Rückkehr in die GKV

  • Natürlich gibt es dazu sichere Auskünfte. Das ist kein Hexenwerk, wenn man fachlich versiert ist.

    In Deinem Fall vermischt Du mehrere unterschiedliche Aspekte und stellst offensichtlich die falschen Fragen - denn nur die korrekte Frage führt zur korrekten Antwort:

    Befreiung
    Versicherungspflicht
    Auswirkung in der Zukunft

    Wenn man es nicht ausprobiert, wird man nie Wissen, ob Rechtssicherheit möglich wäre!

  • Da ich weiter oben angesprochen wurde (sorry, hatte ich irgendwie übersehen) möchte ich ganz offen gestehen, dass ich kein "guter" Versicherungsberater, sondern ein "böser" Versicherungsmakler bin. Erstaunlicherweise fressen Versicherungsmakler aber trotzdem keine kleinen Kinder, sondern haben ab und zu gute Ideen, wie man Menschen bei der Lösung ihrer Probleme hilft. :)  Pantoffelheld scheint das erkannt zu haben, ebenso die Zufälligkeiten neu angemeldeter Profile. Danke! :thumbsup:

    Bei den von uns zum Thema Krankenversicherung beratenen Kunden hat sich das Thema Rückkehr in die GKV bislang so gut wie nie gestellt, da wir vor einem Wechsel in die PKV die Sinnhaftigkeit dieses Schritts gemeinsam mit unseren Kunden sehr genau prüfen, inkl. Absicherung gegen Berufsunfähigkeit etc. Mich würde mal interessieren, was elgro zu diesem Schritt bewegt - es wundert mich, dass das noch niemand gefragt hat.


    Die Rückkehr in die GKV ist u.a. aus diesem Grund ganz offen gesagt nicht unsere Kernkompetenz. Mit diesem Thema ist man aus meiner Sicht bei einem praxisnahen, kompetenten Versicherungsberater gut aufgehoben, besser als bei einem Anwalt. Und das sage ich, obwohl ich selbst Jurist bin :). Wir empfehlen bei solchen Anfragen deshalb einen Versicherungsberater, mit dem wir kooperieren. Über die hier versammelten Versicherungsberater, die unter Pseudonymen mehr oder weniger deutlich um Kunden werben, kann man sich ja aus deren Beiträgen ein Bild machen und diese dann ggf. beauftragen. Das ist ja der - aus meiner Sicht gar nicht anstößige - Zweck der Übung :).

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH & Co. KG - Spezialisten für Private Krankenversicherung, Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge, Geldanlage. Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: schlemann.com/erstinformationen. Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen, deren Nutzung auf eigene Gefahr erfolgt.

  • Hallo zusammen,

    mich wundert es ein bisschen, dass es auf den 30 Seiten hier so gut wie keine Berichte von erfolgreichen Rückkehrern gibt. Gibt es denn niemanden, der mal von seinem konkreten Fall berichten kann?
    Ich bin ein Standard-Fall...50 Jahre alt, Freiberufler und möchte gerne zurück.

    Ein befreundeter Freiberufler kann mich für einen Monat (oder auch länger wenn nötig) fest anstellen (für z.B. €2000/Monat, unbefristet und dann eben Kündigung des Arbeitgebers während der Probezeit nach einem Monat). Nach diesem Monat könnte ich mich dann z.B. noch arbeitslos melden (falls es was bringt), auch wenn ich keinen Anspruch auf ALG1 habe. Dann irgendwann (nach z.B. 1,2 oder 3 weiteren Monaten) würde ich wieder als Selbständiger weiterarbeiten. Der Knackpunkt ist dann wohl, ob mich die GKV dann behält oder nicht (nachdem ich denen gemeldet habe, dass ich wieder selbständig bin).

    Dies ist natürlich sehr wichtig für mich, denn ich muss mich bei der PKV ja für diese Zeit mit einer An­wart­schaft absichern.
    Es muss doch irgendwas rechtlich bindendes geben, so dass die GKV einen dann nicht mehr ausschliessen kann. Und ist das von GKV zu GKV unterschiedlich? Ist z.B. die AOK kulanter als z.B. die Techniker? Welcher Zeitraum als Angestellter ist als sicher anzusehen?

    Vielen Dank für eure Tipps und Erfahrungsberichte...

  • Der ist nicht rechtsmissbräuchlich, sondern dem stehen Gesetze und Vorschriften entgegen.

    Und angemerkt sei: es nützt nicht die Story vom Anderen, weil der Verwaltungsakt möglicherweise gar nicht geprüft wurde und schwebend nichtig sein könnte.

    P.S.: die Warnlampen sind aber beim Begriff "Freiberufler" extrem angegangen!! Hier sind rote Blinkleuchten und Sirenen aktiviert!

  • Denke auch das der oben benannte Weg rechtsmissbräuchlich ist und recht gravierende Folgen haben kann (möglicherweise Steuerhinterziehung wegen des Scheinarbeitsverhältnisses, etc.).


    Was natürlich immer passieren kann: Pläne ändern sich.


    So war es zum Beispiel bei mir. Ich habe Teilzeit beantragt und bin so unter der JAEG gekommen. Damals war meine Schwiegermutter schwer erkrankt und ich bin davon ausgegangen, sie zusammen mit meiner Frau pflegen zu müssen. Im Zuge der Teilzeit bin ich in die GKV zurückgewechselt. Kurze Zeit später, nachdem ich bereits in Teilzeit war, haben wir eine andere Lösung mit meiner Schwiegermutter gefunden (wir haben eine bezahlbare ambulante Pflege gefunden) und ich bin wieder zurück in Vollzeit gewechselt und dann in der GKV geblieben.

  • Denke auch das der oben benannte Weg rechtsmissbräuchlich ist und recht gravierende Folgen haben kann (möglicherweise Steuerhinterziehung wegen des Scheinarbeitsverhältnisses, etc.).


    Was natürlich immer passieren kann: Pläne ändern sich.


    So war es zum Beispiel bei mir. Ich habe Teilzeit beantragt und bin so unter der JAEG gekommen. Damals war meine Schwiegermutter schwer erkrankt und ich bin davon ausgegangen, sie zusammen mit meiner Frau pflegen zu müssen. Im Zuge der Teilzeit bin ich in die GKV zurückgewechselt. Kurze Zeit später, nachdem ich bereits in Teilzeit war, haben wir eine andere Lösung mit meiner Schwiegermutter gefunden (wir haben eine bezahlbare ambulante Pflege gefunden) und ich bin wieder zurück in Vollzeit gewechselt und dann in der GKV geblieben.

    Das kann ja auch klappen .... aber Regeln ändern sich, Rundschreiben ändern sich, Grundsätzlich Hinweise ändern sich und jeder Fall ist ANDERS!