Kredit für Luxus?

  • @Referat Janders


    Ja, danke. Aber mit 12% knapp dahinter "zu hohe Konsumausgaben".


    Im übrigen würde ich nicht bestreiten, dass es Menschen gibt die unverschuldet in Not geraten.


    Wakomata

  • @Referat Janders


    ich hatte das als guten Hinweis verstanden, keinesfalls als Unterstellung.
    Ja, ihr zweiter Satz scheint mir wichtig zu sein. Ich denke, da könnte sich die "Schuldentabelle" noch ein wenig verändern.


    Wakomata

  • Wenn man globale Statistiken mag, ist die Tabelle ein guter Anhaltspunkt.


    Wenn man eher auf Einzelschicksale steht liest sie sich so:


    1) Erkrankung, Sucht oder Unfall
    a) Eine lebensbedrohliche Krankheit ist über ihn gekommen, sie trifft 1 von 100.000 Menschen, er hat keine Schuld an seinem Schicksal
    b) Der faule Säufer konnte nicht vom Alk lassen. Selbst Schuld, dem kürzen wir die Stütze


    2) Trennung, Scheidung, Tod des Partners
    a) Sie hat ein Arschloch geheiratet, der am Anfang noch ganz nett war. Gott sei dank ist sie da raus, jetzt sitzt sie in der Scheiße. Der müssen wir helfen.
    b) Er ist ein Arschloch, hat die Scheidung provoziert. Jetzt muss er so viel Unterhalt zahlen, dass er aufstocken muss. Dem kürzen wir die Bezüge.


    3) Zu hohe Konsumausgaben
    Meiner Ansicht nach der einzige eindeutige "Selbst Schuld" Fall, wobei man sogar "von den Medien, der Gesellschaft verführt" sagen kann


    4) Gescheiterte Selbstständigkeit
    a) Business Case schlecht gemacht, keine Marktanalyse, keine Wettbewerbsanalyse, keine Kundenprognose. Wenn man so daran geht, darf man danach nicht jammern. Kein Fall für Unterstützung.
    b) Sie hat alles bedacht, aber ein stärkerer Wettbewerber hat den Markt überrannt. Klarer Fall, sie wird unterstützt.



    Natürlich, das sind primitive Beispiele rein schwarz weiß. Aber ich will damit verdeutlichen, dass man nicht bei der Überschrift "Krankheit" sagen kann, das jemand einen Schicksalsschlag hatte. Vielleicht hat er auch die Gurte des Paragliders nicht sauber kontrolliert. Und dann? Ist er dann einer gesellschaftlichen Unterstützung nicht mehr würdig?

  • @chris2702


    Bei Punkt "Trennung und Scheidung" ist zweimal "er" das Arschloch. Das ist zwar mittlerweile politisch korrekt und folgt dem Zeit("geist") ist aber unfair. Ich weiß aber momentan auch nciht sicher, was die weibliche Form von "Arschloch" ist.


    Und ganz allgemein: Da gibts doch sicher noch ein paar tausend andere Beispielfälle?


    Wobei mein Beitrag ja ausschließlich von Pkt. drei handelte.

  • Und wo hört "wirklich brauchen" auf und wo fängt Luxus an?

    Wie wäre es mit:


    Kredite sind nur für den Kauf von Immobilien erlaubt. Sie müssen binnen 20/30 Jahren vollständig abbezahlt sein bei aktueller Einkommenslage.


    Alle anderen Kredite sind verboten, incl Autokredit und Kontoüberziehung.


    Das wäre für mich eine eng gefasste Definition.

  • Ich glaube man sollte sich einen Kredit anschaffen wenn man auch in der Möglichkeit ist den Kredit wieder abzubezahlen.
    Ich für meinen Teil hatte mir verschiedene Informationen zu Krediten gesucht.
    Benötigen auch einen da wir etwas am Haus machen wollen.


    Würde auch jedem empfehlen, dass er sich vorher paar Erfahrungen sucht. So geht man einfach auf Nummer sicher und vor allem weiß man was man hat.


    Hast du denn was ?