Fondsanlagen

  • Hallo zusammen,


    habe mehrere Fonds von Deka, die Ihre Ausschüttungen wiederanlegen. Hat man durch Wiederanlage irgendwelche Nachteile? Die Fondanteile werden werden ohne Ausgabeaufschlag automatisch wieder angelegt.


    Der Unterschied zu thesaurierenden Fonds ist natürlich, dass ich jetzt schon Steuern auf die Ausschüttungen zahlen muss!
    Gibt es da sonst noch was zu beachten. Danke für Eure Hilfe.


    Habe von meiner Hausbank mehrere Fonds laufen. Im Laufe der Zeit habe ich natürlich gemerkt, dass viele Fonds nicht das versprechen was die Verkäufer versprachen. Inzwischen habe ich bei Flatex ein Depot eröffnet und in ETF Sparpläne investiert. Einmal in den MSCI World und in den Stoxx Europa 600.


    Kann mir jemand einen Tip geben, wie man hier vorgeht. Die Sparpläne bei der Hausbank haben alle einen Ausgabeaufschlag zwischen 3 bis 4% und laufende Kosten zw. 1,45 bis 2%


    Verkaufen ist denke ich zu früh, weil ja die hohen Gebühren enthalten sind. Im Anschluss die Fonds, in denen Investiert wird.


    DE0009786186 ( Sparplan ist bereits ausgesetzt - ca. 2200 Euro)
    DE000DK2CDS0 ( Sparplan läuft noch, ca.2500 Euro )



    DE000DK2CFQ9 ( Einmalanlage, steht noch im Minus wegen Ausgabeaufschlag - ca.5000 Euro, es waren mal so viel vor dem Kauf )



    Diese Anlagen laufen zw. 1-2 Jahre



    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------


    DE0009809566 ( dieser Fond läuft schon länger als 10 Jahre, ohne Sparplan )


    DE0008491044 ( dieser Fond läuft ca. 2-3 Jahr mit Sparplan ca. 2500 - 3000 Euro )
    DE000A0RPAM5 ( Einmalanlage, steht noch im Minus weil Kurs gefallen ist, ca. 1-2 Jahre alt, Sparplan gelöscht, ca. 5200 Euro )


    DE0009805507 ( dieser Fond läuft ca. 1-2 Jahre, Einmalanlage, ca. 5000 Euro )



    Zur Info. Ich habe kein Eigenheim.



    Vielleicht kann mir ja jemand einen Tip geben. Danke.

  • Hallo @Joe_,
    ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht die Fonds einzeln anzusehehen und zu bewerten. Das kannst Du auch selbst machen.
    Es ist ja so, die Fehler die man selbst macht, bleiben besser im Gedächtnis.
    Meine Depotbank ist ebase, da kanst Du Deine Fonds mit verschiedenen Idizes vergleichen. Ich empfehle den MSCI-World zu nehmen. Das geht auch ohne eingeloggt zu sein.
    Wenn Du jetzt ein Depot bei fletex hast, bist Du schon mal auf der richtigen Spur.
    Ich habe vor Jahren auch mal mit Deka-Fonds angefangen. Leider hatte mein Berater nicht die Qualität, die ich erwartet hatte. Als ich sehr kräftig im Minus war, habe ich die Geldanlage in die eigenen Hände genommen. Habe verkauft und meine Fonds über einen Fondsvermittler(AAV-Fondsvermittlung) gekauft. Dabei kaufe ich jetzt die meisten Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Das hat den Vorteil, das man mehr Anteile kaufen kann. Anfangskosten wirken sich besonders negativ auf die Rendite aus. Ab einen Depotvolumen von 25 000 € übernimmt mein Fondsvermittler für mich die jährlichen Depotgebühren. ETFs zählen da allerdings nicht mit. Somit habe ich meine Fonds zum Nulltarif. Bleiben nur noch die Gebühren die bereits auf Fondsebene abgezogen werden.
    Seit 2016 habe ich nun auch ETFs, diese machen mir bisher viel Freude.
    Wenn Du die Geldanlage auch in die eigenen Hände nehmen willst, solltest Du Dich über Finanzen etwas schlau machen. Ich lese Finanztest.
    Noch Fragen ?
    Gute Anlageerfolge wünscht


    Altsachse

  • Wenn du deinen Wissensstand über Finanzprodukte erweitert hast und zu der Erkenntnis gekommen bist, dass deine bisherigen Anlageprodukte nicht optimal mit deinem Geld arbeiten *und* du bessere Produkte in Aussicht hast (oder auch wegen geänderter Strategie), dann:


    1) Auf jeden Fall das alte Produkt nicht mehr weiter besparen, sondern zukünftige Sparbeiträge auf das neue Produkt laufen lassen.


