Bauspar-Darlehensvertrag -> Darlehensgebühr

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    • Bauspar-Darlehensvertrag -> Darlehensgebühr

      Hallo,

      ich habe heute von dem Urteil bzgl. der Bearbeitungsgebühr gehört und gleich meine Unterlagen durchforstet.
      Jetzt habe ich meinen Darlehensvertrag der Bausparkasse gefunden. Ich habe also den Bausparkredit genommen und im Vertrag ist die Rede von der Schuldsumme inkl. Darlehensgebühr in Höhe von 1,5%.
      Ist dies auch eine Gebühr, die ich im Rahmen dieses Urteils zurückfordern kann? ?(

      Danke und viele Grüße,
      dbp
    • Bausparvertrag - Darlehensgebühr - Unterbrechung der Verjährung durch Online Mahnantrag

      Ich habe im Jahr 2009 eine Darlehensgebühr in Höhe von 1.289,65 € an die
      SIGNAL IDUNA Baupar AG entrichtet.

      Die Erstattung der Darlehensgebühr hat die SIGNAL IDUNA Baupar AG abgelehnt, da das
      Urteil des BGH vom 13.05.2014 nicht für die tarfliche Darlehensgebühr von Bauspardarlehen
      gelten würde.

      Wie ich denVeröffentlichung entnommen habe, ist die Rückforderung von
      Darlehensgebühren bei Bausparverträgen noch nicht abschließend
      geklärt. Mit einer Klärung ist bis zum Jahresende nicht zu rechen.

      Da in meinem Fall die Verjährungsfrist zum 31.12.2014 abläuft. Stellt sich die
      Frage der Unterbrechung der Verjährungsfrist. Die Unterbrechung wäre z.B.
      durch einen Mahnbescheid möglich. Dieser kann auch online beantragt
      werden:
      online-mahnantrag.de/omahn/Mah…15905255796&Command=start

      Gibt es zur Ausfüllung des Online-Mahnantrags irgendwo einen, auf die Rückforderung von
      Darlehensgebühren, bezogenen Leitfaden?

      Die SIGNAL IDUNA Baupar AG wird gegen einen Mahnbescheid mit Sicherheit
      Widerspruch erheben. Kann die SIGNAL IDUNA Baupar AG, falls diese einen Rechtsanwalt für
      den Widerspruch in Anspruch nimmt, ggf. Rechtsverfolgungskosten gegen
      mich geltend machen?
    • Hallo Franziska,

      2005 hatte ich ein Haus gebaut. Zur Finanzierung der Immobilie hatte ich bei der BHW im Januar 2005 ein Bauspardarlehen über 91000€ für 10 Jahre mit festen Zinssatz aufgenommen und gleichzeitig einen Bausparvertrag abgeschlossen. Für beide Verträge musste ich eine Abschlussgebühr von je 910€ entrichten. Beim Bauspardarlehen wurden zusätzlich noch eine Kontogebühr, 1% Disagio und 3% Bereitstellungszinsen fällig. Mit dem Bauspardarlehen wurde der Bau des neuen Hauses sofort bezahlt. (Vorausdarlehen mit Ablösung durch Bausparvertrag) 10 Jahre habe ich darauf Zinsen gezahlt. Zusätzlich gingen monatlich 1,2% Tilgung auf den Bausparvertrag. Im März 2015 erfolgt die Umschuldung. Das Bauspardarlehen von 91000€ wird vom Bausparvertrag abgelöst. Ich zahle dann 10 Jahre monatlich auf den Bausparvertrag ein um auf die Endsumme von 91000€ zu kommen. Meine Frage: Müsste ich nicht wenigstens die Abschlussgebühr vom Bauspardarlehen zurück erstattet bekommen. (Beim Bausparvertrag ist sie ja laut höchstrichterlicher Entscheidung nicht anfechtbar) Dazu zwei Fragen:

      1. Steht mir die Rückzahlung der Abschlussgebühr für das Bauspardarlehen zu?
      2. Am 23.10.2014 hatte ich einen Musterbrief an die BHW-Filiale als Einschreiben mit Empfangsbestätigung in Jena geschickt. Angekommen ist der Brief, aber bis heute habe ich keine Antwort erhalten. War das falsch? Hätte ich an die Hauptgeschäftsstelle in Hameln anschreiben müssen? Und wie verhalte ich mich jetzt?

