Generali kürzt Provision - Gesamtkosten bleiben identisch

  • Der erste Teil der obigen Überschrift klingt doch sehr erfreulich, oder? .. Aber der Reihe nach. Die Generali hat Vermittlern die Provision beim Produkt „Pflegerente Anschluss“ von 40 auf 20 Promille gekürzt, nur schade das die Kunden hiervon nicht profitieren werden.


    Die Generali hat auf Rückfragen der Presse, in diesem Fall ¨Procontra online¨ keine weitere Stellungnahme abgegeben. Offensichtlich ist aber, dass in den Vertragsbedingungen nach wie vor Abschlusskosten in Höhe von 40 Promille ausgewiesen sind.


    So erläutert Procontra weiter, dass die fehlende Weitergabe der Differenz an die Kunden dazu führe, dass der Unterschiedsbetrag direkt als Gewinn in die Bilanz einfließe. Damit verdient das Unternehmen je Vertrag 2 Prozent der Beitragssumme zusätzlich zu den vereinbarten Kosten.


    Procontra hakte bei der Generali nach. Auf die Frage: „Wer vereinnahmt künftig die Differenz zwischen 4 Prozent Kosten und 2 Prozent Vertriebsvergütung?“ ging ein Generali-Sprecher nicht ein. Die genannten Kosten- und Provisionshöhen dementierte er dabei nicht.


    Quelle:
    http://www.dasinvestment.com/i…erfeed&utm_medium=twitter

    "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

    Lee Iacocca, amerik. Topmanager