Bauspar-Darlehensvertrag -> Darlehensgebühr

  • Oh dass hab ich wohl überlesen?
    weiß man denn ob die Bausparkasse Berufung eingelegt hat?


    Bis Mitte Mai haben sie wohl noch Zeit, wenn das Urteil vom 12.4. datiert ist....und dann erfährt man es meist erst eine Zeit lang später!
    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass die Bausparkassen es wohl versuchen, die Entscheidung in die Länge zu ziehen, damit möglichst viele schon abgesprungen sind, bevor es eine endgültige Entscheidung vom BGH gibt; am liebsten würden sie diese wohl vermeiden wollen.
    Ergo: Immer weitermachen!

  • Hallo an alle Bausparkassen-Betroffenen, die den Ombudsmann eingeschaltet haben:
    Hat da eigentlich überhaupt schon einer was von denen gehört?



    @nottele
    Heute, nach zwei Nachfragemails, endlich Antwort vom OM der Bausparkassen bekommen. Hatte das Ganze Ende Dez. Per Einschreiben, Mail und Fax (sicher ist sicher) nach Berlin geschickt und nach der Ablehnung der BSQ noch einmal geschrieben und gefragt, wie jetzt Stand der Dinge ist. Anbei das Mail von heute.



    nunmehr können wir Ihnen bestätigen, dass Ihre Beschwerde hier eingegangen ist und sich in der weiteren Bearbeitung befindet (Az. Xxxxxxxxxx. Eine Eingangsbestätigung mit weiteren Informationen wird Ihnen zu gegebener Zeit auf dem Postweg zugehen. Bereits jetzt möchten wir darüber informieren, dass zum Ende des vergangenen Jahres eine nicht vorhersehbare Anzahl von Beschwerden eingegangen ist. Die Bearbeitung der Beschwerden wird sich daher trotz der von uns ergriffenen Maßnahmen leider verzögern. Wir bitten hierfür um Verständnis und wären Ihnen dankbar, wenn Sie von Nachfragen zum Verfahrensstand absehen könnten. Mit freundlichen Grüßen i.A. Manja Bierhahn Verband der Privaten Bausparkassen e. V.Schlichtungsstelle

  • @nottele
    Heute, nach zwei Nachfragemails, endlich Antwort vom OM der Bausparkassen bekommen. Hatte das Ganze Ende Dez. Per Einschreiben, Mail und Fax (sicher ist sicher) nach Berlin geschickt und nach der Ablehnung der BSQ noch einmal geschrieben und gefragt, wie jetzt Stand der Dinge ist. Anbei das Mail von heute.



    nunmehr können wir Ihnen bestätigen, dass Ihre Beschwerde hier eingegangen ist und sich in der weiteren Bearbeitung befindet (Az. Xxxxxxxxxx. Eine Eingangsbestätigung mit weiteren Informationen wird Ihnen zu gegebener Zeit auf dem Postweg zugehen. Bereits jetzt möchten wir darüber informieren, dass zum Ende des vergangenen Jahres eine nicht vorhersehbare Anzahl von Beschwerden eingegangen ist. Die Bearbeitung der Beschwerden wird sich daher trotz der von uns ergriffenen Maßnahmen leider verzögern. Wir bitten hierfür um Verständnis und wären Ihnen dankbar, wenn Sie von Nachfragen zum Verfahrensstand absehen könnten. Mit freundlichen Grüßen i.A. Manja Bierhahn Verband der Privaten Bausparkassen e. V.Schlichtungsstelle


    das gleiche Schreiben hab ich auch am 08.04.2015 bekommen. Am 29.12.2014 per Einschreiben und Fax versendet.
    jetzt sind schon wieder 4 Wochen vergangen und es hat sich nichts gerührt.
    werde nicht die Tage mal telefonisch unter der angegebenen Telefonnummer mal vorstellen.

  • das gleiche Schreiben hab ich auch am 08.04.2015 bekommen. Am 29.12.2014 per Einschreiben und Fax versendet.
    jetzt sind schon wieder 4 Wochen vergangen und es hat sich nichts gerührt.
    werde nicht die Tage mal telefonisch unter der angegebenen Telefonnummer mal vorstellen.


    So hab gestern mal angerufen.
    Die Dame am Telefon hat sich wahrhaftig richtig Zeit für mich genommen und mir alles erklärt.
    Leute dass kann noch dauern......Wenn ihr die Bestättigung des Eingangs habt, wird das Schreiben dem Ombudsmann vorgelegt. Der Ombudsmann ist ein pensionierter Richter. Also eine Person schaut sich jeden einzelnen Fall an. Normalerweise hätten sie ca. 500 Fälle die in der Schlichtungsstelle im Jahr eingehen. Nach dem BGH Urteil Okt.2014 wären es über 10.000. Es würden erst einmal die mit Verjährungsfrist 2014 bearbeitet. Diese landen dann ca. Juli beim OM bis dann eine Anwort kommt wird es Herbst. Natürlich wird dass auch der Bausparkasse vorgelegt, die sich dann auch nochmal dazu äußern darf.


