BSQ (Ex - Quelle) Q12 Bonus

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    • Die BSQ ist auf dem Trip, um zu verzichten müsse man erstmal das Bauspardarlehen beantragen, dann abwarten bis es zur Verfügung gestellt wird (3 Monate warten) und dann könne man erst verzichten.

      Kündigen kann man immer. Wir haben gekündigt und vorsorglich zusätzlich verzichtet, nur halt nicht 3 Monate vor Ablauf von deren Kündigungssfrist, weshalb wir klagen durften...
    • Das Landgerich Nürberg hat der BSQ das Bonus behalten bereits um die Ohren gehauen, danach dann sämtliche Amtsgerichte Nürberg auch. Leider legt die BSQ Rechtsmittel ein... und zieht das ganze in die Länge.
      Da viele den Prozess scheuen... lohnt das.

      Die Kündigungen sind doch bereits durchentscheden.

      Seit neusten bringt das Drohen mit Klage bereits einen Vergleich bei 35% (aber wohl nur keine Summen)

      Daher sollte alle Klagen, dann lohn sich das nicht mehr. Und rumerzählen wer die Leute da ärgert.
      Das ist nicht die BSQ die ex eigentlich gar nie gab. Das sind die anderen Bausparkassen, die hier gefahrlos testen was Kunden alles so mit machen.

      Mich wundern das das im Vorstand einer der Debeka Bausparkasse KG. Die bei mir immer einen hervorragenden Ruf hatte. Ich werden meinen Vertrag dort kündigen aus Angst in Kürze ebenso behandelt zu werden.

      Es kann sich lohnen solche Fragen mal auf deren Facebockseiten zu posten
    • @Bonnie 29
      Das mit dem Kündigen kann ich so nicht nachvollziehen. Richtig man kann kündigen,, aber eben nur mit 3 Monate Vorlauf, Andernfalls müsste man einen Diskont von 3,0 % des GUTHABENS wegen vorzeitiger Rückzahlung zahlen. Und das macht aufgrund der Höhe des Diskont wohl in keinem Fall Sinn.

      Allerdings kündigt die BSQ offenbar immer 6 Monate vor der Auszahlung. Das kann man also mit einer eigenen Kündigung unterlaufen, indem man spätestens 3 Monate vor dem angekündigten Kündigungstermin selbst kündigt UND auf das Darlehen ausdrücklich verzichtet.

      Hat man diese Frist versäumt, würde ich die BSQ Homepage aufrufen und dort unter Formular Center das Formular "Zuteilungsannahmeerklärung" anklicken. Unter diesem exotischen Namen (vermutet kein Mensch) verbirgt sich m.E. die Musterlösung, um den Bonus zu erhalten:Hier heißt es:

      Zuteilungsannahmererklärung Ergänzung zur Kündigung eines Bausparvertrages durch die BSQ Bauspar AG"
      Die Bausparkasse hat meinen/unseren Bausparvertrag gemäß § 489 Absatz 1, Nr. 2 BGB odernach § 488 Absatz 3 BGB (gilt hier nur für Tarif Q4) gekündigt:

      Und dann ankreuzen:"Auf das Bauspardarlehen wird verzichtet".

      Der exotische Titel "Zuteilungsannahmeerklärung" soll offenbar heißen, dass man die Zuteilung gleichzeitig annimmt. Die BSQ argumentiert nämlich neuerdings vor Gericht mit der Behauptung, der Bausparer habe die Zuteilung vor Jahren nicht angenommen, damit wäre der Vertrag nicht mehr zugeteilt Diese Zuteilung müsse man aber neu ausdrücklich annehmen, sonst könne man gar nicht verzichten . Eine exotische Argumentation, die vor Gericht zu sichtlicher Verwirrung und Diskussion führte.
      Also nochmals mein Tipp: In diesem Fall das o.a. Formular ausfüllen und bei der BSQ einreichen.
    • Die bsq legt es darauf an verklagt zu werden. Da viele Menschen das scheuen und windige Vergleiche annehmen, spart man viel viel Geld. Also unterzieht man die erst mit Schiedsverfahren dann mit Klagen......

