Angepinnt Hilfe der Crash kommt... (bald?)

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    • Ich sehe in keinem der genannten Länder dass die wirtschaftliche Basis vorsätzlich zerstört wird. GB kann man so und so sehen, wobei die Diskussion negativer Auswirkungen in der Debatte am Samstag eher auf Verbraucher- und Arbeitnehmerrechte fokussiert war.

      Finde auch den aktuellen Beitrag der Bundesbank zum Thema Rente bemerkenswert, da hier das offensichtliche angesprochen wird. Ich erinnere an den Nachhaltigkeitsfaktor, auf den ich schon mal hingewiesen habe.
    • Hier kommt mal wieder ein Kommentar von einem alten Hasen an der Börse. Meine ersten Aktien haben ich 1981 gekauft, den ersten Crash habe ich am 1.10.1987 erlebt, danach alle paar Jahre. Je nachdem ab wieviel Prozente man einen Kursrückgang als Crash bezeichnet. Ich halte das Wort CRASH für völlig falsch. Crash ist für mich ein Ereignis wo etwas kaputt geht. Eine Vase fällt auf den Boden und ist kaputt. Das ist ein Crash. An der Börse müssten die Aktienkursee auf NULL stürzen und sich nie wieder erholen. Alle Firmen sind pleite. Das wäre ein echter Crash. Bei den bisherigen sogenannten CRASHs handelte es sich aber immer nur um Kursrückgänge von denen sich die Kurse immer wieder erholt haben und danach sogar neue Höchstkurse erreicht haben. Daher sind das für mich starke Kursrückgänge aber keine Crashs. Das beste Gegenmittel bei Kursrückgängen ist: Nicht mehr jeden Tag Kurse anschauen. Schöne Grüße von einem Börsen-Opa aus dem Schwabenland.
    • Ist das jetzt das nächste Anzeichen für den sogenannten Crash?

      In der Automobilbranche und auch bei den Zulieferern hört man aus allen Richtungen von Sparmaßnahmen, Kurzarbeit, weltweiten Entlassungen und Werksschließungen und so weiter.

      Jüngst hat Continental bekanntgegeben, die Antriebssparte durch einen Spin-Off abzustoßen und rückt damit vom Plan eines Teilbörsengangs ab. handelsblatt.com/unternehmen/i…-sBrQl1N5VCzKX2lP44eH-ap6

      Sollte der starke Kursrückgang tatsächlich eintreten, freue ich mich beim nächsten Invest über günstige Kurse, wenn nicht, auch gut, dann wird trotzdem weiter ins ETF-Portfolio gespart.
    • Vernunft ist sehr subjektiv.
      Wenn man zur Einstellung zu allgemeinem Waffenbesitz fragt, werden US-Amerikaner und Kanadier ähnliche Antworten liefern, wenn man nach allgemeiner Krankenversicherung fragt, dann werden die Antwort variieren.

      Dass in Deutschland die wirtschaftliche Grundlage vorsätzlich zerstört wird, glaube ich nicht. Es mögen mehr Idealismus, Dilettantismus, Kurzsichtigkeit und Korruption am Werk sein, als es wünschenswert wäre, allerdings ist das die Melange, die wir im Prinzip immer hatten. Über die Ausprägung ließe sich wahrscheinlich noch streiten.

      Ich warte einfach darauf, dass die Vernunft sichtbarer wird, weg ist sie bestimmt nicht.
    • 90% Kursverlust bei ALLEN Aktien!! Ist das dann ein Crash?

      Heute morgen stand in der Stuttgarter Zeitung dass wir möglicherweise wieder eine Crash bekommen wie im Jahr 1929.
      Ich habe mal nachgeschaut was damals passiert ist. Tatsächlich ist bei der Weltwirtschaftskrise der DowJones damals von
      500 Punkten auf 5o Punkte gefallen! 90 Prozent! War das jetzt ein Crash? Ich habe immer noch meine Zweifel.