    SO DANN WÜNSCHE ICH ALLEN FROHE WEIHNACHTEN =O
    GRUß N I K O L A U S

  • Hallo ich bin neu hier.
    Habe auch den Baufi Quick der BSQ.
    Wir haben Klage eingereicht und demnächst einen Gerichtstermin.
    Ich wollte mal fragen ob schon jemand von Euch den Prozess gegen die BSQ gewonnen hat bzw.
    danach auch sein Geld zurück erhalten hat?
    MfG

  • Hallo Scooter, wir haben den Prozeß gegen BSQ beim AG Nürnberg gewonnen, aber leider habe ich noch keine Ahnung, ob Sie Berufung eingelegt haben. Spätestens nächste Woche werde ich nochmal meinen Anwalt kontaktieren, lg Anke

  • Hallo Scooter, wir haben den Prozeß gegen BSQ beim AG Nürnberg gewonnen, aber leider habe ich noch keine Ahnung, ob Sie Berufung eingelegt haben. Spätestens nächste Woche werde ich nochmal meinen Anwalt kontaktieren, lg Anke


    Hallo könnetest du mal ein Aktenz. bezügl. dem Urteil bekannt geben.
    LG

  • Hallo Euch allen, bei mir geht es weiter:
    Es ist eine Verfügung des AG Nürnberg angekommen. Es wird ein schriftliches Vorverfahren durchgeführt; die BSQ muss nun innerhalb von zwei Wochen ihre Verteidigungsbereitschaft anzeigen und innerhalb weiterer zwei Wochen auf die Klage inhaltlich erwidern. Ich denke, die werden bis zur letzten Minute warten!
    Sonst sind noch keine Termine anberaumt.
    Gruß nottele

  • Ich melde mich auch mal wieder in die Runde.


    Das AG Koblenz entscheidet nicht pro Darlehensnehmer hinsichtlich der Bearbeitungsgebühr für Bauspardarlehen.
    Die Koblenzer Richter haben am 01.04.2015 mit dem AZ.: 151 C 3747/14 für die Debeka entschieden. Sie sind der Meinung, das die Darlehensgebühr rechtens sei und kein Vergleich zum BGH Urteil bestehe.

  • 27.04.2015


    Das Amts­gericht Ludwigs­burg hat die Bausparkasse
    Wüstenrot dazu verurteilt, genau 2 539,05 Euro Darlehens­gebühren zu
    erstatten. Außerdem muss die Bausparkasse Zinsen in Höhe von fünf
    Prozent­punkten über dem jeweiligen Basiszins­satz seit Anfang 2007
    zahlen. Das sind bis heute weitere 1 216,98 Euro. Genau wie
    Kredit­bearbeitungs­gebühren bei Banken und Sparkassen sei die
    Darlehens­gebühr der Bausparkasse ein zusätzliches
    lauf­zeit­unabhängiges Entgelt und als solches unwirk­sam, argumentiert
    das Gericht. Rechtsanwalt Uwe Mattis aus Burg Stargard hatte den Bausparer vertreten.

  • Damit ist der gleiche Beitrag von ame56 vom 27.04. besser lesbar. Dort ist das Zitat von test.de dafür vollständig und mit Quellenangabe.


    Wer keine Scheu hat, sich als Kontrast zu den einseitig verbraucherfreundlichen Informationen von test.de ergänzend bei einem "Feindsender" zu informieren, schaut mal hier beim Verband der Privaten Bausparkassen vorbei.

  • @TorstenH
    war zwar auf der Seite, weiß aber nicht genau welches Urteil Du meinst. Die Einträge sind alphabetisch aufgelistet.
    Gib doch bitte mal einen Tipp, welches Urteil du meinst, bzw habe ich da bezüglich Bearbeitungsgebühren nur für den Verbraucher negative Wortlaute gefunden. Oder habe ich da etwas falsch gelesen und verstanden?

  • @TorstenH
    war zwar auf der Seite, weiß aber nicht genau welches Urteil Du meinst. Die Einträge sind alphabetisch aufgelistet.
    Gib doch bitte mal einen Tipp, welches Urteil du meinst, bzw habe ich da bezüglich Bearbeitungsgebühren nur für den Verbraucher negative Wortlaute gefunden. Oder habe ich da etwas falsch gelesen und verstanden?


    @TorstenH
    war zwar auf der Seite, weiß aber nicht genau welches Urteil Du meinst. Die Einträge sind alphabetisch aufgelistet.
    Gib doch bitte mal einen Tipp, welches Urteil du meinst, bzw habe ich da bezüglich Bearbeitungsgebühren nur für den Verbraucher negative Wortlaute gefunden. Oder habe ich da etwas falsch gelesen und verstanden?


    Hallo ebbe sand, ThorstenH meint der auf der Seite, Feindsender, gibt es nur für uns negative Urteile bzgl. der Darlehensgebühren bei Bausparkassen. Also für uns nichts brauchbares.

  • @TorstenH
    Hi, ich findeauf der von Dir geposteten Seite eigentlich nur das Urteil des AG Aachen vom 06.03.2015, das mir die BSQ zur Abschreckung meiner Forderungen zitiert hat.
    Es scheint aber in der Tat so zu sein, dass die Amtsgerichte in Deutschland z.Zt. noch nicht einheitlich urteilen; schade, dass wir keinen Juristen oder anderen Experten haben, der den Wortlaut der Urteile bekommen kann und die
    Argumentationen und Urteilsbegründungen mal miteinander vergleicht.