Wie Banken versuchen uns (Kunden) für dämlich verkaufen (zu wollen) ...

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Wie Banken versuchen uns (Kunden) für dämlich verkaufen (zu wollen) ...

      Hallo!

      Ich beobachtete vermehrt in letzter Zeit, dass unliebsame Verträge unter dem Deckmantel aufgelöst werden, indem Kunden auf neue Kontenmodelle überführt werden. Wer die neuen Angebote nicht akzeptiert, erhält üblicherweise die Kündigung, sodass der alte Vertrag nicht fortgeführt wird. Generell eine legitime Option in der Geschäftswelt. In meinem Fall habe ich es bislang jedoch nirgends erlebt, dass nach einer solchen Kontoumstellung bzw. Vertragsanpassung beim Kunden auch tatsächlich Vorteile entstanden wären. Derartige Änderungen waren bei mir nahezu ausnahmslos nachteilig und ohne Vorzüge.
      Meist führte es zur Kündigung bzw. einem Bankwechsel meinerseits, weil mir solche "friss oder stirb" Methoden ohne hin ein Dorn im Auge sind.

      Das letzte für mich negative Beispiel erlebe ich aktuell mit der Sparda Bank. Herzlichen Dank im Übrigen.

      Kaum war ich in etwa 1 Jahr Kunde, führte die Bank gebühren für die EC-Karte ein. Da ich nicht auf die Bankkarte der Sparda Bank angewiesen bin, und die Geschäftsbedingungen es erlauben, führe ich bisher noch das Konto ohne weiter.

      Zuvor wechselte ich bewusst zur Sparda Bank, weil deren Geschäftspolitik zuvor das Konto inklusive EC-Karte kostenlos beinhaltete und ich keineswegs jemals damit gerechnet hätte, dass sich so schnell daran etwas geändert hatte. Prinzipiell ist es mir affengestanden auch absolut gleich, welchen Stempel gebühren aufgedrückt bekämen, um plötzlich beim Kunden doch abzukassieren.

      Immerhin konnte man noch die sogenannte SpardaSparcard verwenden, um Bargeld vom Sparkonto abzuheben oder einzuzahlen. Nachträglich war eine Umbuchung auf das Girokonto möglich, womit ich auch leben konnte.

      Zum 31.1.2017 wird das SpardaSparcard Konto umgestellt. Die Bank erwähnte darin zwar, dass keine direkten Barabhebungen vom erwähnten Sparkonto danach mehr möglich wären, aber erwähnt ebenfalls nicht, dass Einzahlungen am Automaten nicht mehr möglich sind. Die Karte des Sparkontos entfällt nämlich ersatzlos. Dies führt dazu dass bei einer Filialbank, soweit ich weiß, kein Geld mehr eingezahlt werden kann, weil es schlicht keine Schalter dafür in den Filialen gibt.

      Natürlich bot die Bank mir direkt die EC Karte zum Girokonto wieder an. Die ich allerdings auch - oh wunder - bezahlen dürfte.

      Zugegeben, ich bin knauserig, was Gebühren betrifft, aber lasse mich auch ungern für blöd verkaufen.

      Das Girokonto nutze ich aus Bequemlichkeit kostenfrei zwar weiter, aber grundsätzlich werde ich mit der Bank keine langfristigen Geschäfte mehr eingehen. Passt mir was nicht, wird auch umgehend die Bank gewechselt.

      Brennend interessiert mich vor allem auch, wie Ihr diesen Sachverhalt persönlich seht und wie es von Euch gehandhabt wird wann immer plötzlich über Umwege kosten aufgebrummt werden sollen.