      Der Journalist in der Zeitung hat nämlich nicht geschrieben, dass der Dow Jones damals in wenigen Jahren vorher extrem gestiegen ist von 100 auf 500 Punkte. Der Rückgang war daher kein CRASH sondern eher Rückkehr zu den wahren Werten der Unternehmen.

      Man sieht das auch daran, dass nach diesem schwarzen Freitag 1929 von den rund 50 Punkten der DowJones sich Jahr für Jahr wieder kontinuierlich nach oben entwickelt hat. Wenige Jahre später hat er sich verdoppelt, 1950 erstmals den früheren Höchstkurs von 500 Punkten erreicht, im Jahr 1960 dann 1.000 Punkte im Jahr 2000 erstmals 10.000 und so weiter und so weiter. Selbst bei diesem Crash waren die Aktien nicht kaputt, also nicht mehr da, nur die KURSE sind gesunken

      Damit stellt sich die Frage ob das nun ein Crash war oder nur eine Korrektur nach zuvor übertriebenem Anstieg?

      Ganz nebenbei noch:
      Die 90% Kursverluste in der Spitze ist nur eine spannende Zahl für Journalisten.
      In der Praxis ist ja so, dass nicht jeder zum absoluten Höchstkurs damals ALLE seine Aktien gekauft hat.
      Der durchschnittliche Einstiegskurs war bei den meisten Anlegern sicher niedriger wegen und damit auch der effektive Kursverlust.

      Ich habe übrigens gelesen, dass viele großen Firmen an den USA die im Dow Jones enthalten sind auch in diesen Jahren immer noch Dividende bezahlt haben. Die Ölaktie EXXON oder auch Procter und Gamble zahlen sogar seit 1800 jedes Jahr Dividende,
      FAZIT: Ist an der Börse überhaupt ein CRASH möglich? Und wenn ja, was muss da passieren?
    • Ein interessanter Beitrag McProfit!
      Wenn es schon in der Zeitung steht... :)

      Derzeit sind ja die Crash-Verkünder wieder recht aktiv. Otte gibt ein neues Buch heraus, Friedrich&Weik auch, Krall reist durch die Republik mit seinen Vorträgen. Schaust du in YouTube FinanzVideos werden dir immer mehr Crash-Videos vorgeschlagen.
      Da könnte einem schon ein wenig Angst und Bange werden....

      Und just in dieser Zeit merke ich: ich muß was tun und endlich einen ETF Sparplan anfangen UND auch noch etwas Cash reduzieren und auch in ETF anlegen.
      Und dann kommen die Crashprognosen... *seufz*

      Ich weiß, nach Finanztip ist JETZT der richtige Zeitpunkt zum kaufen. Immer.
      Aber mulmig ist mir da jetzt schon.

      Darum frage ich einfach mal in die Runde: was würde mit "meinem" ETF passieren in so einem Furchtbar-Crash?
      Sagen mir mal MSCI-World oder sowas in der Art.
      15 Jahre habe ich noch Zeit, dann gehe ich in Rente - wenn ich es noch erlebe... ;)

      Heute kaufe ich also den ETF und morgen fällt er um 90%, wie McProfit das Szenario 1929 beschreibt.
      Bei meinem Glück passiert das ganze nämlich genau dann, wenn ich kaufe.
      Dann geht der Euro auch noch kaputt, sagen sie. Und dann ist alles auf dem Girokonto, Festgeld usw. futsch.

      Also bin ich mit dem 10% Restwert des ETFs ja doch noch gut dran? Sind ja immerhin Sachwerte? Und die könnten ja bis in 15 Jahren zumindest wieder so weit steigen, daß sie die heutige Kaufkraft wieder erreichen?
      Oder sehe ich das falsch? Was meint ihr?


      Wie seht ihr in diesem Zusammenhang den "MSCI World Quality Index"? Diese Aktien müssten den Crash ja theoretisch am ehesten überleben?

