Tagesgeld

  • Hallo zusammen.


    Ist es sinnvoll sein Geld auf mehreren Tagesgeldkonten zu verteilen, oder würdet Ihr nur eine Bank bis zur Einlagensicherung wählen? Das Risiko bei einer Bankpleite sozusagen minimieren.


    Freu mich auf Eure Antworten.


    LG

  • Risikominimierung ist sicher gut, solange die Übersichtlichkeit nicht leidet ;-)


    Manche TG-Zinssätze gelten derzeit bei manchen Banken auch nur bis zu einem Betrag von z.B. 10k oder 20k EUR.
    Da wäre Verteilen dann auch besser.

  • Wieviel Geld willst du denn parken? Welchen Zinsvorteil kannst du durch Anlagesplittung erwirtschaften? Grundsätzlich ist eine Risikoverteilung bei Beträgen unter der Einlagensicherung nicht nötig, das Risiko ist einfach zu gering. Aktuell gibt es meines Wissens auf Tagesgeld ca. 1%-1,25%. Das heißt, wenn du es schaffst, 1 Jahr lang 100.000 Euro zu 0,25% mehr anzulegen als bei deinem aktuellen Konto, gewinnst du 250 Euro. Das ist ja schonmal was. Aber sobald die Zinsspanne geringer wird, der Anlagebetrag geringer ist, oder du temporäre Angebote annimmst, die dich zwingen, nach x Monaten wieder zu wechseln, verliert das ganze an Attraktivität.


    Ab wann dir das Spiel Spaß machst, musst du aber schon selbst entscheiden.

  • Hallo Chris,


    eigentlich sind das Beträge unter der Einlagensicherung. Dachte es wäre besser, wenn man einen Teil bei einer "sicheren" Bank und einen weiteren Teil bei einer "sicheren" Alternativbank anlegt. Somit ist das Risiko geringer, wenn doch mal ne Bank pleite geht. Mir geht es nicht um 0,....Prozentpunkte rauf oder runter. Alles ist besser, als bei den Hausbanken. Und möglichst übersichtlich soll es auch bleiben.


    Habe gelesen, dass wenn man zuviele Konten eirichtet ( mit Girokonto....? ) bei der Schufa unschöne Einträge
    stattfinden. Ist da was dran?
    Kennt sich da jemand aus.


    Danke für Deinen Beitrag.

  • Hallo @Joe_ ,


    bei diesem Thema verweise ich Dich gerne auf meinen Artikel "Pimp your Schufa" ;)


    • Hopping bei Tagesgeld und Festgeld ist kein Problem

    Auf der Jagd nach den besten Zinsen für Tagesgeld und Festgeld? Null problemo. Häufiges Eröffnen und Schließen solcher Konten macht bei der Schufa nichts aus.


    Quelle: http://www.finanztip.de/blog/pimp-your-schufa/


    Achtung: Wenn man ein Girokonto PLUS Tagesgeld eröffnet, ist das natürlich eine andere Geschichte.

  • Also so lange du Banken wählst, die von anerkannten Stellen (i.e. Finanztip, Stifung Warentest) etc. empfohlen werden, ist das Pleiterisiko minimal bis gegen Null. Das lohnt den Aufwand nicht. Schwierig wird es mit Zinsjagden bei russischen Banken oder griechischen. Da wär ich auch unruhig. Aber zwischen empfohlenen Banken Risikostreuung betreiben? Dann kannst du auch dein Gehalt jeden Monat auf ein anderes Girokonto überweisen lassen, um Phishing zu erschweren.

  • winter: Ich wünschte ich könnte mir mit Tagesgeldhopping wenigstens einen Cheeseburger pro Woche verdienen ;-). Leider Fehlanzeige. Bin seit 15 Jahren bei derselben Bank, die taucht schon lange in keinem Ranking mehr auf, aber ich kenne den Login auswendig und Überweisungen sind meist am selben Tag aufm Giro, das ist für mich Grund genug zu bleiben.

  • @winter


    Ich habe keine 100.000 Euro, aber ich experimentiere gerade zum ersten Mal ein wenig. Reich werde ich nicht, aber für eine Community Managerin sind 20, 40 oder 60 Euro mehr wertvolles Geld ;)


    Vor ein paar Wochen habe ich sogar das erste Mal per Videoident ein Tagesgeldkonto eröffnet. Das war für mich minimaler Aufwand. Und zur Kündigung schicke ich ein Schreiben an die Bank, wenn nötig ^^

  • Ich habe keine 100.000 Euro, aber ich experimentiere gerade zum ersten Mal ein wenig. Reich werde ich nicht, aber für eine Community Managerin sind 20, 40 oder 60 Euro mehr wertvolles Geld

    60 Euro im Jahr ist natürlich für jeden viel Geld (nicht nur für eine Community Managerin). Nur rechne mal die Zeit für das Experimentieren/Finden und für die Eröffnung dagegen - rechnet sich das dann immer noch?

  • Rein nach Zeitaufwand wahrscheinlich nicht. Ich denke, da muss man immer persönlich abwägen, wie viel einem das wert ist - oder eben nicht. Es gibt zum Beispiel Bereiche, in denen ich Sachen auch mal "laufen" lasse. Das geht uns, glaube ich, allen mal so ;)

  • Bankenpleite im entschädigungsfähigen Bereich (Festgeld unterhalb von 100000€) habe ich auch schon hinter mir. Es handlte sich um eine deutsche Bank, nicht um die "Deutsche Bank".
    Die Entschädigung lief recht reibungslos ab. Dabei wurde der vereinbarte Zinssatz bis zum Zahltag gezahlt.
    Die Splittung halte ich deshalb nicht für notwendig.


    Altsachse