Mobil bezahlen, Fingerabdruck, P2P-Kredite - die Zukunft des Banking?

  • Hallo liebe Mitglieder,


    im Moment liest man ziemlich viel zum Thema Internet-Unternehmen, die in den klassischen Bankenmarkt drängen. Oft wird argumentiert, dass die Banken es versäumt hätten, auf dem aktuellen Stand zu sein. Und dass deswegen die jungen, dynamischen Startups nachziehen. Sogar etablierte Unternehmen wie Google oder Amazon streben nach einer Banklizenz oder haben schon eine.


    Wie stellen sich diese Unternehmen die Zukunft rund um unser Geld vor? Initiativen wie die der Fidor Bank zeigen, dass Communities und P2P-Kredite immer wichtiger werden. Gleichzeitig sollen wir problemlos bargeldlos und mobil, z. B. per Fingerabdruck, bezahlen können. Google hat in dieser Richtung schon Fingerabdrucklesegeräte entwickelt. Der Vorstellung sind (fast) keine Grenzen gesetzt.


    Was meinen Sie? Sind wir bereit für eine solche Revolution des Zahlungsverkehrs? Sind wir schon mittendrin? Und wie wichtig ist die Sicherheit?

  • Nicht zu vergessen die Möglichkeit sich im REWE Geld auszahlen zu lassen :-)

    "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Kein Treueprogramm, aber man kann sich beim Rewe nach einem Einkauf Geld auszahlen lassen.


    Von Seiten der Handelsketten eine clevere Idee, denn Bargeldhaltung kostet Geld und so können Sie diese Kosten reduzieren und dem Kunden a) noch einen Mehrwert bieten und b) weitere Kunden in die Läden locken

    "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Auch in dieser Hinsicht frage ich mich oft, wie sich unser Einkaufs- und Bezahlverhalten in der Zukunft ändern wird. Gerade in Supermärkten sehe ich mittlerweile so viele mit Karte zahlen. Die konservative Ansicht, alles immer mit Bargeld zu bezahlen, scheint zumindest in den Städten und tendenziell unter den Jüngeren immer mehr zur zum Randthema zu werden.


    In einigen Läden zahlt man z. B. jetzt schon mit Bitcoins oder anderen "super-schnellen" Methoden.

  • Ich denke die Bezahlung mit Karte wird die Zukunft sein, ob das Handy das ablösen kann ... bin ich mir noch nicht sicher, da aus meiner Sicht noch einige Dinge dagegen sprechen.


    Ich selbst zahle mittlerweile so gut wie alles mit der Karte und möglichst mit der Kreditkarte, da ich schön die Bahn-Punkte für Freireisen für meine Lebensgefährtin sammeln möchte ;-)

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    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Ich bin auch eine Anhängerin eines hier nicht näher genannten Prämien-Programms in Deutschland... Als Mod will die Neutralität gewahrt sein... :saint:


    Letzthin habe ich erst eine Reportage gesehen, die sich mit dem Sammeln von Daten eben genau über diese Zahlungen befasste. Sogar meine Bank kann anhand dieser Daten auswerten, für was ich mein Geld ausgebe - Wohnung, Kleidung, Haushalt, etc. Das ist angesichts der Big Data Debatte fast schon ein bisschen gruselig. Anregung: Zielen die o. g. Bemühungen nicht unerheblich darauf ab? Ist das wichtiges Datenmaterial für die Unternehmen zur generellen Verbesserung? Oder werden wir zum gläsernen Menschen?


    Bei nicht-geldlichen Themen finde ich die Datenkrake nicht so bedenklich, aber wenn es um die Finanzen geht? Mmmhhh...

  • Hallo @Franziska,


    da ich dies nicht bin, kann ivh ja eines meiner Prämienprogramme nennen ... da hier die Kreditkarte drüber läuft und das kartenausgebende Institut sonst mit mir keine Verbindung hat, würde ich sagen das meine Daten lediglich statistischen Mehrwert liefern.


    Was konsumiert ein 35jähriger männlicher in seiner Freizeit oder so.


    Was anderes machen die weiter erhältlichen Programme auch nicht, gläsern werden wir ja und das Ziel soll sicherlich analog zu Amazon sein ... einen Wunsch zu bedienen bevor ich diesen selbst äußere.