      Bitte nicht auslachen! :)

      McProfit schrieb:


      Damit stellt sich die Frage ob das nun ein Crash war oder nur eine Korrektur nach zuvor übertriebenem Anstieg?
      Ist es wichtig wie man das nun nennt? 90% runter sind 90% runter...



      McProfit schrieb:

      In der Praxis ist ja so, dass nicht jeder zum absoluten Höchstkurs damals ALLE seine Aktien gekauft hat.
      Doch! Bei mir ganz sicher! :)
    • Hallo Zusammen,
      ich bin absoluter Geldanlage-Anfänger. Aufgrund meiner Lebenssituation werde ich frühestens Ende 2020 einen (sinnvollen) Sparplan anlegen können. In Vorbereitung darauf fange ich langsam an, mich an die Finanzthemen jenseits des Tagesgelds heranzutasten.

      alx hat -so ein Zufall- eigentlich genau meine Fragen gestellt. Aber darüber hinaus frage ich mich als voll-Nubbel auch noch folgendes:

      "Ist da am Aktienmarkt nicht eine ganz offensichtliche, zinsgetriebene Blase, die irgendwann platzen muss?"

      Folgende Überlegung: Nahezu jegliches Kapital wandert doch seit Jahren zielstrebig in die Aktien. Einfach deshalb, weil es keine (sinnvolle) Alternative gibt. Selbst Immobilien sind inzwischen dermaßen teuer, dass da kaum noch Wachstum drin ist. (Für Normalverdiener ohnehin nicht). Inzwischen wird ja auch den Kleinstanlegern überall nahegelegt, ihre 6,65 € monatliche VL in ETF zu investieren. Gleichzeitig sind Kredite historisch billig, was vermutlich gleichzeitig viele Spekulanten in die Märkte treibt. (Keine Ahnung, stelle ich mir aber so vor).

      Durch diese enorme Nachfrage müssten die Preise für Aktien immer weiter steigen. Richtig soweit?

      Heißt das - weitergedacht - dann nicht, dass in den Unternehmensbewertungen (aka Aktienkursen) sehr viel "Aktiennachfrage" und verhältnismäßig wenig "reale Unternehmensbewertung" steckt?

      Und wenn das so ist - müssten sich die Aktienkurse dann nicht zwingend erheblich nach unten korrigieren, wenn aus irgendeinem Grund die hohe Nachfrage nach Aktien wegfällt?

      Wer aktuell Kapital hat, das angelegt werden will/muss/soll/kann, der hat natürlich keine Wahl. Aber für diejenigen, die jetzt erst mit Kapitalanlage beginnen und frühestens in den nächsten 6 - 12 Monaten echtes Geld in die Hand nehmen wollen, ist das natürlich eine wichtige Überlegung. ("Warte ich besser, bis diese Korrektur eingetreten ist?" / "Ist heutiger Konsum der verfügbaren Mittel die bessere Alternative zur Anlage am Kapitalmarkt?)

      Deshalb würde ich mich freuen, wenn Ihr mir weiterhelft - vor allem falls ich in der Argumentationskette oben irgendeinen kapitalen Denkfehler habe. Irgendeinen Denkfehler muss ich ja haben, wenn der Rest der Welt schreit: "Aktien sind geil - kauf` ETF", mich das aber nicht überzeugt ^^

      ...Vielleicht wäre diese Frage auch ein lohnendes Thema für ein youtube-Video? Saidi von Finanztip, bitte übernehmen Sie ;)
    • Können wir schon machen, aber du wirst keine Marktprognosen von mir bekommen ;)

      An der Stelle nur: Die bekannte Aussage mit den 15 Jahren beinhaltet, dass wenn Du 2000 eingestiegen wärst und die großen Crashes 2000/01 und 07/08 BEIDE mitgenommen hättest, TROTZDEM 2015 wieder im Plus gewesen wärst, und zwar mit 1,3% p.a. im MSCIW.

