Österreich schafft staatliche Einlagensicherung ab

  • Gerade auf Focus Online gefunden:


    Auch deutsche Sparer sind betroffen. Denn in
    Deutschland tätige Banken wie die Sberbank, Tochter von Russlands größtem
    Finanzinsititut, die Denizbank und die ebenfalls russisch-stämmige VTB führen
    seit Wochen die Tages-und Festgeldvergleiche an - und vertrauen auf die
    österreichische Einlagensicherung. Sollte die Reform tatsächlich greifen, gilt
    sie also auch für Anleger in Deutschland.


    Was passiert nun?

  • @Carsten Der Staat Ö "garantierte" dem Kleinanleger bisher bis zu 50.000 EUR, und zwar erst nachträglich, wie viele andere EU-Länder auch. Das darf ab 3. Juli in der EU kein Staat mehr. Ö setzt damit in aller letzter Minute eine EU-Richtlinie um, die vorschreibt, dass die Banken die Einlagensicherung vordem Schadensfall zu bilden haben. Dafür sind Zahllungsverpflichtungen, flüssige Mittel, aufzunehmende Kredite und Sonderzahlungen zu beschaffen.

  • Sollte natürlich einen Einfluss auf die Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Banken haben, da nunmehr von allen Banken zusätzlich noch Liquidität zum Aufbau der Einlagensicherung abgeführt werden muss.


    Bleibt eine spannende Sache.

    "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

    Lee Iacocca, amerik. Topmanager