      Liebe Grüße, Dietrich
    • Hallo Dietrich,

      damit machen Sie ein ganz neues Fass - zumindest thematisch - auf. Frage 1 kann ich Ihnen spontan leider nicht beantworten.

      Mitglieder haben berichtet, dass es mal so und mal so mit der Annahme geklappt hat. Was spricht denn dagegen, einen "Sicherheitsbrief" nach Hameln zu schreiben? Dann wissen Sie sicher, dass Ihr Brief egal auf welchem Wege ankommt. Vielleicht können Sie hier dann berichten, was zu mehr Erfolg geführt hat ;)

      Viele Grüße

      Franziska
    • Hallo

      Meine Bausparkasse (Wüstenrot) hat für ein Bauspardarlehen auch eine explezit genannte Darlehensgebühr berechnet. Mit dem Musterschreiben habe ich verzucht, diese zurückzufordern. Heute habe ich eine Ablehnung auf meine Rückforderung erhalten.

      "Eine Darlehensgebühr entgilt nicht nur ein gewöhnliches Bankdarlehen,sondern darüber hinaus spezifische Leistungsbestandteiledes Bausparvertrages......Die Urteile sind deshalbauf die Darlehensgebühr nicht übertragbar.Vielmehr haben wir die Darlehensgebühr wirksam mit Ihnen vereinbart und durften sie daher in Rechnung stellen"

      Auf andere Erfahrungen bin ich gespannt, denn so viele Betroffene mit Bausparvertägen gibt es hier wohl nicht?
    • dr-no schrieb:

      Hat denn noch niemand Erfahrung mit einem Kredit über eine Bausparkasse gesammelt? Meine Wüstenrot hat meine Anfrage, nach Rückerstattung der erhobenen Darlehensgebühr abgelehnt....


      Sie mal hier nach:

      n-tv.de/ratgeber/Das-muessen-B…ssen-article13866771.html

      Da steht was über die Bauspargebühren. Meine BSV hat sich auch noch nicht gemeldet. LG Sylvi62
    • 'dr-no' von heute

      Hat denn noch niemand Erfahrung mit einem Kredit über eine Bausparkasse gesammelt? Meine Wüstenrot hat meine Anfrage, nach Rückerstattung der erhobenen Darlehensgebühr abgelehnt....[/quote]

      Entschieden hat der BGH bzgl. Bausparkassen mit Urteil vom 07.12.2010, XI ZR 3/10, dass die sog. 1%ige Abschlussgebühr zulässig ist. Handelt es sich um diese sog. Abschlussgebühr?
    • Hallo,

      meine Frage zum Bauspardarlehen von Seite 50 ist irgendwie untergegangen.
      Deshalb noch mal meine Frage, ob die LBS mit der Begründung der Ablehnung Recht hat.(s. Bildanhang)
      Falls nicht, würde ich gerne eine schlagfertige Gegenargumentation erbitten, um ein passendes Antwortschreiben aufzusetzen.

      Damit wäre die Frage von www.kqp.de wohl auf beantwortet...

      Vielen Dank!
      Bilder
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    • <p>Hallo Clayman,</p>

      <p>herzlichen Dank f&uuml;r den Text, immer wieder spannend was an Argumenten aufgef&uuml;hrt wird. Die Problematik ist aktuell, das es f&uuml;r Bauspardarlehen keinerlei Rechtssprechung gibt, daher sind die Bausparkassen nicht bereit hier Zugest&auml;ndnisse zu machen.</p>

      <p>Britta (Finanztip-Expertin) hat bereits mehrfach geschrieben, das die aktuelle Rechtssprechung aus Ihrer Sicht auch auf Bauspardarlehen angewendet werden kann. Nur eine explizite Rechtssprechung hierzu gibt es noch nicht.</p>
      "Man kann die raffiniertesten Computer der Welt benutzen und Diagramme und Zahlen parat haben, aber am Ende muss man alle Informationen auf einen Nenner bringen, muss einen Zeitplan machen und muss handeln."

