Angepinnt Hilfe der Crash kommt... (bald?)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Das mag jetzt naiv klingen, aber ich dachte, dass jedes Mal, wenn eine Aktie verkauft wird, auch eine Aktie gekauft wird.

      Ich habe auch immer vermutet, dass für An- und Verkauf von Aktien ein Ort namens "Börse" geschaffen wurde. ;)

      Wenn wir nicht unbedingt von Einzeltiteln sprechen, dann ist doch jeder Tag ein Kauftag. Hauptsache man muss frühestens in 15 Jahren wieder an das Geld ran. :whistling:
    • Das Wort zum Sonntag von McProfit
      Wenn ich mir mein Depot so ansehe, dann ist es tatsächlich so, dass in den letzten Wochen der gesamte Wertzuwachs der letzten 2 Jahre weg ist.
      Da ich aber das Glück oder Pech habe, dass ich vermutlich mit über 70 Jahren zu den ältesten Schreibern hier gehöre und schon seit 1984 Akten kaufe, also schon seit 30 - 40 Jahren ist selbst dieser Kursrückgang nur eine Delle von vielen die ich in dieser Zeit erlebt habe.
      Nach JEDER Krise ging es wieder nach oben, die Welt hat sich weitergedreht.
      Hinterher höre ich dann oft, dass man damals hätte kaufen sollen.
      Ein alter Spruch heißt ja: "Kaufen wenn Kanonen donnern". Viel stärker als zur Zeit können sie nicht donnern.
      Und was machen die meisten Privatanleger?
      Sie sagen sich: "Diesmal ist alles anders" und VERKAUFEN.
      Ja, die Ursache ist auch diesmal anders - aber das Ergebnis wird dasselbe sein:
      Auch nach dieser Krise wird das Leben weitergehen.
      Dennoch schönes Wochenende trotz freiwilliger Privat-Quarantäne
    • Hilfe - was sage ich meinen Freunden?
      Da ich altersbedingt in meinem Freundeskreis seit Jahrzehnten Aktien empfehle,
      bekomme ich in Tagen wie diesen, viele Anfragen von Neulingen, die mit ihren Aktien jetzt im Minus sind,
      und von mir wissen wollen, was sie denn jetzt machen sollen?
      Schlagzeile gestern in meiner Tageszeitung: "Anleger flüchten aus Aktien" - "Kurse im freien Fall".
      Dann muss ich meinen besorgten Freunden erst mal sagen:
      Man kann nicht so einfach aus Aktien flüchten. Man kann Aktien nur VERKAUFEN.
      Vielen Anleger ist es anscheinend immer noch nicht bekannt,
      dass man Aktien NUR DANN verkaufen kann, wenn es an der Börse einen KÄUFER gibt.
      Man kann Aktien nicht an die Firma, oder an die Börse oder an die Bank zurückgeben.
      Man braucht an der Börse immer einen Käufer der einem seine Aktien abkauft.
      D.h. JEDE Aktie aus der die Anleger "geflüchtet" sind, hat ein anderer Anleger gekauft.
      Am Ende des Tages gab es immer noch gleich viele Aktien!! Keine einzige Aktie war weg!
      Es sind nur andere Besitzer. Jedem Verkäufer stand ein Käufer gegenüber.
      'Wer letztlich der KLÜGERE von Beiden ist, dass wissen wir erst in den nächsten Jahren!
      Ich vermute mal, dass es die Anleger sind, die jetzt nicht aus Aktien "flüchten" sondern diese kaufen,
      selbst auf die Gefahr dass die Kurse noch etwas weiter fallen sollten.
      Ich weiß nicht, ob ich meine Freunde überzeugen konnte auch deshalb nicht,
      weil häufig die Ehefrau im Hintergrund sagt: "Ich habe Dir gleich gesagt, lass die Finger von Aktien"
      Nochmal schönen Sonntag.
    • Lothar-HH schrieb:

      winter schrieb:

