Altersvorsorge: Was mach ich bloß? Rürup? ETF? DRV? gar nichts?

  • Naja @muc Du weisst ja, dass ich genau Deinen Ansatz habe, allerdings mag @Oekonom den Brandmaier nicht, da diskutiere ich auch immer gerne mit ihm :)


    Du darfst halt eines m.E. nicht vergessen. Das selber Einzeltitel kaufen und selbst diversifizieren funktioniert halt auch nur mit einer gewissen Kapitalausstattung. Wenn Du sagen wir mal 100-200 € pro Monat hast um sie ohne schlecht zu schlafen in den Kapitalmarkt zu stecken, kannst Du das mit selbst diversifizieren zunächst vergessen.
    Das macht wegen der Gebühren etc erst bei anderen Beträgen Sinn. Oder willst Du jeden Monat für 100 € Nestle kaufen?


    Auch für Leute die "blank" an das Thema Aktien dran gehen und/oder kleine Monatsraten zur Verfügung haben, sind ETFs doch wie geschaffen. Und wenn man dann mal 2-3 Jahre einbezahlt und Erfahrung mit dem Kapitalmarkt gesammelt hat (vorausgesetzt es interessiert einen), dann kann man doch seine ETFs in Einzeltitel umschichten, wenn man will.


    Jetzt hat uns halt der TE eine wichtige Info vorenthalten, nämlich was er entweder als Einmalbetrag und/oder monatlich investieren kann.
    Das wäre eine interessante Zusatzinfo um das ein wenig beurteilen zu können.

  • Man stelle sich vor, dass es z.B. einen Nischen-Immobilienfonds gibt, der in Ballingszentren deutscher Großständte investiert. Zum Beispiel werden gebrauchte Immobilien gekauft, saniert und wieder verkauft. Oder es werden Wohnobjekte neu gebaut, nachdem der Bedarf und die Lage ausgiebig geprüft wurden. Was dieser Fonds aber nicht macht, das sind Vermietungen. Insofern besteht kein Leersandsrisiko. Und der Fonds nimmt kein Geld von Banken auf, somit besteht auch kein Zinsrisiko. Und genau darin investieren auch Versicherungen, Pensionsvereine und Versorgungswerke. Und das Schöne ist, dass man bei der zehnjährigen Laufzeit gewinnunabhängig 6 % in monatlichen Raten ausgeschüttet bekommen kann. Und die bisherigen Fonds haben dem Anleger keinen Cent Verlust beschert. Die Fachpresse ist voll des Lobes.

  • @Ralf-Ruediger Engelhardt


    Das leuchtet mir nicht ganz ein. Reden wir hier von geschlossenen Immobilienfonds?


    Wie ist es möglich, dass man gewinnunabhängig 6% erhält? Wovon 6%? Bekommt man hier sein investiertes Geld zurück?
    Oder werden hier risikofrei 6% versprochen?


    ...Und die bisherigen Fonds haben dem Anleger keinen Cent Verlust beschert. Die Fachpresse ist voll des Lobes.

    Der Umstand, dass ich voraussichtlich keine Verluste erleiden werde, hilft mir aber beim Aufbau einer Zusatzrente nicht weiter. Ich wollte durchaus einen Gewinn machen.
    Wieso wird es gelobt, wenn kein Verlust gemacht wird?

  • Unser neuer Forumteilnehmer @Ralf-Ruediger Engelhardt ist Parteifunktionär der AfD (siehe hier!) und Mitglied im Kreistag Kassel auf der Liste der AfD (siehe hier!).


    Außerdem ist der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsmakler und auch noch Geschäftsstellenleiter eines Lohnsteuerhilfevereins.


    Der Mann hat also profunde Fachkenntnisse.
    Kein Wunder, dass er von Anlagemöglichkeiten berichtet, von denen wir Normalos keinen blassen Schimmer haben.

