Was bedeutet der Brexit für Verbraucher?

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    • Woooahh. Ich wusste ja, dass das passieren kann. Aber dann heute morgen im Radio zu hören, dass die Kurse abstürzen?! Das klingt so nach Krise. Irgednwie so groß. Und jetzt habe ich die Aussage auf Facebook von Hermann Tenhagen gelesen. Don't panic. Aber ich finde die Vorstellung schon krass bald vielleicht ein Visum für die Einreise nach England zu brauchen? Und was ist, denn weitere Länder sich anschließen? Mein Kollege meinte heute morgen: "Jetz ist die EU kaputt." Don't panic??
    • chris2702 schrieb:

      1. Folge: Man kann binnen 30 min Flug die EU verlassen und ist schon (fast) interkontinental unterwegs. Wann gabs das das letzte Mal?
      Mit der Schweiz hatte man schon bisher (zumindest als Süddeutscher) die Möglichkeit, noch schneller aus der EU auszureisen. ;)


      Wieviel sich für uns Bürger tatsächlich ändern wird, bleibt abzuwarten.
      Immerhin war UK schon bisher nicht in der Währungsunion und im Schengen-Gebiet. Wir musste also auch bisher schon Passkontrollen durchlaufen und Geld wechseln.

      Ich hoffe, dass die EU den Brexit als Chance zur Veränderung/Modernisierung nutzt.
      Einem Remain wäre womöglich ein irgendwie geartetes "Weiter-so" gefolgt.
    • Solange du im Euroraum lebst, macht eine hohe Euro Quote Sinn. Aber es sollten schon immer Fremdwährungen aus Diversifikationsgründen vorhanden sein.

      Ich glaube, dass die Bedenken zu groß sind, wenn es um den Euro geht. Auch wenn es ihn nicht mehr geben sollte, dann wird es die neue DM oder was auch immer geben. Übergangsweise kann es da wie beim Brexit turbulent werden. Aber es wird eine Währung nach dem Euro geben. Aktien werden dann halt in der neuen Währung gemessen.

      Gerade bei Aktien werden die Werte in welcher Währung auch immer ihren Wert finden.
    • @laura_cb
      Ich glaube nicht an ein Ende des Euro, und wenn, dann wird das nicht innerhalb von wenigen Jahren passieren. Sollte dann die DM tatsächlich wieder eingeführt werden, kann man aus heutiger Sicht wohl davon ausgehen, dass es - wie früher auch - eine tendenziell starke Währung sein wird . Als Vergleich mag der Wert des SFR hilfreich sein. Schau dir mal die Entwicklung des SFR in den letzten Jahren an. Allein aus Furcht vor einem Ende des Euro sehe ich also keine Veranlassung, in US-Dollar oder andere Währungen zu investieren. Wenn du dein Vermögen auch über Währungen diversifizieren magst, dann schon. Wirklich notwendig ist das aber meiner Meinung nach nicht.
    • Ich glaube auch nicht an eine Ende des Euros.

      Wer sicher anlegen will, sollte in seiner eigenen Währung anlegen, also bei uns in Euro.
      (Oder in Sachwerten, aber das ist ein anderes Thema.)
      Wenn es nicht gerade eine Währungsreform gibt, dann bleibt 1 Euro immer gleich 1 Euro.

      Wer in andere Währungen anlegt, z.B. SFR, USD, GBP, NOK oder DKK, der geht Spekulationen ein.
      Es kann immer in beide Richtungen gehen. Der USD hat zuletzt aufgewertet, das GBP dagegen jüngst abgewertet.
      Wer keine Glaskugel hat, für den ist es im Prinzip Glückssache. Oder muss zumindest Ahnung haben und Vorhersagen machen, also aktiv sein.

      Als Kompromiss könnte man Aktien nicht nur von EUR-basierten Unternehmen, sondern auch andere beimischen.
      Alternativ das ganze auch diversifiziert in Fonds/ETFs.


      ps: Soll keine Empfehlung darstellen. Natürlich ist auch jede andere Währung möglich... ;)
    • Hi zusammen,
      danke für Eure Einschätzungen. Es ist echt schön, sich mit Euch austauschen zu können!
      Wir haben erst gerade angefangen, unsere Ersparte selbst anzulegen und dadurch die Unsicherheit meinerseits.
      Ich fand es so weit überschaubarer, in Euro notierten ETFs anzukaufen, da mir das Währungsrisiko die Sache zu sehr verkomplizierte. Ich habe aber gesehen, dass auch hier einige ETFs in USD empfohlen werden und fragte mich, ob ich doch zu konservativ unterwegs bin. Schön zu wissen, dass ich nicht total daneben liege ;)

      Viele Grüße,

      Laura
    • laura_cb schrieb:

      Ich fand es so weit überschaubarer, in Euro notierten ETFs anzukaufen
      Nur zum Verständnis, damit du hier keinem Irrtum aufsitzt:
      Wenn du einen ETF auf den MSCI World kaufst, dann hast du grundsätzlich immer ein Währungsrisiko (oder -chance) drin, egal ob der Fonds in Euro oder USD notiert. Letztlich werden in der EUR Variante schlicht jeden Tag die in Fremdwährung notierenden Aktien in Euro umgerechnet. Anders ist das nur dann, wenn du einen weltweit agierenden Fonds / ETF kaufst, der die Währung abgesichert hat. Solche Fonds haben dann meist im Namen einen Zusatz wie "Euro hedged".