Rückkehr in die GKV

  • Guten Abend,

    nachdem ich mir das Feedback und Bemerkungen durchgelesen habe, steht mein Entschluss fest: Ich versuche nun zurück in die GKV zu wechseln.

    Der Plan:

    Ich gehe in Elternzeit und trete in der Elternzeit einen unbefristeten Arbeitsvertrag in Teilzeit unter der Grenze bei einem anderen Arbeitgeber an.

    Bei meinem aktuellen Arbeitgeber würde das Teilzeitmodell in Elternzeit leider nicht gehen.

    Könnte es Probleme geben durch:

    - Wechsel des Arbeitgebers lediglich temporär in Elternzeit, um in GKV zu wechseln?

    - Tatbestand, dass ich ggf. in Elternzeit erstmal 2 Monate kein Einkommen habe und noch in der PKV bin und erst dann für 2-3 Monate mich temporär anstellen lasse?

    - was passiert, wenn ich nach den 2-3 Monaten woanders wieder in Elternzeit nicht arbeite und zum Ende der Elternzeit wieder zum alten AG mit dem ursprünglich hohen Gehalt zurückkehre?


    Aus meiner Sicht müsste das funktionieren, oder? Oder gibt es Sonderregelungen für Teilzeitjobs in Elternzeit bei einem anderen AG? Mein AG würde eine teilzeittätigkeit in Elternzeit außerhalb genehmigen. Natürlich will ich nicht für immer meinen aktuellen AG verlassen oder dort meinen in Elternzeit ruhenden Vertrag kündigen.

    Ich bin wie gesagt nicht verheiratet.


    Danke fur eine Einschätzung im Voraus. Klappt das?


    Ich berichte dann gerne, ob es geklappt hat.

    VG

    Barbara

  • Hallo.


    Bei ersten Lesen scheint es tatsächlich so, dass bei einem zeitnahen Wechsel in die gKV die Voraussetzungen für die KVdR später erfüllt wären.

    Hallo Herr Janders, ich bin vor 3 Jahren mit 50 aus der PKV zurück in die GKV gewechselt (pflichtig wegen unterschreiten der Jahresgrenze nach Jobwechsel). Ich frage mich aus Anlass Ihres Beitrages nochmals was so schlimm ist wenn man nicht in die KVdR kommt. Also bei mir reicht es sicher nicht von den Jahren her.


    Ich zahle dann als Rentner als freiwilig in der GKV Versicherter dennoch einen prozentualen Beitrag von der gesetzlichen Rente und der Betriebsrente. Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung sowie Kapitalerträge in nennenswertem Umfang stehen bei mir nicht an. Ich komme also lediglich nicht in den Genuss des reduzierten Beitrags (was nicht die Welt ist).


    Meine Frau ist nicht privat versichert.


    So lauern hier doch in der freiwilligen Versicherung der GKV keine weiteren Fallen oder?

  • man könnte auch davon ausgehen, dass in 15 Jahren der Status KVdR mit seinen Vorteilen aufgehoben wurde.

    Das Geschrei, dass drumherum gemacht wird, ist aber eben schon erschreckend.

    Man zahlt als freiwilliges Mitglied eben auch aus Vermietung und Verpachtung, Kapitalvermögen und sonstigen Einkünften .... das ist ALLES!

    Wenn man aber solche Einkünfte hat, warum sollten die nicht grundsätzlich verbeitragt werden?

  • Dass der Pflicht-GKV-Beitrag sich der Höhe nach ausschließlich am Arbeitseinkommen orientiert, findet man eigentlich nur logisch, weil man es so gewohnt ist.


    Besonders gerecht finde ich es nicht, wenn jemand auf 500 € mehr Gehalt entsprechend mehr Beiträge zahlen muss, auf 500 € Mieteinnahmen oder Kapitaleinkünfte aber nicht.

  • [...]

    So lauern hier doch in der freiwilligen Versicherung der GKV keine weiteren Fallen oder?

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht.


    Die GKV kann den Leistungskatalog kürzen und auch den Beitrag erhöhen.


