Abschaffung iTAN-Verfahren ab November 2016

  • Wie mir meine Sparda-Bank mitteilt, sind alle Banken dazu verpflichtet, das iTAN-Verfahren einzustellen. Die Sparda wird das ab November 2016 umstellen. Als Alternativen bietet Sie das chipTAN-Verfahren: an ("Mit Ihrer BankCard und einem TAN-Generator erzeugen Sie Ihre Transaktionsnummern selbst!


    ") oder alternativ die SpardaSecureApp: ("Transaktionen mit Ihrem Smartphone oder Tablet per Knopfdruck freigeben - schnell, komfortabel und sicher!"). Beim ChipTan muss man einen TAN-Generator kaufen (13,70 incl. Versand) und benötigt bei jeder Transaktion auch immer seine Bankcard (die in den TAN-Generator einzustecken ist). Das Gerät muss man dann (ziemlich umständlich !) vor einen blinkenden Bereich am Bildschirm halten für die dann folgenden Schritte. Die SecureApp ist für Handy´s und Tablets und kostet 15 Cent / Vorgang. Aber: die gibt es nicht für Windows-Phones. Das halte ich für eine Benachteiligung und frage, ob das nicht ein Fall für den Verbraucherschutz ist. Diese Benachteiligung betrifft nicht nur die Sparda-Bank.

  • Ohje.
    Meines Erachtens ist das iTAN-Verfahren immer noch ein sicheres Verfahren und ich kann nicht nachvollziehen, warum es de facto verboten werden soll (gibt's eine Quelle dazu)?


    ChipTAN ist wirklich nervig/unkomfortabel und auch für alle anderen Lösungen lassen sich Angriffsvektoren finden.
    In die Röhre guckt hier vor allem, wer nicht nur eine Bankverbindung hat und nicht nur von zu Hause aus Online-Banking betreibt.


    Sinnvoller wäre stattdessen eine kluge Legitimationsprüfung, vor allem bei Erstverwendung eines neuen Geldempfängers, in dem man z.B. explizit bestimmte Stellen der IBAN des Empfängers nochmals eintippen muss.

  • loeberjott,
    ich kann es nur bestätigen, weil ich bereits chipTAN nutzte und immer sehr zum schwitzen kam.


    ottok,
    bin selber Sparda Kunde und wurde noch nicht von der Änderung informiert.
    Deshalb, hast du ein entsprechendes Schreiben der Bank bekommen?

  • Ich bin mit chipTAN bzw. "Flicker-TAN" überhaupt nicht zufrieden. Bis vor Kurzem hatte ich noch ein Notebook dessen Display anscheinend irgendwie nicht mit dem Leser kompatibel war. Erst nach zig Versuchen (wenn überhaupt) konnte der Leser den Code erkennen - aber dann war oft schon die Zeit zur Eingabe abgelaufen.


    Zudem muss ich, wenn ich mal schnell mit dem Notebook im Wohnzimmer nebenbei eine Zahlung durchführen will, immer erst mal aus dem Portemonnaie die EC-Karte und aus dem Arbeitszimmer den Leser holen muss. Deshalb wähle im Zweifelsfall lieber die SMS-TAN, aber leider gibt's nur wenige pro Monat gratis (bei meiner Bank).

  • banken sind dazu nicht verpflichtet. ich habe von meiner bank just eine neue tan-liste erhalten.
    kostenpflichtige sms -tans sind eine versteckte kontoführungsgebühr.
    die spardabank ist für mich schon lange keine wohlfühlbank mehr.
    erst soll die kreditkarte geld kosten, dann die ec-karte.
    letztendlich hat man nur die chance zum online banking und wenn das per sms-tan kostet, dann ist das kein kostenloses Girokonto mehr

  • zur Frage von koterba vom 4.8.16: "bin selber Sparda Kunde und wurde noch nicht von der Änderung informiert.
    Deshalb, hast du ein entsprechendes Schreiben der Bank bekommen?
    "


    Ich bin Kunde der Sparda Hannover, habe zwar kein Schreiben bekommen, wurde aber beim online-Banking massiv auf den Wegfall der TAN-Liste ab November 2016 hingewiesen. Habe auf die SecureApp der Sparda umgestellt und das funktioniert tadellos und kostenlos. Bei der IngDiBa und 1822direkt.de kann ich immer noch die TAN-Listen nutzen und die haben auch noch keine Umstellung gefordert. Vielleicht machen nicht alle Sparda-Banken diesen Schritt.