Private Krankenversicherung: interner Tarifwechsel

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    • MoritzalsNachname schrieb:

      Peter03 schrieb:

      Zur Beratung durch einen Profi: habe ich gemacht. Seine Empfehlung: die Selbstbeteilung auf einen enorm hohen Betrag hochsetzen (hätte natürlich auch die höchste Provision für den Berater bedeutet).
      Sie haben es schön in einem Satz zusammengefasst: Der "Berater" hat Ihnen das "empfohlen", woran er am meisten verdient. Ein echter Profi halt.Inwieweit dieser Mensch die Bezeichnung "Berater" oder gar "Profi" verdient, haben Sie damit schon selbst gesagt.

      Peter03 schrieb:

      Diese Empfehlung wird auf allen mir bekannten Webseiten ganz klar abgelehnt.
      Freut mich, dass Sie tiefer in die Materie eingestiegen sind und die "Empfehlung" des "Beraters" geprüft haben.

      Peter03 schrieb:

      Von dieser hohen SB, da stimme ich Ihnen voll zu, wäre ich nie mehr weggekommen.
      Das ist eine der vielen Einbahnstraßen, die ich meine.
      Sie finden viele Antworten auf Ihre Fragen in dieser Diskussion ab Post Nr. 20.

      Eine Anmerkung noch (von mir als Laien): Viele Berater werben damit, dass sie über Datenbanken (MORGEN & MORGEN/ Kvpro, KV-fux, ..) hunderte von Tarifen der Versicherer einsehen und bewerten können. Am Ende sind es jedoch eher wenige duzend Tarife; die beworbenen "Hundertschaften" kommen durch Kombinatorik von unterschiedlichen Teiltarifen und SB zustande.

      Meine Erfahrungen:

      Bad News: Die angeblich mannigfachen Wechselmöglichkeiten sind nur Augenwischerei. Die älteren Tarife (alte Welt, alte Leistungskataloge, alte Versicherungsnehmer) sind durchweg uninteressant.

      Good News: De facto verdichten sich die sinnvollen Wechseloptionen schnell auf 3, 4 Tarife. Wenn man dann noch die "hohe Selbstbehaltfalle" und das gut einzuteilende Downgrading innerhalb eines Versicherungsnehmerlebenslaufes dazunimmt ist man fast am Ziel.

      Ich habe seinerzeit noch einen unabhängigen Berater auf Honorarbasis hinzugezogen, der meine Recherchen und Thesen geprüft und eingeordnet hat. So konnte ich dann eine Entscheidung treffen und habe diese bis heute nicht bereut (bin jetzt seit 2,5 Jahren in einem anderen Tarif).

      MoritzalsNachname schrieb:

      Bad News: Die angeblich mannigfachen Wechselmöglichkeiten sind nur Augenwischerei. Die älteren Tarife (alte Welt, alte Leistungskataloge, alte Versicherungsnehmer) sind durchweg uninteressant.
      Möchten Sie damit ausdrücken, dass nur ein Wechsel in die neue UnisexWelt interessant ist?
    • Was interessant ist, isst das Ergebnis einer Beratung.

      Zur Beratung berechtigt sind die, die eine Zulassung haben.

      Die frage was interessant ist, ist keine frage der Welt 8hier Unisex), sondern des Versicherers, des Ausgangstarifs und der konkreten individuellen Rahmenbedingungen!

      Wer behauptet, dass nur ein Wechsel in unisex interessant ist, hat keinerlei Marktkenntnisse!
    • Peter03 schrieb:

      Möchten Sie damit ausdrücken, dass nur ein Wechsel in die neue UnisexWelt interessant ist?
      Nein; da habe ich mich zu restriktiv ausgedrückt.
      Und wie Lange Oog richtig sagt, muss eine Empfehlung immer Resultat einer fachkundigen Beratung sein. Und ich bin weder Fachmann noch kenne ich Ihre Rahmenbedingungen.

      Ich wollte nur darauf hinweisen, dass meiner Laien-Meinung nach die anfangs scheinbar vielfältigen Tarifwechselmöglichkeiten sich schnell auf wenige Möglichkeiten reduzieren, sobald man sich tiefer mit den Leistungskatalogen befasst.
      Aber auch das ist eine Laien-Aussage und Ausnahmen sind möglich.
    • Und das war ein VersicherungsBERATER, der für die Beratung Honorar genommen hat oder ein Versicherungsvermittler, der sich aus Ersparnis bezahlen lässt? Der Zweite ist nicht unabhängig! Der erste darf kein Erfolgshonorar nehmen!

      Bei Versicherer fragt man die konkret möglichen Tarife in diversen Varianten an und stellt das gegen Entgelt gegenüber und schreibt, was die Beitragsunterschiede möglicherweise möglich macht und was da kurz-, mittel- und langfristig bedeuten kann!
    • Kann ich Ihre Aussage

      >Bei Versicherer fragt man die konkret möglichen Tarife in diversen Varianten an und stellt das gegen Entgelt gegenüber und schreibt, was die Beitragsunterschiede möglicherweise möglich macht und was da kurz-, mittel- und langfristig bedeuten kann!

      in der Form richtig interpretieren, dass sie grundsätzlich in die Richtung geht, die ich im Post Nr. 97 beschrieben habe?
    • Nein - ich sagte, dass man die konkreten Tarife, die in Frage kommen auch konkret benennt und damit auch konkret anfragt.

      Sie wollen eine allgemeine frage stellen, die sich an bestimmten Leistungsmerkmalen orientiert ohne zu Wissen, ob es das überhaupt so gibt.

      Tarife haben Namen - sie sind heute in xyz01 versichert und man fragt xyz02 und xyz03 und abc04 und fgh47 an.

      Unabhängig davon können Sie sich ja ggf. auch auf die Tarifwechsel-Richtlinie ausgewählter PKV-Versicherer berufen. Sie werden dann "getrichtert" - also nach der Vorstellung des Versicherers werden Ihnen passende Tarife genannt - in der Regel die, die dem Versicherer passen.

      Ich will es einmal so formulieren: So lange nicht klar ist, bei welchem Versicherer Sie in welchem Tarif versichert sind, kann man sowieso gar nichts sagen.

      Wir würden uns nur mit einem Vertrag beschäftigen, wenn eine Kopie des letzten Nachtrages vorgelegt und verschiedene Fragen beantworten werden.