    2) Der bereits bezahlte Ausgabeaufschlag ist "Lehrgeld". Den bekommst du nicht wieder zurück, egal ob du sofort oder irgendwann in Zukunft verkaufst.
    Bist du überzeugt, dass dein Geld woanders besser wächst, dann schichte um.


    3) Optionaler Tipp: Falls du Depotgebühren für die Verwahrung der Fonds zahlst, dann ggf. über einen Wechsel zu einer Direktbank mit kostenloser Verwahrung nachdenken.



    Zur automatischen Wiederanlage:
    Vorteil ist, dass die Anlage ohne Ausgabeaufschlag geschieht.
    Nachteil ist, dass die Verwendung der Ausschüttungen fix ist.
    Zum passiven Ansparen eine schöne Sache, solange man das Geld nicht anderweitig braucht und solange man vom Produkt überzeugt ist.

  • Die Fondanteile werden werden ohne Ausgabeaufschlag automatisch wieder angelegt.

    Wovon hängt es ab, ob die Ausschüttung gleich wieder angelegt wird (Fond oder Depotbank)?

    Seit 2016 habe ich nun auch ETFs, diese machen mir bisher viel Freude.

    Na derzeit kennen ja fast alle Fonds nur eine Richtung... Mal sehen, wie es ist, wenn wieder der Abschwung kommt. Deshalb ist es ja ratsam nicht alles in eine Anlageklasse zu stecken.

  • Kann mir jemand einen Tip geben, wie man hier vorgeht. Die Sparpläne bei der Hausbank haben alle einen Ausgabeaufschlag zwischen 3 bis 4% und laufende Kosten zw. 1,45 bis 2%


    Verkaufen ist denke ich zu früh, weil ja die hohen Gebühren enthalten sind. Im Anschluss die Fonds, in denen Investiert wird.

    Grundsätzlich denke ich dass Deine Bankberater gut beraten haben, sofern Du ihnen gesagt hast, dass Du eine mittlere Risikoneigung hast. Dagegen ist ein reiner ETF-Sparplan ziemlich aggresiv.


    Damit ist die erste Aufgabe zu klären wie Du eigentlich anlegen möchtest. Die Empfehlung von Finaztip http://www.finanztip.de/geldanlage/ würde ich in Deinem Fall auf 40-80% Aktien und der Rest Tages-/Festgeld interpretieren.


    Sofern die Zinsanlagen auf diese Art dargestellt werden könnten der DE000DK2CFQ9 verkauft werden, der nur max. 40% Aktien macht und zudem ein Dachfonds ist.



    Der DE000DK2CDS0 ist ein Dividendenfonds was im Grundsatz nichts schlechtes ist. Er liegt in der Drei-Jahresperformance so ungefähr auf Platz 120 von 340 bei Morningstar. Den muss man nicht direkt verkaufen.



    Der DE0009786186 ist ein Euro-Wachstumsaktienfonds. Im Drei-Jahresvergleich etwas über der Mitte von 154 Fonds, im 1-Jahresvergleich unterdurchschnittlich. Tippe mal auf Brexit-Effekt. Würde ich beobachten und ggf. Zug um Zug verkaufen.



    Der DE0009805507 ist ein Immobilienfonds, der relativ sicher 3 Prozent p.a. bringt. Muss man nicht verkaufen wenn ma diese Sicherheit möchte.



    Der DE000A0RPAM5 ist ein defensiver Mischfonds mit 30% Aktien, gilt das gleiche wie oben beim ersten.