      Zumal die keine Kunden mehr haben werden.
      Daher jedem erzähöen wer hinter der BSQ steckt und Sie leitet

      Andreas....
      Vorsitzender des Vorstands des Verband der Privaten Bausparkassen e.V., Berlin

      Dirk...
      Mitglied des Vorstandes der Debeka Bausparkasse KG, Koblenz

      Jürgen ..., Schwäbisch Hall (stellvertretender Vorsitzender)
      Mitglied des Vorstands der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall

      Dietma...., Lügde
      Mitglied des Vorstands der BHW Bausparkasse AG, Hameln

      Ulrike ....., Bretten
      Leiterin Kollektiv-Management bei der Wüstenrot Bausparkasse AG, Ludwigsburg
    • Rheingold schrieb:

      Allerdings kündigt die BSQ offenbar immer 6 Monate vor der Auszahlung. Das kann man also mit einer eigenen Kündigung unterlaufen, indem man spätestens 3 Monate vor dem angekündigten Kündigungstermin selbst kündigt UND auf das Darlehen ausdrücklich verzichtet.

      Hat man diese Frist versäumt, würde ich die BSQ Homepage aufrufen und dort unter Formular Center das Formular "Zuteilungsannahmeerklärung" anklicken. Unter diesem exotischen Namen (vermutet kein Mensch) verbirgt sich m.E. die Musterlösung, um den Bonus zu erhalten:Hier heißt es:

      Zuteilungsannahmererklärung Ergänzung zur Kündigung eines Bausparvertrages durch die BSQ Bauspar AG"
      Die Bausparkasse hat meinen/unseren Bausparvertrag gemäß § 489 Absatz 1, Nr. 2 BGB odernach § 488 Absatz 3 BGB (gilt hier nur für Tarif Q4) gekündigt:

      Und dann ankreuzen:"Auf das Bauspardarlehen wird verzichtet".

      Der exotische Titel "Zuteilungsannahmeerklärung" soll offenbar heißen, dass man die Zuteilung gleichzeitig annimmt. Die BSQ argumentiert nämlich neuerdings vor Gericht mit der Behauptung, der Bausparer habe die Zuteilung vor Jahren nicht angenommen, damit wäre der Vertrag nicht mehr zugeteilt Diese Zuteilung müsse man aber neu ausdrücklich annehmen, sonst könne man gar nicht verzichten . Eine exotische Argumentation, die vor Gericht zu sichtlicher Verwirrung und Diskussion führte.
      Also nochmals mein Tipp: In diesem Fall das o.a. Formular ausfüllen und bei der BSQ einreichen.




      Vielen Dank für den Tipp mit dem Formular.


      Und noch eine Anmerkung zu den 6 Monaten Kündigungsfrist durch die BSQ: Das ist doch in § 489 BGB ausdrücklich so geregelt. Im Gegensatz zu nur 3 Monaten wenn nach § 488 BGB gekündigt wird. Oder täusche ich mich da?


      Unsere aktuelle Situation ist übrigens die, dass mit einer geforderten und jetzt auch getätigten Nachzahlung die Bausparsumme unter Einbeziehung der Bonuszinsen erreicht ist. Zuteilungsreife ist noch keine 10 Jahre her, Besparung und damit auch Zinseinnahmen wären noch 3 weitere Jahre möglich.



      Die BSQ hat jetzt einen Sonderzinsbonus angeboten, der mir aber deutlich zu niedrig ist, zumal zu befürchten ist, dass bei Annahme auch die steuerfreie Rückerstattung der Abschlussgebühr entfallen würde.


      Wie ist denn die aktuelle Situation: Kündigt die BSQ weiter nach § 488 Abs. 3 BGB oder haben sie das aufgegeben,da ja wohl Schlichtersprüche als auch Urteile des LG Nürnberg die Rechtsauffassung des OLG Celle inzwischen bestätigt und den Bausparern Recht gegeben haben ?


      Wenn dem so wäre, gäbe es ja keinen Grund den Vertrag vorzeitig zu beenden.
    • @schwabenzorro

      Nach meinen Erfahrungen gibt die BSQ nie auf, da nur wenige einen Prozess riskieren.

      Ich würde die BSQ per Email unter Angabe des Tarifs einfach befragen (im Formularcenter ist die Kündigung nach $ 488 Abs 3 für den Tarif Q4 ausdrücklich vorgesehen = siehe Formular "Zuteilungserklärung". Also scheint es unterschiedliche Verfahren je nach Tarif geben).
    • @'Rheingold

      Die Terminsetzung der BSQ für eine vorzeitige Vertragsauflösung ist ziemlich knapp bemessen und Nachfragen werden erfahrungsgemäß nicht gerade schnell beantwortet. Insofern wird eine Nachfrage wohl eher nicht zielführend sein.