      Lee Iacocca, amerik. Topmanager
    • Christiane schrieb:

      Hallo Zusammen,

      wir haben ein Bauspardarlehen in Anspruch genommen. Als das Darlehen 2011 ausgezahlt wurde, wurde eine Bearbeitungsgebühr einbehalten.

      Ich habe bereits die Gebühr von der Bausparkasse zurück gefordert und bekam folgendes Schreiben:

      "...Das ist bei der Darlehensgebühr nicht der Fall. Denn die Darlehensgebühr entgilt nicht nur ein gewöhnliches Bankdarlehen, sonder darüber hinaus spezifische Leistungsbestandteile des Bausparvertrages.
      Hierzu zählen namentlich die Einräumung einer Option auf ein Darlehen zu einem bestimmten Zinssatz, die der Bausparer bereits bei Abschluss des Bausparvertrages erwirbt und die Möglichkeit zur sofortigen Rückzahlung bzw Sondertilgung des Bauspardarlehens in beliebiger Höhe, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung zu entrichten ist. Diese bausparvertraglichen Besonderheiten grenzen das Bauspardarlehen in grundlegender Weise von einem Bankdarlehen ab, zu dem die Urteile des Bundesgerichtshof ergangen sind.
      Die Urteile sind deshalb auf die Darlehensgebühr nicht übertragbar. ...."

      Ist das so? Dann könnte die Bausparkasse doch auf einfach ihren Zinssatz etwas höher legen und darin einpreisen, dass Sondertilgungen etc möglich sind.

      Herzlichen Dank

      Christiane



      Hallo Christiane,

      das selbe Schreiben habe ich auch bekommen.
      Gibt es hierzu schon eine Antwort? Konnte nichts finden.
      Ich bin mir nicht sicher wie jetzt weiter zu verfahren ist.

      LG
    • szusza schrieb:

      Christiane schrieb:

      Hallo Zusammen,

      wir haben ein Bauspardarlehen in Anspruch genommen. Als das Darlehen 2011 ausgezahlt wurde, wurde eine Bearbeitungsgebühr einbehalten.

      Ich habe bereits die Gebühr von der Bausparkasse zurück gefordert und bekam folgendes Schreiben:

      "...Das ist bei der Darlehensgebühr nicht der Fall. Denn die Darlehensgebühr entgilt nicht nur ein gewöhnliches Bankdarlehen, sonder darüber hinaus spezifische Leistungsbestandteile des Bausparvertrages.
      Hierzu zählen namentlich die Einräumung einer Option auf ein Darlehen zu einem bestimmten Zinssatz, die der Bausparer bereits bei Abschluss des Bausparvertrages erwirbt und die Möglichkeit zur sofortigen Rückzahlung bzw Sondertilgung des Bauspardarlehens in beliebiger Höhe, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung zu entrichten ist. Diese bausparvertraglichen Besonderheiten grenzen das Bauspardarlehen in grundlegender Weise von einem Bankdarlehen ab, zu dem die Urteile des Bundesgerichtshof ergangen sind.
      Die Urteile sind deshalb auf die Darlehensgebühr nicht übertragbar. ...."

      Ist das so? Dann könnte die Bausparkasse doch auf einfach ihren Zinssatz etwas höher legen und darin einpreisen, dass Sondertilgungen etc möglich sind.

      Herzlichen Dank

      Christiane



      Hallo Christiane,

      das selbe Schreiben habe ich auch bekommen.
      Gibt es hierzu schon eine Antwort? Konnte nichts finden.
      Ich bin mir nicht sicher wie jetzt weiter zu verfahren ist.

      LG


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