    Beim DE0008491044 bin ich ein wenig hin- und hergerissen. Das ist ein guter ausgewogener Miscchfonds mit 70% Aktien, allerdings sehr deutschlandlastig und da war in 2016 nicht so viel zu holen und wir liegen immer noch unter dem 2015er Hoch. Liegt im Drei-Jahres-Vergleich auf Platz 5 von 134. Also entweder beobachten oder - wenn man den Finanztip-Empfehlung gegen Mischfonds folgt - reduzieren,



    Der DE0009809566 ist ein Immobilienfonds, allerdings schlechtere Rendite als der oben.

  • Danke für Eure Antworten. Die Wiederanlage wird von der Depotbank angeboten. Denke das man die Ausschüttung auch auszahlen lassen kann, wenn man wollte.


    Klar, die Depots kosten jeweils eine Gebühr.


    @ Kater.Ka


    Der ETF Sparplan soll als reine Altersvorsorge dienen. Habe erst angefangen zu sparen. Evtl. möchte ich noch einige Direktkäufe machen.


    Die Immobilienfonds wollte ich behalten. Der Europafonds ist im Schnitt immer etwas schlechter als der Deutschlandfond. Insgesamt halt sicherer als Aktienfonds. Hoffe ich. Man hört ja immer wieder von einer möglichen Immobilienblase.


    Denke der Dachfond wird auf Dauer nicht viel bringen. Wurde mir mit der Aussicht auf 4% Rendite verkauft.
    Ist aber als Kapitalerhalt eingestuft. Wie soll da das Kapital erhalten werden?


    Der Mischfond mit 30% Aktien hat leider bis jetzt nur verloren. Lt. Finanztip wird da wahrscheinlich auch in Zukunft nicht viel passieren. Außerdem ist er sehr teuer. 2% laufende Kosten + erfolgsabhängige Vergütung.
    Werde mal sehen, was ich damit mache. Warten und Tee trinken wird nicht viel bringen. Wobei solche Anlagen nicht über so kurze Anlagehorizonte betrachtet werden sollten. Es werden immer mind. 4-6 Jahre Haltedauer angegeben.


    Die beiden Aktienfonds werde ich beobachten. Der Europafonds hat keine gute Performance, über die Jahre gesehen.


    Ich habe erst begonnen mich mit Aktiefonds bzw. und ETFs zu beschäftigen. Sozusagen der Sparplan zum reinschnuppern.
    Einen Großteil möchte ich in Festgeld und Tagesgeld anlegen.


    Eigentlich lese ich nur Finanztip.
    Werde mal Finanztest anschauen.
    Es fehlen mir noch einige Grundlagen, deshalb werde ich nichts überstürzen.


    Danke noch mal für die ausführlichen Antworten.

  • Hallo zusammen,


    hätte mal ne Frage zum Verkauf von Fonds. So wie oben beschrieben möchte ich mich von meinen Mischfonds, die Anleihenlastig sind früher oder später verabschieden. Wie würdet Ihr da vorgehen. Alle Anteile auf einmal verkaufen, oder nur anteilig? Möchte dann evtl. in einen neuen Sparplan investieren und monatlich so ca. 100-200 Euro sparen.
    Also würden dann von meinen investierten 5200 Euro der Rest ( bei gesamten Verkauf ) z.B. auf dem Tagesgeld liegen.
    Oder verkauft man erst mal für 1200 Euro und lässt den Rest im Fond liegen?
    Freu mich auf Euro Meinungen.


    Zweite Frage? Habe mir zwei Aktienfonds ausgewählt, die ich evtl. ansparen möchte. Was meint Ihr zu der Auswahl?
    den MSCI World habe ich bereits als ETF im Depot und spare monatlich 200 Euro.


    ISIN: DE0008491051
    ISIN: DE0008477076


    Vielen Dank.