      KlausSch schrieb:

      Ich überlege auch gerade, etwas zu kaufen. Die Preise sind echt verlockend. Ich würde noch paar Wochen abwarten.
      Kauft Ihr eigentlich nur Aktien oder auch aktive Fonds/ETFs?
      Ich kaufe auch ETFs und aktive Fonds.
      Habe aber nach dem heutigen weiteren Crash und den tiefschlechten Wirtschaftsnachrichten Nachkäufe erstmal eingestellt, denn es wird noch weiter runter gehen und so gibt es wohl für die nächsten 2 - 3 Monate keinen Grund, jetzt schon nachzukaufen!
      Dann hast Du bestimmt jetzt alles verkauft, oder?
      Wenn man weiß, dass es runter geht und seine Aktien trotzdem weiter hält, müsste man ja ziemlich behämmert sein.
    • Hallo zusammen,
      es ist gut, hier ein Forum zu haben, in dem ein respektvoller Austausch zwischen interessanten möglich ist.

      Dann brauch ich meiner Familie damit nicht in den Ohren zu liegen. ;)

      Es ist spannend zu lesen, wie jeder so sehr unterschiedlich mit der Situation umgeht...wie die Marktsituation eingeschätzt wird und was daraus wohl folgen könnte.

      Gemeinsam ist wohl allen, dass ein Vermögensaufbau sehr gut mit Aktien und dem üblichem Anderen „unerlässlich“ ist.

      Auf Jahrzehnte gesehen, ist es erheblicher überhaupt dabei zu sein, als der Anlagezeitpunkt selbst.

      LG
    • Hallo zusammen,
      es ist gut, hier ein Forum zu haben, in dem ein respektvoller Austausch zwischen interessanten möglich ist.

      Dann brauch ich meiner Familie damit nicht in den Ohren zu liegen. ;)

      Es ist spannend zu lesen, wie jeder so sehr unterschiedlich mit der Situation umgeht...wie die Marktsituation eingeschätzt wird und was daraus wohl folgen könnte.

      Gemeinsam ist wohl allen, dass ein Vermögensaufbau sehr gut mit Aktien und dem üblichem Anderen „unerlässlich“ ist.

      Auf Jahrzehnte gesehen, ist es erheblicher überhaupt dabei zu sein, als der Anlagezeitpunkt selbst.

      LG
    • Ich vermute einmal, dass die Achterbahn vorläufig so weitergeht, mit Ausschlägen nach unten und entsprechenden Gegenbewegungen.

      Für den Sparplan ändert das rein gar nichts, der ist auf Jahrzehnte getrimmt.

      Derzeit habe ich nicht wirklich viel an "Spaßgeld" übrig, das ich auch verbrennen könnte. Daher halte ich mich mit weiteren Maßnahmen zurück.
      Somit beobachte ich nur und denke mir meinen Teil.
    • Ach so, zu der Idee, jetzt den Notgroschen zu investieren:

      Kann/könnte man machen. (Ist ein freies Land.)

      Selbst wenn ich jetzt "freie Spitze" hätte, wäre ich mit dem Investment hier und heute sehr vorsichtig. (Sparplan ist eine andere Kiste.)

      Der Notgroschen soll (in meiner Vorstellung) im Fall der Fälle den Dispo vermeiden. Falls man die Eintrittswahrscheinlichkeit des Falles der Fälle für unrealistischer hält, als ich es tue, könnte man auch den Notgroschen zum Spekulieren verwenden und im Zweifel doch auf den Dispo zurückgreifen.

      Nur von dem Vorgehen halte ich nicht viel. Darf jeder händeln wie er meint, aber mein Weg ist es nicht. Ich würde auch keinen Kredit aufnehmen, um zu investieren. (Mein selbstgenutztes Wohneigentum sehe ich nicht als Investment.) :saint:
    • Ohne die Panik weiter anheizen zu wollen lohnt sich derzeit ein Blick auf die Kursentwicklung der Banken, auch außerhalb D.