      Ich habe keine Zahlen zur Hand, aber kann es sein, dass -90% für 1929 übertrieben sind? Ich meine mich erinnern zu können, dass 1929 in einer ähnlichen Größenregion lag wie die letzten Crashes.
    • Danke sehr! - Okay, wenn ich es richtig verstehe:

      Grober Unsinn sind meine Befürchtungen nicht - aber selbst, wenn sie sich bewahrheiten würden, wären die Auswirkungen (bei ausreichend langem Anlagehorizont) erfahrungsgemäß nicht so tragisch.
      Das gilt ja offenbar besonders, wenn man nicht die Einmal-Anlage, sondern einen Sparplan betrachtet, weil dann (zu einem frühen Zeitpunkt) ggf. nur geringer Buchwert "vernichtet" wird.

      Soweit: So klar. Aber wäre es dann nicht so, dass eine "Nach-Krisen-Erholung" diesmal auf ein niedrigeres Niveau führen müsste, weil die aktuellen Preise zu einem Gutteil aus "Alternativlosigkeit" gespeist wurden?

      Nicht falsch verstehen: Ich möchte kein "nächste Woche ist Weltuntergang" oder "die Aktien werden ewig steigen" oder "es passiert irgendwas dazwischen" hören. Mein Ziel ist es eher, die wirkenden Mechanismen möglichst gut verstehen zu können.
    • Grob überschlagen ist der S&P 500 von 1929 bis 1932 um ca. 70% zurückgegangen. Das ist zwar in US-Dollar gerechnet, dürfte hier aber egal sein, da es ja nur darum geht, zu zeigen, was so alles möglich ist.

      Im Grunde genommen gibt es zwei Denkschulen:

      Die Fundamentalisten meinen, dass Aktien und ganze Aktienmärkte manchmal zu teuer und manchmal zu billig sind. Das glauben sie anhand bestimmten Kennzahlen wie KGV, KBV, Shiller-PE usw. erkennen bzw. einschätzen zu können. Man muss dann nur tief in die Materie einsteigen und sich alle relevanten Informationen heranziehen, um die aktuellen Bewertungen einschätzen zu können.
      Wenn man daran glaubt, ist zumindest der US-Aktienmarkt zur Zeit sehr überbewertet, der Rest der Welt aber nicht unbedingt.

      Die Effizienztheoretiker meinen, dass aufgrund des oben beschriebenen Verhaltens bereits alle öffentlich verfügbaren Informationen in den aktuellen Kursen eingepreist sind, so dass diese die Meinung der Fundamentalisten stets recht gut widerspiegeln. Sie gehen davon aus, dass sie nicht mehr wissen können und sind daher bereit stets und immer in den Gesamtmarkt zu investieren.
      Einen substanziellen Vorteil könnte man demnach nur dann erzielen, wenn man Insiderkenntnisse hat, die nicht öffentlich verfügbar sind.

      Jetzt kann man sich überlegen, wozu man neigt, und was die Thesen von Herrn Dr. Krall und Co. dann jeweils für eine Bedeutung haben.

      Folgt man der Markteffizienzhypothese müsste schon etwas sehr schlimmes und völlig unerwartetes passieren, damit es zu einem Einbruch von 70% kommt. Und klar kann das passieren. Zur Zeit scheint der Markt aber nicht an die Thesen des Herrn Dr. Krall zu glauben, sonst wäre es schon passiert.
      20-30% Rückgang sind aber jederzeit drin.


      Guitarhead schrieb:

      ...