  • Hallo @Joe_,
    Zur ersten Frage, ich würde alles auf einmal verkaufen. Muß aber dazu sagen, dass ich eine Nichtveranlagungsbescheinigung habe, und damit keine Steuern auf Kapitalerträge zahlen muß. Du wirst sicher Einkommensteuer zahlen müssen. Aber bis 801€ ist ja der Sparerfreibetrag auch bei Dir jedes Jahr frei. Wenn der Sparerfreibetrag überschritten ist, macht es eigentlich keinen Sinn auf mehrere Teilbeträge zu verkaufen. Beim Kauf eines neuen Fonds kann man durch Kauf in mehreren Teilbeträgen einen durchschnittlichen Kaufpreis erhalten. Will man aber einen Fonds tauschen, kann man das in einen Ruck machen, der Durchschnittspreis gleicht sich nämlich zwischen Kauf- und Verkaufspreis fast aus. Ein Teilverkauf macht m. E. nur Sinn, wenn man unterhalb der 801€ bleiben will.
    Zur zweiten Frage, würde ich nicht machen, weil ich bei meinen ebase- Depot Union-Investment- Fonds nicht mit 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag bekommen kann. Union Investment ist eine der wenigen Geldanlagegesellschaften wo das so ist. Darum meide ich deren Fonds.
    Gut für die Finanzbildung sind auch die Beiträge von Finanzwesir hier im Internet.
    Ich will hoffen es kommen noch weitere Tips von anderen Mitgliedern.
    Beste Grüße


    Altsachse

  • Alle Anteile auf einmal verkaufen, oder nur anteilig?

    Ich mache das zur Zeit und verkaufe Zug um Zug in dem Maße wie ich neu kaufe. Geht wahrscheinlich sogar kombiniert als Umschichtung. Ich mache es nicht zu einem Stichtag, da der Anleihefonds derzeit mehr bringt als Tagesgeld, und ich deswegen damit besser fahre. Da ich auf einen Kursrückgang im Sommer spekuliere erhoffe ich mir dadurch zusätzlichen Nutzen..


    ISIN: DE0008491051
    ISIN: DE0008477076

    Der UniFavorit ist eine Growth-Fonds, hat 5 Sterne bei Morningstar und liegt ca. auf Platz 50 seiner Kategorie. Wichtig: Growth läuft bei einer Hausse gut, geht dann aber überproportional zurück. Alles in allem nicht schlecht, schlägt aber nicht / kaum den MSCI-World.


    Der Uniglobal hat vier Sterne und liegt in seiner Kategorie irgendwo hinter Platz 300 von rund 1.000 Fonds. Gibt also bessere, auch von deutschstämmigen Fondsgesellschaften, falls das relevant sein sollte. Liegt über drei Jahre 11% schlechter als MSCI (40 vs. 51% Wertzuwachs). Drängt sich mir nicht auf.


    Persönlicher Kommentar: Ich vertrete hier im Forum die Linie gemangate Fonds soweit es Sinn macht. Einen Sinn macht es dort wo aktives Management einen Schutz anbietet, den ich haben möchte. Daher z.B. mein Plädoyer für flexible Fonds, die in schlechten Zeiten den Investitionsgrad in Aktien herunterfahren. Einen derartigen Mehrwert sehe ich beim Uniglobal nicht, beim UniFavorit nur eingeschränkt (mind. 70% in Aktien, zus. Steuerung über Futures)

  • Danke für Eure Antworten.
    winter. Problem ist, dass der Fond sehr teuer ist und keine Rendite erwirtschaftet. Eher ins negative läuft.


    Kater.Ka.


    Wie finde ich so einen guten flexiblen Fond, wie von Dir beschrieben.
    Z. B. bei morningstar? Was gebe ich in die Suchmaske ein.
    Aktien können bei 0-100% ....?

  • Wie unabhängig ist dieses und hilft dieses bei einer Anlageentscheidung?

    Die Sterne bei Morningstar kommen aus dem zurückliegenden Anlageerfolg. Insofern sind sie objektiv und können, wenn man wie ich nicht einen sondern fünf Fonds parallel spart, hilfreich sein. Man muss dann reglemäßig umschichten (habe ich am Jahresanfang als neuen Jahresplan gemacht und setze ihn jetzt um).


    Daneben gibt es noch sog. Analyst Rankings bei Morningstar, diese sind subjektiv und werden auf Veranlasung der Fondsgesellschaft gemacht. (gold, silber, bronze)


    Weitere Rankings gibt es bei Euro mit der Fondsnote, da kommen objektive und subjektive Noten zusammen, sowie von Sauren, der geht sehr auf den Fondsmanager.