      Hinsichtlich des Sicherheitsbausteins und des Cashbestandes schadet es mMn nicht die Diversifikation in diesem Bereich zu überprüfen.

      Ein paar Stichworte:
      Es gibt in D drei getrennte Sicherungssysteme, die zur Diversifikation einladen.
      Darüber hinaus hat Finanztip eine Anzahl von Ländern mit guter Einlagensicherung definiert finanztip.de/sichere-banken/#c28753

      Näheres zur Schieflage von Banken und Versicherungen hier bafin.de/DE/Verbraucher/BaFinV…gseinrichtungen_node.html
    • Hallo zusammen,
      Aktien werden bestenfalls regelmäßig gekauft. (Sparplan).
      Ich habe mehr Sorge, wie auch vor dieser Herausforderung, dass gerade wir Deutschen zu wenig oder keine Aktien haben.
      Das ist das „eigentliche“ Problem.
      Ggf. kommt es eher nicht „absolut“ auf den Kaufzeitpunkt an, sondern investiert zu sein ist Grundvoraussetzung für einen klugen Vermögensaufbau.
      In 15 Jahren werde Sie sich nicht mehr über das „zu früh“ ärgern.
      Was gestern noch keiner wissen konnte; jedoch wissen wir, dass investiert zu sein die Grundvoraussetzung für eine finanzielle gelingende Situation ist.
      Wenn das vor der Herausforderung richtig war, dann es es zwingend auch jetzt.
      LG
    • Ich persönlich ärgere mich auch darüber, schon so früh zusätzlich Anteile gekauft zu haben. Eigentlich habe ich nicht gedacht, dass es in Europa und Amerika sich ähnlich entwickelt wie in China, wir hatten ja einen Vorsprung und wussten bescheid.
      Im blödesten Fall landet man nach 15 Jahren wieder bei plus minus Null, da hätte man natürlich von Anfang an gar nichts machen können.
    • Die Welt dreht sich schneller
      Da ich vermutlich immer noch einer der ältesten Schreiber hier bin und seit 1980 ALLE Krisen miterlebt habe,
      meine Einschätzung zur DAUER:
      Es war immer so, dass es länger gedauert hat, als die meisten Anleger gedacht haben,
      bis nach einer Krise die ursprünglichen Höchstkurse also VOR der Krise wieder erreicht waren.
      Es hat aber NIE so lange gedauert wie die Prognosen waren die direkt WÄHREND der Krise abgegeben worden sind.
      Wie sagt man bei mir im Schwabenland:
      Kurz vor Sonnenaufgang ist die Nacht am dunkelsten.
      Daher wundert es mich nicht, wenn JETZT in diesen Tagen die Prognosen extrem schlecht sind.
      Warum bin ich nicht so pessimistisch?
      Bei keiner anderen Krise konnte man so sicher sein, dass diese über kurz oder lang vorbei ist.
      Bei der Lehmannpleite gab es Befürchtungen, die gesamte Welt-Wirtschaft ist am Ende,
      nach Tschernobyl hatte man befürchtet, das ist das Ende der Menschheit.
      Nach dem 11. Sept. hatte man mit einem Weltkrieg rechnen müssen.
      Diesmal ist das verhältnismäßig überschaubar.
      CORONA werden wir überleben, mindestens 98% der Menschheit.
      Diese mindestens 98% Überlebende werden weiterhin essen, trinken und Autofahren wollen, brauchen Medikamente, wollen auch mal wieder reisen.
      Daher wird die Erholung DIESMAL schneller gehen,
      ich weiß aber auch nicht WANN der Wendepunkt erreicht sein wird
      von wo es dann wieder mehr nach oben als nach unten geht.
      Leider gibt es an der Börse immer noch kein Klingel.
      Schönen Mittwoch an Alle, Grüße aus Stuttgart von McProfit