    Ganz gut nachzulesen hier:


    https://schlemann.com/krankenv…iche-krankenversicherung/


    Die Leistungskürzung und Beitragserhöhung kommt halt subtil daher und wird m.E. anders "wahrgenommen", da die Versicherten der GKV z.B. keine Schreiben über Beitragserhöhungen bekommen wie in der PKV.

  • Die Leistungskürzung und Beitragserhöhung (bei der GKV) kommt halt subtil daher und wird m.E. anders "wahrgenommen"

    Anders wahrgenommen stimmt sicherlich.


    Aber im Gegensatz zur PKV, wo jeder über Wochen verteilt seinen eigenen Brief mit individuell mal mehr mal weniger schrecklichen Nachrichten bekommt, trifft es bei den großen GKV-Entscheidungen immer alle gleichzeitig und das bei insgesamt deutlich mehr Mitgliedern. Das hat denn schon ein nachhaltiges mediales Echo.


    Und wenn das nicht reicht, dann "erstrahlt der Düsseldorfer Burgplatz in Weiß: Rund 10.000 Apotheker haben gegen die geplante Gesundheitsreform demonstriert. Mit Trommeln und Trillerpfeifen sowie zahlreichen Plakaten und Transparenten machten sie ihrem Unmut Luft." rp-online vom 15.6.2006 Das ist denn wirklich nicht mehr subtil...

  • Anders wahrgenommen stimmt sicherlich.


    Aber im Gegensatz zur PKV, wo jeder über Wochen verteilt seinen eigenen Brief mit individuell mal mehr mal weniger schrecklichen Nachrichten bekommt, trifft es bei den großen GKV-Entscheidungen immer alle gleichzeitig und das bei insgesamt deutlich mehr Mitgliedern. Das hat denn schon ein nachhaltiges mediales Echo.


    Und wenn das nicht reicht, dann "erstrahlt der Düsseldorfer Burgplatz in Weiß: Rund 10.000 Apotheker haben gegen die geplante Gesundheitsreform demonstriert. Mit Trommeln und Trillerpfeifen sowie zahlreichen Plakaten und Transparenten machten sie ihrem Unmut Luft." rp-online vom 15.6.2006 Das ist denn wirklich nicht mehr subtil...

    Nach der Bundestagswahl 2021 kommt dann der große Knall bei der GKV. Vorher traut sich halt keiner. Die Kassen weisen ja jetzt schon auf die missliche Lage hin...

  • Wenn man neben Rente und Betriebsrente nichts weiter hat (zumindest nichts Gewaltiges) und der Partner nicht gerade Pensionär ist, dann ist nicht viel zu befürchten.

    Vielen Dank.


    Der Hype der bei der Rückkehr in die GKV um die spätere Aufnahme oder Nichtaufnahme in die KvdR gemacht wird ist meiner Meinung nach völlig übetrieben. Bei vielen Rentnern stellt sich die Frage der Verbeitragung von Miet- und Kapitaleinkünften doch nicht weil sie solche schlicht nicht haben. Und selbst wenn ich jetzt 500 Euro Mieteinnahmen im Monat hätte dann würde darauf eben KV Beitrag anfallen so what.


    Für mich persönlich ging es darum weiter so wie bisher in der PKV (Tarifwechsel schon hinter mir aber eher zum Wohle des AXA Vertreters) und ab 65 dann 1000 Euro Monatsbeitrag, oder in der GKV mit Rente und Betriebsrente vielleicht 450 Euro nach heutigen Stand oder 500 nach Erhöhungen. Aber ganz bestimmt keine 1000 und Horrorbriefe jedes Jahr.


  • Ja das mag sein. Dann bezahle ich eben mal eine Leistung selbst. Aber das Niveau der völlig außer Kontrolle geratenen PKV Beiträge wird die GKV nie erreichen. Und die GKV Beiträge ob pflichtig oder freiwillig orientieren sich immer am Einkommen.


