Bereitstellungszinsen 3% p.a. in Niedrigzinsumfeld?

  • Ist es rechtens, dass eine Bank bei einem Darlehenszins von bspw. 1,8% p.a. einen Bereitstellungszins von 3,0% p.a. verlangt?


    Der Bereitstellungszins soll die Bank ja für ihren Zinsschaden entschädigen, welcher dadurch entsteht, dass ein Darlehensnehmer nach Ablauf eines bestimmten Zeitraums (bspw. 6-12 Monate ab Vertragsabschluss) sein Darlehen immer noch nicht oder nur teilweise abgerufen hat. Angesichts des historisch niedrigen Zinsniveaus fällt dann natürlich auf, dass satte 3,0% eigentlich schon als Wucherzins gelten müssten. Schließlich muss der von der Bank erlittene Zinsschaden in diesem Fall ja deutlich unter 1,8% liegen.


    Hat jemand Erfahrungen mit dieser Thematik?