Geschäftsaufgabe mit 65 - Rückkehr in GKV möglich?!

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    • Geschäftsaufgabe mit 65 - Rückkehr in GKV möglich?!

      Hallöchen,

      ich habe hier schon eine Weile mitgelesen. Da ich trotzdem unsicher bin, in meinem Fall in die GKV zurückzukehren, möchte ich den Fall kurz schildern.

      Zur Zeit bin ich 50 Jahre alt und seit 5 Jahren in der PKV versichert ( günstig ist was anderes, da ich jetzt schon 723 Euro mtl. zahle).
      Ich bin selbständig in einem Franchise System und werde voraussichtl. mit 65 Jahren keinen Anschlußvertrag mehr bekommen und müsste mein Geschäft somit aufgeben.
      Es wären dann noch 2 Jahre bis zur Rente zu überbrücken, und ich müsste mir noch wenigstens einen Minijob suchen.
      Wäre es dann auch möglich in die GKV meiner Frau zu wechseln ( Familienversicherung) oder geht es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr? :huh:


      Vielen Dank für eine Info.

      Herzliche Grüße,
      Sunnox
    • Hm, da kommt ja einiges zusammen.

      Man könnte sich folgendes Vorgehen überlegen:

      1. Beraten lassen, wann es wie in Rente gehen könnte. Mit Abschlägen geht es vielleicht auch früher als mit 67 (ggf. sogar ohne Abschläge). Beratung durch die Deutsche Rentenversicherung ist kostenlos.

      2. Bei der Krankenkasse Ihrer Frau nachfragen, wie die sich den Weg für Sie in die gesetzliche Krankenversicherung zurück vorstellen könnten. (Man beachte den Konjunktiv.)

      3. Einen Versicherungsberater kontaktieren und sich auch dort beraten lassen. (Ab hier kostet es Geld!)

      4. Prüfen, wer Sie damals wie in die pKV gelockt hat. (Vielleicht kann man jemanden regresspflichtig machen.)

      Es ist ja auch zu klären, ob Sie später über die Rente pflichtversichert wären oder ob die Rentenhöhe eine spätere Familienversicherung ausschließen würde,...

      Alles in allem keine Fragen, die das Forum abschließend wird klären können.

      Viel Erfolg (und Geduld) für den weiteren Weg.
    • Familienversicherung ist grundsätzlich kein Konjunktiv, sondern tritt per Gesetz ein, auch dann, wenn man sich nicht melden würde!

      Was in 15 Jahren Gesetz ist, ist aber wirklich Konjunktiv und daher heute abschließend gar nicht zu beantworten.

      Das Ganze ist ein Thema in 12-13 Jahren oder ggf. früher, wenn das Unternehmen vorher beendet werden sollte.

      Die Frage der KVdR stellt sich in der Fiktion - 20 Jahre PKV - auch nicht, es sei es wären nachweislich 6 Kinder gezeugt worden.

      Wieso sollte man den Vermittler in Regreß nehmen und wieso wird davon ausgegangen, dass er in die PKV gelockt wurde?

      Worüber heute zu diskutieren wäre, wäre die Absicherung in Bezug auf den Verlust der Arbeitskraft und die Altersversorgung.
    • 1.
      Ggf. wird der zeitnahe Wechsel in die gKV angestrebt. Das wirft dann etwas andere Fragen auf.

      2.
      Zum einen deutet sich eine leichte Unzufriedenheit über die Beitragslast an und zum anderen erscheint mir der Personenkreis Ü40 ohne Beihilfeanspruch nicht unbedingt als zwingend in der pKV zu versichern.

      Ansonsten natürlich nur Mutmaßungen:
      Herr Göker und sein Gefolge sind ja auch eher wegen der Abschlusszahlen und weniger wegen der Beratung im Gedächtnis geblieben, oder?
    • Ich kann mit Ihrer Antwort nicht viel anfangen!

      1.)Ich kann auch jetzt schon nicht mehr wechseln, da ich meine Selbständigkeit nicht aufgeben kann!

      2.) die Beitragslast würde in der GkV noch höher ausfallen, bei schlechterer Absicherung, was ich akzeptieren würde, wenn ich jetzt zurück wechseln könnte !

      Lassen Sie mich noch erwähnen, dass ich zum Zeitpunkt meines Wechsels von GKV in PKV bereits 45 Jahre alt war und zuvor seit meinem 16. Lebensjahr immer berufstätig ( Vollzeit) in der GKV versichert war. Somit bislang dort auch in Gesamtsumme sicherlich mehr eingezahlt habe als bislang in der PKV.