      Die entscheidende Frage dürfte also sein, wie groß sind die Aussichten sich erfolgreich gegen eine mögliche Kündigung nach § 488 Abs. 3 BGB zu wehren (Vollbesparung nur unter Einbeziehung der Bonuszinsen) und eine Weiterführung des Bausparvertrages zu erreichen.
    • @Rheingold:
      Ich seh da kein Kündigungsfrist von drei Monaten. Nur eine Auszahlungsfrist. Die Kündigung ist "jederzeit" möglich. Der Bonus wird aber gewährt, wenn der Bausparer nach § 15 kündigt - nicht, wenn er kündigt und noch mindestens drei Monate zwischen seiner Kündigung und der Kündigungsfrist der BSQ liegen - d.h. es muss ausreichen, dass die Kündigung erklärt wird, nicht, dass irgendwelche Fristen eingehalten werden. Aber das sieht die BSQ halt anders.
      Aber abgesehen davon hätte das bei uns schon Sinn gemacht. Die 3% Abzug wären ca. 1000€ gewesen, es ging um Bonuszinsen von über 6.000€. D.h. wenn wir uns hätten klein kriegen lassen, hätten wir bei der vorzeitigen Auszahlung 5000€ weniger Verlust gemacht und die BSQ hätte mal wieder 1000€ gespart.

      @schwabenzorro:
      Also die BSQ hat bei uns damals schon ein Urteil vom OLG Nürnberg vorgelegt und daraus irgendwelche Argumente gezogen. Da hat das OLG Nürnberg geurteilt, dass eine Kündigung unter Einbeziehung der Bonuszinsen nicht möglich ist. Ich glaube von dem Trip sind die runter. Bei der BSQ weiß man natürlich nie.

      Welchen Tarif hast du denn? im Q 12 gibts die Abschlussgebühr sowieso net zurück.
    • Was macht ihr da rum. Die BSQ zahlt den Bonus nicht weil die meisten den Sch.. einziehen. Schreibt einen Brief und droht mit der Klage = 30-35% Vergleichsangebit der BSQ.
      Am besten direkt klagen wenn der Bonus nicht bezahlt wird. Es gibt doch bereits ein OLG Urteil. Amtsgerichte werden kaum anders Urteilen. Aber leider hat man auf hoher See und vor Gerocht ein Risiko
    • Es ging mir aktuell (noch) nicht darum, ob die den Bonus auszahlen oder nicht.

      Das wäre erst der nächste Schritt. Meine Frage war, ob aktuell noch eine Kündigung nach § 488 Abs. 3 BGB zu befürchten ist, also eine angebliche Vollbesparung, die aber nur unter Einbeziehung der Bonuszinsen erreicht wäre.

      Mir ist klar, dass nach den Urteilen des OLG Celle und OLG Nürnberg die Chancen gut stehen sich dagegen zu wehren, was Bonnie29 ja auch bereits bestätigt hat. Dann würde mein Vertrag nämlich noch ein paar Jahre weiterlaufen bis zum Erreichen der 10-Jahres-Frist nach Zuteilung und bis dahin noch ganz ordentlich Zinsen bringen. Und so dürfte es anderen Bausparern sicher auch gehen.

      Das weiß wohl auch die BSQ, sonst würde sie keine Sonderzinsangebote unterbreiten.

      Aber je deutlicher es hier im Forum wird, dass das nur ein weiterer, rechtlich allerdings zulässiger Versuch der BSQ ist um Altverträge los zu werden und Geld zu sparen, um so mehr Leute werden sich hoffentlich dagegen wehren und sich eben nicht auf diesen, vorsichtig ausgedrückt, fragwürdigen Kompromiss einlassen.
    • Hallo,

      ich werde voraussichtlich zur Mitte des kommenden Jahres die Bausparsumme meines Q12-Bonus-Vertrages erreicht haben. Kurz vor dem Erreichen dieser Marke werde ich den Vertrag kündigen. Aktuell gehe ich davon aus, dass die BSQ dann sowohl das angesparte Guthaben als auch die Bonuszinsen in voller Höhe auszahlen wird. Sie sollte aus den Gerichtsurteilen der vergangenen Jahre gelernt haben.

      Ich bitte um eure Rückmeldungen, ob dies voraussichtlich so funktioniernen wird, oder welche Fallstricke erneut von der BSQ aufgespannt werden.

      Für den Fall, dass sich die BSQ entgegen ihrer eigenen "Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge" verhalten sollte, bin ich gerne bereit zu klagen.