      Soweit: So klar. Aber wäre es dann nicht so, dass eine "Nach-Krisen-Erholung" diesmal auf ein niedrigeres Niveau führen müsste, weil die aktuellen Preise zu einem Gutteil aus "Alternativlosigkeit" gespeist wurden?
      Mit "Alternativlosigkeit" meinst Du wohl das geringe Zinsniveau?! Dies muss immer im Zusammenhang mit der Inflationsrate gesehen werden. Und die aktuell niedrige Inflationsrate im Euroraum ist ja gerade einer der Hauptgründe für die niedrigen Zinsen.
      Dass die realen Zinsen (nach Abzug der Inflation) negativ sind, ist eigentlich ein Normalzustand, denn für sehr risikoarme Geldanlagen gibt es nun einmal nichts. Es kann aber sein, dass auch die realen Zinsen auf einen vergleichsweise niedrigen Niveau liegen.
      Und wie sich die Zinsen in Zukunft entwickeln weiß auch niemand. Auch hier könnte die Markteffizienzhypothese gelten. Früher glaube man, dass bei Null Schluss ist. Das hat sich nicht bewahrheitet. Nun glaubt man, dass die Kosten für die Bargeldhaltung die Zinsen nach unten begrenzen. Warten wir`s ab.

      Es bleibt riskant. Nach einem größeren Kursrückgang bleibt es aber genauso riskant.
      Wer Angst hat, sollte halt nicht soviel investieren. Einfach das Risiko nach den eigenen Bedürfnissen einstellen, indem man die Aktienquote entsprechend verringert.
      Aber ganz ohne Risiko geht es nicht.
    • Schönen Samstag zusammen,
      hier ist noch einmal der McProfit aus dem Schwabenland.
      Ich bin überrascht was ich mit der Frage Wann ist ein CRASH ein CRASH angerichtet habe.
      Hier nochmal ein Tip für Alle die nicht im Nebel stochern wollen.
      Warren Buffett hat einmal sehr plausibel geschrieben,
      dass der Käufer einer Aktie im Grunde genommen eine FIRMA kauft.
      Wenn ich also Aktien beispielsweise von Beiersdorf, der Nivea-Firma kaufe, dann kaufe ich Dir Firma.
      Logischerweise nicht die GANZE sondern ein Teil. Und jetzt ist es ganz einfach.
      Wer eine Firma kauft, der kauft die in der REGEL NICHT um sie nach kurzer Zeit teurer oder billiger weiterzuverkaufen.
      Er kauft sie weil er den Gewinn bekommen will.
      Der Gewinn einer Firma wird bekanntlich an die Eigentümer jedes Jahr ausbezahlt.
      Das nennt man neudeutsch DIVIDENDE:
      Solange die Firma ihre Produkte verkauft und Gewinn macht und diese als Dividende ausschüttet interessiert mich im Grunde genommen nur wenig, ob meine Firma jetzt mehr Wert wäre, oder weniger, wenn ich sie jetzt verkaufen würde.

      Solange man jedes Jahr den Gewinn bekommt verkauft ein Firmeninhaber seine Firma nicht. Wäre ja schön blöd.
      Nur die Klein- Aktionäre vergessen immer dass ihnen die Firma gehört und schauen deshalb nicht nur jedes Jahr,
      sondern jeden Monat, oft jeden TAG ob die Firma ein bissle mehr oder weniger wert ist.
      Es gibt viele Firmen die erzielen seit 50 oder 100 Jahren jedes Jahr Gewinne
      und überweisen die Gewinne an die Eigentümer.
      Egal wer Präsident ist, wie hoch die Zinsen sind oder ob ein Politiker gerade was dummes sagt.
      Solange eine Firma Gewinn macht hat sie immer einen Wert
      Daher kann eine solche Aktie NIE auf Null fallen oder wertlos werden.
      D.h. ich kaufe Firmen die seit Jahrzehnten Umsatz und Gewinn steigern und dies möglichst auch in Zukunft machen. Solange die Weltbevölkerung alle paar Jahre um 1 Milliarde steigt brauchen die Menschen vieles.
      Angefangen von Windeln von Procter, oder Wasser und Nahrung von Nestle oder Hüftgelenke und Herzschrittmacher im Alter von Medtronic oder Stryker.
      Liebe Leute, vergesst die Tageskurse an der Börse.
      Schaut über die Motorhaube Eures Autos hinaus nach VORNE. (Zitat Kostolany)
      Kauft Firmen mit Zukunft. Wenn es diese Firmen nicht mehr geben sollte und die Aktien wertlos sind,
      dann gibt es keine Steuerzahler, keinen Bundeshaushalt, keine Renten keine Pensionen.
      Dann hilft nur noch ein eigener Garten zur Selbstversorgung.
      Schönen Sonntag wünscht Euch McProfit.
    • Ich finde es erstaunlich, wie viele Aktienanleger keine Bilanzen lesen können.
      Sie wissen nicht, was passive latente Steuern sind und kennen nicht die aktuell gängigen Bilanzierungsstandards u.a. auf der Aktivseite.