    Nach 15 Jahren in der PKV traue ich denen keinen einzigen Meter mehr über den Weg. Niemals würde ich mich dazu nochmals bequatschen lassen. Auch rate ich Freunden und Bekannten die noch die Möglichkeit hätten sich privat zu versichern vehement davon ab. Von der Vermittlern werden Prämien und Mallorca Wochenenden versprochen. Unglaublich.

  • So lauern hier doch in der freiwilligen Versicherung der GKV keine weiteren Fallen oder?

    Die Swiff Life hat eine schöne Übersicht erstellt, warum es sich lohnt KdVR Rentner zu sein (siehe Bild).


    Wenn man tatsächlich nur die GRV Rente oder Betriebsrente bezieht, ist man nicht schlechter gestellt. Allerdings wird es bei anderen Einkunftsarten schon kritischer, so werden z.B. Rieser-Rente(!), Kapitalerträge und VuV durch die GKV mit einem Beitrag "besteuert". Und ehemalige PKV'er sind ja typischerweise schon Menschen, die privat vorgesorgt haben (weil mal selbständig gewesen, Gutverdiener, usw.). Deswegen dürfte viele freiwillig Versicherte z.B. folgende Nachteile ereilen:


    Beispiel Leibrente: Die Sauerei ist, dass die Beiträge bei z.B. auf den Gesamtbetrag fällig wird, obwohl bei der ESt nur der Ertragsanteil besteuert wird. D.h. auch auf den Tilgungsanteil fällt der GKV Beitrag an, letztlich wird durch die GKV das eigene Vermögen besteuert.


    Beispiel Kapitalertrag: Es sind dann nicht nur 25% Abgeltungssteuer, die bei Kapitalerträgen fällig werden, sondern mindestens 39,6% (bis zur Beitragsbemesserungsgrenze). Bei den mikrigen Zinsen der letzten Jahr bleibt dann wirklich fast nichts mehr über.


    Grüße

    switty


    Quelle der Swiff Life: https://www.swisslife-weboffic…ad.html/mdb/doc/29/29.pdf

  • Btw, für alle Interessierten hier der Link zu einem Rechner der Tacheles e.V. Sozialberatung, ob man noch die Chance hat in die KVdR zu kommen:


    https://www.tacheles-sozialhil…ktuelles/KVdR_Rechner.xls

    (Makros müssen aktiviert werden, damit der Rechner funktioniert - Es besteht ein Virenrestrisiko, daher Nutzung auf eigene Gefahr!)


    Der Rechner ist aktuell und berücksichtigt die kürzliche Gesetzesänderung, in der pro Kind 3J angerechnet werden.


    Grüße

    switty

  • Hallo zusammen,


    da ich viele wiedersprüchliche Aussagen gelesen habe, möchte ich mich an euch wenden.
    Meine Frau ist nach Überschreiten der Jahresgrenze vor 2 Jahrne in die PKV gewechselt. Nun steht die Geburt unseres ersten Kindes an und wir müssen in den sauren Beitragsapfel beißen, da sie Ihre Beiträge zu 100% zahlen muss.
    Jetzt möchte meine Frau wieder in die GKV zurück, uns zwar so schnell wie möglich.
    Es ist geplant, nach etwa 10 Monaten Elterngeldbezug wieder in Teilzeit zu starten.
    Wenn sie unter 30 Stunden arbeitet, wird sie auch unter die Grenze fallen.

    Ich bin Beamter und das Kind wird über mit bei einer anderen PKV versichert.

    - Wie genau sieht der Wechsel aus? Wann tritt die Versicherungspflicht ein? Mit Unterschrift unter der Teilzeitvereinbarung? Nach dem ersten (geringeren) Gehalt? Nach einem Jahr? Nach einem "vollen Jahr" unter der Grenze?
    - Wann genau muss man sich bei der GKV seiner Wahl melden?
    - Informiert die GKV dann die PKV oder muss man dort "kündigen"?


    Viele Fragen - ich hoffe auf eure Mithilfe!

  • Hallo,

    Ich bin Beamter und das Kind wird über mit bei einer anderen PKV versichert.

