In Genossenschaftsanteilen anlegen

  • ... und im Endeffekt handelt es sich nicht um ein solides Modell zur Geldanlage! Wer eine solche „Spaß-Anlage“ tätigen will, um sich einmal im Jahr „kostenlos“ Bankster in billigen Kaufhausanzügen und Schuhen mit Plastiksohlen bei Kaffee und Kuchen oder Cola und Schnittchen begaffen zu können, darf das natürlich gerne tun 😂

  • Ich kenne das so, dass Du drei Monate vor Geschäftsjahresende kündigen musst, dann die Frist von häufig 2 Jahren (aber bis zu 5 sind möglich, Beispiel ist die GLS-Bank) läuft und es dann noch bis zur nächsten Hauptversammlung dauert, bis ausgezahlt wird. Wenn Dir also rechtzeitig im September einfällt, dass Du kündigen möchtest, kannst Du auf die offizielle Frist noch etwa ein Dreivierteljahr aufschlagen, bis Du das Geld wirklich zurück auf dem Konto hast. Falls Du den Termin verpasst, kannst du noch ein Jahr mehr warten.


    Und: Die Dividende ausgezahlt bekommen in aller Regel nur Genossen, die nicht gekündigt haben.


    Der Sinn einer Genossenschaft ist eigentlich, dass Leute sich zusammentun und etwas gemeinsam aufbauen und betreiben, das einer allein nicht geschafft hätte und das allen nützt. Wenn dafür die Kredite abgezahlt sind und aus dem Betrieb regelmäßig Gewinne bleiben, können die auch als Dividende ausbezahlt werden. Dem Genossenschaftsgedanken folgend, müsste der Vorteil allerdings zuerst in "Naturalien" ausgekehrt werden z.B. in dem die Preise für Dienstleistungen an die eigenen Genossen gesenkt werden.