      Und wenn dann nur 30 verschiedene Aktien (DAX) gekauft werden oder nur EM / MSCI World ETFs, dann sind wir in Deutschland.

      M.E. gibt es nicht den Crash. Ich bin aktuell weltweit und deutschlandfrei unterwegs. Es werden fast nur "Value-Aktien" gekauft und auch recht kurzfristig wieder verkauft. Wenn ein Kursrückgang kommt, bin ich sicher auch immer dabei. Aber nur mit 20%, während der Index um 30% fällt.
      Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford
    • alx schrieb:

      Kater.Ka schrieb:

      Glücklicherweise sind wir ja über den MSCI Welt kaum in D investiert, da dort mangels Vernunft mittelfristig nichts zu holen ist.
      Ja, dafür ist der MSCI World zu 60% (?) oder so in USA investiert.Wie vernünftig die Amis sind, sieht man an Trump.
      Naja, Trump war für den zitierten MSCI ein Segen, schau dir den Chart an, seit seiner Wahl! Offenkundig ticken amerikanische Börsen anders als es der deutsche Besserwisser meint.
    • Seit wann wird vom Crash geredet?

      Matthias Weik und Marc Friedrich sind sicher schon 7 Jahre mit dieser Prognose unterwegs.
      Wenn die biblischen 7 Jahre stimmen, müßte es nun wirklich bald. Mal den Papst fragen ...

      Weiter so, heißt das Motto. Lediglich der Dax wird fallen, denn die Konjunkturaussichten passen so gar nicht zu den Aktienkursen...
      Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford
    • Immer wieder lustig.....
      sind die Kommentare hier.
      Erstaunlich welch unterschiedlichen Anleger sich hier in dem Forum tummeln.
      Jeder hat so seine eigene Ansichten.
      Übrigens:
      Bei der letzten größeren Korrektur im Dez. 2018, also vor 1 Jahr, war die Titelstory im Wirtschaftsteil meiner Tageszeitung in Stuttgart "Anleger flüchten aus Aktien....."
      Ich habe dann einen Leserbrief geschrieben und dem Redakteur schrieben,
      dass man vor Aktien nicht flüchten kann, man kann sie nur verkaufen.
      Und dann habe ich ihm aber auch noch erklärt, dass man Aktien nur dann verkaufen kann,
      wenn es jemand gibt, der die Aktien einem abkauft.
      Weder die Bank noch die Börse noch das Unternehmen nimmt Aktien zurück, die man nicht mehr will.
      Da aber auch damals bei der Flucht aus Aktien keine einzige Aktie übrig geblieben ist,
      sondern ALLE Aktien sind verkauft worden dann könnte die Zeitung auch schreiben:
      "Viele Anleger verkaufen ihre Aktien zu fast jedem Preis.
      Andere Anleger nutzten die Gelegenheit und haben diese Aktien zu viel tieferen Kursen abgekauft".

      Das wäre ein journalistisch saubere Arbeit gewesen.
      Schöne Grüße Eure McProfit.