    Das Kind wird bei dem Elternteil versichert, welcher über das größere Einkommen verfügt. Ich weiß ja nicht wie das bei Dir ist, aber Beamte verfügen ja i.d.R. über ein nicht ganz so großes Bruttogehalt. Bitte checkt es vorher, dass Du dann auch wirklich das größere Gehalt hast.


    Hier der passende Artikel von Finanztip: https://www.finanztip.de/pkv/pkv-kinder/


    Wobei ich ernsthaft frage, was daran wünschenswert ist, das Kind in der PKV zu versichern. Meine Tochter ist mit mir in die GKV gewechselt und läuft in der Familienversicherung kostenfrei mit. Das sparte uns schon einmal knapp 80€ / Monat. Unseren PKV Vollkostentarif konnten wir im Rahmen der Kündigung dann in mehrere Zusatzversicherungen umwandeln (u.a. eine ambulante Restkostenversicherung, damit ist tritt man ggü. einem Arzt fast wie ein Privatversicherter auf). Zumindestens für meine Tochter ist der Gesamtbeitrag der Zusatzversicherungen deutlich geringer als der PKV Vollversicherung. Außerdem haben wir durch die GKV den Vorteil von Kinderkrankengeld, was es in der PKV normalerweise nicht gibt. Somit ist sie de-facto Privatpatient, zahlt weniger als vorher, nimmt die Vorteile der GKV mit und kann sich später immer noch entscheiden, daraus wieder einen PKV Vollkostentarif zu machen.


    Wikipedia URL zum Thema Ambulante Restkostenversicherung: https://de.wikipedia.org/wiki/…te_Restkostenversicherung


    - Wie genau sieht der Wechsel aus? Wann tritt die Versicherungspflicht ein? Mit Unterschrift unter der Teilzeitvereinbarung? Nach dem ersten (geringeren) Gehalt? Nach einem Jahr? Nach einem "vollen Jahr" unter der Grenze?
    - Wann genau muss man sich bei der GKV seiner Wahl melden?
    - Informiert die GKV dann die PKV oder muss man dort "kündigen"?

    Versicherungspflicht tritt dann ein, wenn die JAEG hochgerechnet auf das Jahr unterschritten wird (z.B. wenn das niedrigere Gehalt ab 01.01.2021 kommt, dann ab dem Zeitpunkt). Bitte bei der Berechnung der Stunden unbedingt das regelmäßige Arbeitsentgelt inkl. Einmalzahlungen berücksichtigen! Ich selbst habe einen Monat Teilzeit gemacht, bin in der Zeit zur GKV zurückgewechselt und dann ergab sich (unvorhersehbar) durch eine Planänderung in meinem Leben wieder eine Vollzeittätigkeit :-)


    Üblicherweise wird Deine Frau (so war es zumindestens bei mir) vom AG darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Versicherungspflicht wieder einsetzt. Mit dem Schreiben geht man dann zur GKV, am besten so schnell wie möglich (auch schon vor dem Termin). Die GKV braucht dann zur endgültigen Aufnahme noch die Versicherungsbestätigung der PKV.


    Die PKV musst Du selbst kündigen und ihr habt dafür ein Sonderkündigungsrecht. Die PKV solltet ihr allerdings erst kündigen, wenn ihr die Aufnahmebestätigung der GKV in den Händen haltet.


    Bei Elternzeit in Teilzeit weiß ich nicht genau ob das geht, müsste aber funktionieren. Vielleicht kann da jemand aus dem Forum zu Stellung nehmen.


    Grüße

    switty

  • Danke für die Rückmeldung.

    Da wir aktuell beide in der PKV sind (sie voll privat ich mit Beihilfe) müssen wir unser Kind in die PKV stecken. Soweit ich weiß spielt da das EK keine Rolle, ich kann das Kind also preiswerter über mich mitversichern. Sobald meine Frau dann in die GKV wechseln kann mit Teilzeit (Plan ist nach etwa 10 Monaten Elternzeit) wird es komplizierter:


    Für eine Familienversicherung dürfte ich nicht mehr als sie verdienen ODER nicht über der Jahresgrenze.

    Zumindest während ihrer geplanten Teilzeit wird mein Einkommen höher sein, jedoch nicht über der Grenze liegen. D.h. eine Familienversicherung wäre theoretisch dann möglich.