    Nur doof das ich die Partnerkarte an meine Mutter gegeben habe, die Verwirrung von Einkäufen für einen 35jährigen und eine knapp 60jährige würde ich im System schon gerne mal sehen :;-)

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    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Haha... sehr gut... Da kriegst Du sicherlich ganz ungewöhnliche Einblenden! Nur zur (witzigen) Ergänzung: Mir wurde auf Facebook mal eine Bartmütze angeboten. Eine Bartmütze??? Ich frage mich bis heute, wie die auf die Idee kamen, einer Mittzwanzigerin mit meinen Interessen so etwas zu schicken.


    Das verdient fast auch schon wieder einen eigenen Thread: "Big Data" und die Auswirkungen auf den Verbraucher :S

  • Meine Taktik ist ja "Verwirrung pur" ... ab und zu einfach mal für Bekannte einkaufen und mal schauen, was aus dieser Datenmenge dann bei Facebook und ähnlichem landet.

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    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Aktuell ist bei sorgsamem Umgang mit der Bank-Karte und PIN auch ein großer Schutz möglich, oder hat jemand von Ihnen/Euch schon entsprechende Erfahrungen gemacht?

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    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Na ja, du kennts das doch sicherlich: Alte Oma bewahrt PIN in der Brieftasche auf, alte Oma verliert Brieftasche samt! EC-Karte, alte Oma verliert viel Geld. So ist nicht nur die alte Leier, sondern das habe ich selbst schon in meinem Bekannten- und Familienkreis erlebt.


    Bewahrt man das getrennt auf (oder vernichtet den Zettel gleich ganz - das Gedächtnis ist immer noch der sicherste Speicher), ist es recht sicher, ja!

  • Heute bei heise gelesen: Die (tech-begeisterte) Industrie versucht, neue Sicherheitsmodelle bei Kreditkarten einzuführen. Das sind Maßnahmen wie ein Fingerabdruckscanner, elektronische Unterschriften oder sogar Herzrhythmusmesser. Der Autor des Artikels argumentiert, dass es so viel einfacher wäre. Indem man ein Bild des Kreditkarteninhabers aufdruckt, ist ein Missbrauch der Karte ausgeschlossen.


    Da die BahnCard 100 auch gleichzeitig als Kreditkarte fungieren kann, ist sie somit eine der sichersten Karten in Deutschland, so der Autor. Ich persönlich muss sagen, mir gefällt diese Idee sehr! Auch Situationen, in denen z. B. Kinder die Karte verwenden, könnten so vermieden werden.

  • Stimmt in diesem Kontetxt, aber welche Verkäuferin achtet denn auf das Bild.


    Jede Technik ist nur so stark und sicher wie die handelnden Personen es sind, aber könnte es ja mal testen ... hab ja dem obigen Post nach eine der sichersten Kreditkarten ...


    ein anderer guter Aspekt könnte sein .... die Kreditkarte wird jedes Jahr neu ausgestellt ...

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    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Ändern sich mit der Neuausstellung die Daten der BahnCard 100? Ich weiß von meinen Kreditkarten, dass z. B. die Nummer immer gleich bleibt. Was nützt mir also die neue Karte, wenn die alte gestohlen wurde?


    Der Autor betont in dem Artikel, dass er viel gutes Feedback von den VerkäuferInnen bekommt. Ich kann mir vorstellen, dass die stark unter Druck stehen: Jeder will schnell abgefertigt werden, aber eigentlich sollen sie die Unterschriften überprüfen. Beim Bild geht's, so gesehen, ein Stückchen schneller. Aber ob dann nicht wieder darauf nicht geguckt wird, wer weiß? Aufschrei gibt es doch meistens erst dann, wenn etwas passiert ist.

  • So ist es .... mir ist es noch nicht bewusst aufgefallen, das jemand aufs Bild achtet ... aber es wird seltsamer die Karte betrachtet, da diese andersartig ist :-)


    Es ändert sich das Ausstellungsdatum und die Laufzeit ..

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    Lee Iacocca, amerik. Topmanager

  • Hey, sonst müsste ich mir ja jedes Jahr ne neue Nummer merken :-)


    werd auch nicht jünger

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    Lee Iacocca, amerik. Topmanager