BSQ (Ex - Quelle) Q12 Bonus

  • Mir ist schon klar wie sich die BSQ entwickelt hat und wozu sie gegründet wurde, ganz sicher nicht um den ehemaligen Quelle-Bausparern ein fairer Partner zu sein. Deshalb wäre es ja so wichtig eine Strategie zu haben wie man bei noch bestehenden Verträgen vorgehen muss ohne denen möglichst wenig zu schenken.
    Klar wäre es das einfachste den Vertrag zu kündigen oder ein Sonderzinsangebot anzunehmen, aber mir widerstrebt das total, da ich eigentlich im Recht bin und nix Unredliches fordere, sondern nur Vertragstreue.
    Aber ich weiß auch, das Recht haben und Recht bekommen in diesem unserem so hochgelobten Rechtsstaat leider oft genug grundverschiedene Dinge sind.


    Manchmal fragt man sich schon auch wie es zu manchen Urteilen kommt!

  • Hallo schwabenzorro,
    hast Du schon daran gedacht, eine Beschwerde bei der Bafin einzureichen? Die haben zwar das Maleur "BSQ" mit zu verantworten und konnten sich bisher auf ihrer Unantastbarkeit ausruhen. Inzwischen hat sich aber auch deren Blatt sehr gewendet, sodass Grund zur Hoffnung besteht, dass sie eine Antrag von Dir mit etwas mehr Nachdruck behandeln werden.
    Sich an die Schlichtungstelle des Verbands zu wenden, ist nicht ratsam, es sei denn, Du wolltest den Bock zum Gärtner machen.
    Wie hoch ist denn "die Steitsumme"; um welchen Betrag geht es?

  • Bis zur Vollbesparung würden noch ein paar Tausend Euro Zinsen hinzukommen (Bonus + "normaler" Zins). Und die werde ich denen sicher nicht schenken, zumal es ja auch keinerlei vergleichbare Alternativen für eine sichere Geldanlage gibt.


    Sollte der Bonus dann verweigert werden und man müsste drum prozessieren ginge es um eine fünfstellige Summe.


    Bezüglich der Bafin werde ich im Moment sicher keine schlafenden Hunde wecken, ich hab ja immer noch die Hoffnung, dass die BSQ aus den Urteilen wenigstens etwas gelernt hat und eben nicht mehr unter Einbeziehung der Bonuszinsen wegen Vollbesparung kündigt. Aber falls doch will ich gewappnet sein und werde mit Sicherheit vor Gericht ziehen.


    Jedes für uns Bausparer negative Urteil schürt halt die Befürchtung, dass die noch frecher werden, auch wenn es, wie im jetzt vorliegenden Fall, meinen Vertrag wohl nicht direkt betrifft.

  • Ja, das macht Sinn.


    Und selbst erstmal negative Urteile können dem Verbraucherinteresse dienen. Man muss vielleicht nur einen langen Atem haben. Auch wenn mir "Frechheit" ein viel zu feines Prädikat zu sein scheint - sie kommt irgendwann zu Fall, besonders bei einem solch offenkundig kundenfeindlichen Gebaren. Die Leute sind ja nicht doof. Und wer sich einmal die Finger an einem diesem sauberen Finanzprodukte dreckig gemacht hat, wird sie nicht wieder anfassen wollen. Deshalb versuchen die ja auch, ihre schmutzige Wäsche nicht heraushängen zu lassen.


    Mit einer deratigen Streitsumme reicht es jedenfalls bis vor den BGH.