    Ergo: ich darf nicht mehr als sie verdienen und zeitgleich über der Jahresgrenze liegen, richtig?


    Die private Versicherung des Kindes über mich ist jedoch in allen Kontstellationen möglich oder nicht? Diese kostet mich etwa 40€ und ist damit sehr attraktiv.

  • Hallo!

    Da wir aktuell beide in der PKV sind (sie voll privat ich mit Beihilfe) müssen wir unser Kind in die PKV stecken. Soweit ich weiß spielt da das EK keine Rolle, ich kann das Kind also preiswerter über mich mitversichern. Sobald meine Frau dann in die GKV wechseln kann mit Teilzeit (Plan ist nach etwa 10 Monaten Elternzeit) wird es komplizierter:

    Richtig, wenn kein Elternteil in der GKV ist kann auch kein Kind kostenfrei mitversichert werden :-) Freiwillig in der GKV geht m.W. dennoch (kostet dann aber und ist sicher unattraktiv)


    Für eine Familienversicherung dürfte ich nicht mehr als sie verdienen ODER nicht über der Jahresgrenze.

    Zumindest während ihrer geplanten Teilzeit wird mein Einkommen höher sein, jedoch nicht über der Grenze liegen. D.h. eine Familienversicherung wäre theoretisch dann möglich.

    Ergo: ich darf nicht mehr als sie verdienen und zeitgleich über der Jahresgrenze liegen, richtig?

    Damit euer Kind bei Deiner Frau kostenfrei mitversichert werden kann, muss Deine Frau mehr als Du verdienen. Da der Bruttobeamtensold i.d.R. nicht so hoch ausfällt wie ein Bruttogehalt in der freien Wirtschaft, solltet ihr das unbedingt vorher prüfen. Wenn das nicht gegeben ist, musst Du euer Kind zwingend bei deiner PKV oder freiwillig in der GKV versichern! Es gibt da insofern keine Wahlmöglichkeit, die GKV prüft ob die Voraussetzungen für die Familienversicherung.


    Die JAEG ist für dich als beihilfeberechtigter Beamter grundsätzlich völlig irrelevant, da du dich immer in der PKV versichern kannst. Wenn Du allerdings über dem JAEG Betrag liegst und Deine Frau da drunter liegt (sonst wäre ja gar kein Wechsel in die GKV möglich), ist klar, dass Deine Frau weniger verdient.


    => Kind zwingend bei dir in der PKV oder freiwillig in der GKV versichert (letzteres macht keinen Sinn, kostet mehr und du hast schlechtere Leistungen)


    Die private Versicherung des Kindes über mich ist jedoch in allen Kontstellationen möglich oder nicht? Diese kostet mich etwa 40€ und ist damit sehr attraktiv.

    Nein, es richtet sich danach, wer der Hauptverdiener ist. Hier nochmal die URL von Finanztip zum Thema PKV bei Kindern, wo das ganz gut erläutert ist: https://www.finanztip.de/pkv/pkv-kinder/


    Grundannahme: Du bist in der PKV, deine Frau ist in der GKV.


    Dein Gehalt als Ehemann > ihr Gehalt als Ehefrau = Kind muss sich in der PKV oder freiwillig in der GKV versichern (die GKV ist dann kostenpflichtig, d.h. keine kostenfreie Familienversicherung!)


    ihr Gehalt als Ehefrau > Dein Gehalt als Ehemann = Kind kostenfrei familienversichert in der GKV Deiner Frau


    Aber Achtung: wenn sich eure Gehaltskonstellation irgendwann einmal ändert kann sich auch der Versicherungsstatus des Kinds ändern. Das ist nicht in alle Ewigkeit festgeschrieben.


    Beispiel:

    Du verdienst zur Zeit mehr als Deine Frau = Kind in der PKV/freiwillig GKV. Wechselt sie in 2-3 Jahren von Teilzeit in Vollzeit und verdient dann wieder mehr als Du, ist das Kind wieder familienversichert in der GKV.


    Grüße

    switty