  • Wie finde ich so einen guten flexiblen Fond, wie von Dir beschrieben.

    Bei Morningstar http://www.morningstar.de/de/fundquickrank/default.aspx


    dort die Kategorien Mischfonds EUR flexibel bzw. Mischfonds EUR flexibel global, Ich stelle dann die Sortierung auf Performance 3 Jahre und schaue dann die Fonds-Factsheets durch, um Exoten auszusondern. Ein Gold-/Silberfonds hat mMn hier nichts zu suchen, auch sehr kleine oder neue Fonds sortiere ich aus.


    Alternativ zum Kiosk oder in die Stadtbibliothek oder über einen readly-(Probe)Account und die Euro holen, dort in der Beilage BestBuy Seite 16 Mischfonds vorrangig Aktien. Die Sortierung geht nach dem Ergebnis 2016, das interessiert mich nicht, ich schaue in die Spalte daneben nach dem Drei-Jahres-Ergebnis in Zusammenspiel mit der Fondsnote 1 oder 2. Leider sind da auch welche mit fixer Aufteilung dabei, man muss daher trotzdem in die Factsheets schauen.


    Im Moment kaufe ich LU0198959040, DE0009848077, DE0009797639 (nicht ganz flexibel), LU0216092006 sowie noch zwei Aktienfonds DE000A1JSWP1 und DE0009848119. Noch lieber kaufen würde ich LU0323578657 und LU0323578491, habe aber schon zu viel bei FvSAG im Sinne eines Klumpenrisikos, deswegen haben ich u.a. zum Jahreswechsel umgestellt.

  • Du schreibst u.a.: Noch lieber kaufen würde ich LU0323578657 und LU0323578491,was spricht für sie,wenn man sie mit der Entwicklung des MSCI World vergleicht?der entwickelte sich grobgesagt um 50% besser,ist da ein Etf ,der auch weniger kostet nicht besser?

  • Persönliche Meinung: Ich finde die ganze ETF-Diskussion vorsichtig gesagt unausgewogen und pointierter gesprochen fahrlässig. Deswegen kommt jetzt auch eine etwas emotionale Argumentation:


    Der Vergleich hinkt, da bei einem flexiblem Mischfonds die stabilisierende Anleihen- (früher) und Festgeld -(heute) entfällt. Wendet man die entsprechendenden Anteile (20-60%) aus der Finanztip-Empfehlung an relativiert sich der 50%-Vorteil. Kosten sind in der Wertentwicklung enthalten, insofern hier nicht relevant. Da ich eine individuelle Cashbackvereinbarung habe stehe ich etwas besser da.


    Wenn man ernsthaft sagt ist mir alles egal, ich mache auch mal einen 70% Drawdown mit weil ich mir absolut sicher bin dass das schnell wieder aufgeholt wird, darf gerne ohne Absicherung long-only in einen MSCI-ETF investieren. Ich habe Frau und Kinder und werde das nicht tun, weil das nix mit Vermögensverwaltung zu tun hat sondern Spekulation ist. Spekulieren darf ich mit 10% unserer Rücklagen und tue das auch mit Lust, die restlichen 90% lege ich so sicher an, dass es mir gut geht egal was die ETF-Propaganda sagt..


    Ich bin ja jetzt schon ein wenig älter: Der Carmignac Patrimoine hat ja eine treue Gefolgschaft aus dem vergangenen Jahrzehnt (ich habe nur eine kleinere Position weil er die letzten Jahre nicht viel bringt). Warum diese Fans? Weil der Fonds weder die Krise Anfang der 2000er noch die Finanzkrise 2008 mitgemacht hat (bei Comdirect ein Chart ab 2000 aufrufen und den MSCI World dagegen laufen lassen, WKN A0DPW0) https://www.comdirect.de/inf/f…&selectedBenchmarks=true&


    Ende der persönlichen Meinung


    Ich wünsche allen die die ETF-Strategie fahren viel Glück dabei. Ich nutze selbstverständlich auch ETF und zwar zu ca. 15% Anteil im Portfolio. Das läuft solide. Aber immer dran denken dass wir 8 Jahre Dauer-Hausse haben.

