go/un…n-jetzt-wirds-ganz-konfus
    Das ist eine Truppe Dilettanten. Hätte ich das nur vor Unterschrift gewusst.

  • Santander:


    Die Informationen auf der verlinkten Seite(RAe Bella& Ratzka)bestätigen schon zum damaligen Zeitpunkt(im Sommer 2014 dh.vor den BGH Urteilen im Oktober),daß bei der Santander das Handeln gegenüber dem Kunden der "Forderungsmanagement"-Abteilung vom individuellen Bearbeiter abhängt,an den man gerät.


    Die "Rechtsabteilung" hingegen scheint auf ihre Art und Weise ebenfalls komplett willkürlich und unvoraussehbar zu handeln.


    Neu für mich ist,daß die beiden Abteilungen unabhängig voneinander denken und handeln,so daß die Aussage eines Mitarbeiters meiner Versicherung,die ich nach dem heutigen "Standardschreiben" Teil 2(siehe weiter oben)kontaktierte,wohl absolut stimmig ist,denn er sagte mir,daß bei denen die rechte Hand nicht weiß,was die linke tut.
    Trotzdem würde ich immer noch gerne wissen,ob man auch strafrechtlich gegen diesen Saftladen vorgehen kann.

  • hallo
    auch ich muss wie viele Andere von der "Totenstille" berichten. Zwei Fristen hat Targo bis jetzt verstreichen lassen.
    Ausser eine e-Mail am 09.01 ( Bearbeitung erfolgt in Kürze, blabla..) nichts gehört, kein Geld, keine Nachricht.
    Am Anfang herrschte bei mir Euphorie, langsam mache ich mir Sorgen.
    Die Beschwerde hatte ich am 26.12. samt Unterlagen per e-Mail an den Ombudsmann geschickt. Ausser eine
    automatische Bestätigung habe ich von denen auch nichts gehört.
    Ich habe den Glauben nicht verloren aber meint ihr, die arbeiten daran oder warten die, dass sich die Sache von alleine erledigt ?

  • Heute hat BMW-Bank die Zinsen der ersten BG abzüglich der Kapitalertragsteuer und eine zweite Bearbeitungsgebühr ( viel mehr als gefordert)einschließlich der Zinsen gezahlt. Nun fehlen noch die korrigierten Zinsen der Targo. :thumbup:

  • Heute hat Santander die 2. BG aus 2005 überwiesen. Nach Mahnbescheid (32€) und Überweisung (127€) für das Amtsgericht Mönchengladbach. Zudem fehlen mir noch Zinsen (ca. 520€). Also von vorn !
    Einschreiben, Mahnbescheid, usw..........
    Es liegt der Verdacht nahe, dass ab einer bestimmten Summe der Streitwert für Anwälte zu gering ist und sich viele Forderungen daher schon erledigen.


    Noch hat die dunkle Seite nicht obsiegt !!! ;-)))

  • @momsdirtyman


    Danke für die Info :-).Es freut mich, daß du jetzt wenigstens EINE Bank abhaken kannst.
    Leider tut sich bei mir momentan gar nichts mehr, ich warte noch auf ca. 2.600,- Euro plus RA Kosten,
    mein RA möchte aber nicht, daß ich andauernd Sachstandsfragen stelle. Ich bin zwar der Meinung, daß
    eine Mail pro Woche nicht " andauernd " ist, aber ich bin ja auch nicht der einzige Mandant der Kanzlei.
    Leider hat die Deutsche Bank wohl am letzten Tag der Frist Widerspruch gegen den Mahnbescheid
    eingelegt, jetzt weiß ich nicht, was ich weiter unternehmen soll.
    Erneute Fristsetzung, danach wieder einen Mahnbescheid wegen des fehlenden Teilbetrages....?????

  • Hallo,


    ich lese nach wie vor mit, konnte bisher aber leider nichts neues mehr vermelden. Warte immer noch auf Zinszahlung der Creditplus. Aber nachdem hier einige berichteten, dass anscheinend jetzt Zinszahlungen fließen, bin ich ja mal gespannt, ob bei mir auch was kommt, und wieviel. Und der Anwalt möchte ja auch seine Kohle haben.


    Ach, und bei mir war bisher BMW Bank die einzige, die Kapitalertragssteuer in Höhe von 9 € oder so einbehalten hat. Alle anderen haben nichts einbehalten. Schon komisch, oder?


    Melde mich wieder, sobald ich was von Creditplus gehört habe.



  • . zu den Anwaltsanfragen folgendes:
    das geht mir bei meinem Anwalt genau so. Ich sollte nicht immer anfragen, weil ich damit seinen Arbeitsablauf blockiere. Hat mir versichert, er habe alle Fristen im Kopf.Habe manchmal Wochen nichts von ihm gehört. Ich habe meine Anrufe dann unterlassen und ihm einfach vertraut. Und siehe da - das ganze nimmt seinen Lauf und wenn er was wissen will bittet er um Rückruf. Seit dem haben wir ein entspanntes Verhältnis ^^ Ich verstehe deine Ungeduld, aber die Anwälte haben mehr als genug zu tun. Auch hier wieder das Zauberwort - "Geduld".


    Zu dem Widerspruch MB wäre der nächste Schritt Klageeinreichung und abwarten wie die Bank sich dazu positioniert.