  • Mit den heutigen Möglichkeiten ist es ganz einfach, zu recherchieren. Man gibt bei Google den Vor- und Zunamen ein und schon steht alles drin, was man wissen muss. Was allerdings die Parteizugehörigkeit in diesem Forum für eine Rolle spielen soll, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Außerdem habe ich in den Bedingungen des Forums gelesen, dass man keine Eigenwerbung betreiben darf. Daran habe ich mich auch gehalten und den angesprochenden geschlossenen Immobilienfonds auch nicht benannt. Das obliegt Finanztip. Nochmal: Es handelt sich um einen Nischenfonds! Wenn man sich damit noch nicht befasst hat, sollte man es tun.

  • Außerdem ist der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsmakler und auch noch Geschäftsstellenleiter eines Lohnsteuerhilfevereins.

    In jedem Fall auch breit diversifiziert :D


    Ich frage mich vielmehr ob ein Nischen-Immobilienfonds etwas für den kleinen Privatanleger ist.


    Und was mir überhaupt nicht einleuchtet ist, wieso ein Fonds, der ne Bundeswehrbaracke kauft, saniert und wieder verkaufen will keinen Verlust machen kann. Weil das Objekt immer seine Kauf und Sanierungskosten wieder einspielt? Als ob es dafür eine Garantie gebe...


    Außerdem sind Objekte, die für Versorgungswerke, Pensionsvereine und sonstige große Spieler gedacht sind ja selten auch für den Privatanleger mit seinen 10.000 € Erspartem oder 200 € Rate gedacht bzw. überhaupt offen.
    Das ist doch - sorry - im Leben kein Basisinvest... :S

  • In jedem Fall auch breit diversifiziert :D
    Ich frage mich vielmehr ob ein Nischen-Immobilienfonds etwas für den kleinen Privatanleger ist.


    Und was mir überhaupt nicht einleuchtet ist, wieso ein Fonds, der ne Bundeswehrbaracke kauft, saniert und wieder verkaufen will keinen Verlust machen kann. Weil das Objekt immer seine Kauf und Sanierungskosten wieder einspielt? Als ob es dafür eine Garantie gebe...


    Außerdem sind Objekte, die für Versorgungswerke, Pensionsvereine und sonstige große Spieler gedacht sind ja selten auch für den Privatanleger mit seinen 10.000 € Erspartem oder 200 € Rate gedacht bzw. überhaupt offen.
    Das ist doch - sorry - im Leben kein Basisinvest... :S

    Vielleicht kann es das Investment in Schiff-Fonds oder Container-Stellplätze abrunden. (Was Omas halt so im Portfolio haben, wenn die Beratung zugeschlagen hat.) :D

  • Ja ich will den Fonds auch. Null Risiko und 6% Rendite.... dickes neeed!!!
    Dann steck ich auch mehr wie 10.000,- € rein, nur den Fondsprospekt würde ich nochmal gerne lesen, den können Sie sicher auch gleich verlinken oder?


    Dann ist mir auch egal ob der Fonds farblich grün, gelb oder in Ihrem Fall wahrscheinlicher... "braun" ist.

  • Toll, genau drauf habe ich gewartet, voll off Topic, sorry aber es muss sein:

    der in Ballingszentren

    Was ist das? Könnte DEnglisch sein: Balling = Zusammenballung, von daher fast richtig.

    Insofern besteht kein Leersandsrisiko

    Es gibt da also keinen Sand? Schade.


    Kehren Sie bitte erst mal vor Ihrer eigenen Haustüre. Danke.


    PS: Wer Rechtschreibfehler findet, der darf sie behalten.

  • Bei dem angesprochenen Fonds dürfte es sich um einen geschlossenen Fonds handeln. Diese haben in der Regel keine Wertpapierkenn-Nummern. Und wenn doch sind sie nicht über die Wertpapierbörsen handelbar, sondern allenfalls über den sog. "Zweitmarkt".


    In erster Linie werden geschlossene Fonds von Banken, Vermögensberatern und Finanzvermittlern gegen Provision vertrieben.