  • Ich stelle dann die Sortierung auf Performance 3 Jahre

    Warum eigentlich auf 3 Jahre (die letzten Jahre waren ja eine Rally nach oben)?
    Fonds halten ja die meisten mehr als 3 Jahre. Deshalb wohl eher nach 5 oder 10 Jahre sortieren. Gleichzeitig aber darauf schauen, ob der Fondmanager noch der selbe ist.

  • Hallo zusammen,


    @Kater.Ka


    Danke für Deine ausführlichen Antworten. Werde mir die flexiblen Fonds mal genauer anschauen. Denke mal, dass Du auch ein Depot bei Ebase oder ähnlich hast. Wie ist so eine Depoteröffnung. Kann man da nur neue Fonds anlegen, oder auch Fonds von seiner Hausbank übertragen? Wenn ja, wie ist das dann mit dem Verkauf? Oder ist es sinnvoll ein Depot bei z.B Ebase anzulegen und dann so langsam seine Fonds zu kaufen und in das neue Depot zu legen? Die Fonds von der Hausbank verkauft man besser auch bei der Hausbank wieder?
    Braucht man bei Ebase auch ein Girokonto, oder ist das ein reines Depot mit einem Verrechnungs- bzw. Tagesgeldkonto. f
    Frage ist wegen der Schufa?


    @Altsachse


    Danke für Deinen Bericht, wie Du das mit deinen Fonds handhabst. Bin für jeden Tipp dankbar.


    @winter


    Auch Dir danke für Deine Beiträge. Mich würde interessieren was für Anleihelastige Fonds Du in deinem Depot hast?
    Gleichzeitig bist Du ja Fan von ETFs.


    ETFs wie der MSCI Word, wie von Finanztip empfohlen ist ja mit sehr langen Haltezeiten verbunden. Dann gibt es noch TG und FG. Dazwischen könnten ja noch Fonds liegen. Hier kann ich ein geringeres Risiko wählen und gleichzeitig aber mehr Rendite erwirtschaften als teilweise mit Tagesgeld oder Festgeld?

  • Denke mal, dass Du auch ein Depot bei Ebase oder ähnlich hast.

    Ja ebase. Für Depots zwischen 10 und 25 T€ auch FFB nachkalkulieren (Sparplan kostenlos aber 2€ für sonstige Transaktionen aber Depot schon ab 10T€ kostenlos)


    Wie ist so eine Depoteröffnung.

    Unproblematisch, Am besten gleich über Fondsvermittler eröffnen, damit die 100% Rabatt eingetragen werden. Ich bin bei fondsdiscount und avl, und mit beiden zufrieden, @Altsachse bei aav und soweit ich verstanden habe auch zufrieden.


    Kann man da nur neue Fonds anlegen, oder auch Fonds von seiner Hausbank übertragen? Wenn ja, wie ist das dann mit dem Verkauf? Oder ist es sinnvoll ein Depot bei z.B Ebase anzulegen und dann so langsam seine Fonds zu kaufen und in das neue Depot zu legen? Die Fonds von der Hausbank verkauft man besser auch bei der Hausbank wieder?

    Geht beides, wobei mMn nur volle Fondsanteile übertragbar sind. Ob man bei der Hausbank verkauft oder nicht würde ich davon abhängig machen ob sie dafür Gebühren will. Tendenziell würde ich alles übertragen, aber das ist was persönliches, ich habe gerne klare Verhältnisse.


    In dem Zusammenhang mal moneymeets anschauen, dort wird damit geworben, dass die Kosten für die Umstellung übernommen würden. Ferner gibt es 25% der Bestandsprovisionen bei gemanagten Fonds zurück, bis zu 66% wenn man seine persönlichen Daten veröffentlicht.


    Braucht man bei Ebase auch ein Girokonto, oder ist das ein reines Depot mit einem Verrechnungs- bzw. Tagesgeldkonto.

    Kein Girokonto, nur Verrechnungskonto, man kann aber auch direkt von // zum Giro kaufen / verkaufen


    Gerne weiter fragen ;-) Ich hatte heute morgen Dir oben unter Konversationen noch was zur Info eingestellt das Du noch nicht geöffnet hattest.