BEV hat Insolvenz beantragt

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    • Sie verwechseln die Pauschale von 10 €, die Sie zu Ihrer Forderung hinzuaddieren können, mit der Vergütung des Insolvenzverwalters: Insolvenzrechtliche Vergütungsverordnung (InsVV)
      § 2 Regelsätze
      (1) Der Insolvenzverwalter erhält in der Regel
      1.von den ersten 25.000 Euro der Insolvenzmasse 40 vom Hundert,
      2.von dem Mehrbetrag bis zu 50.000 Euro 25 vom Hundert,
      3.von dem Mehrbetrag bis zu 250.000 Euro 7 vom Hundert,
      4.von dem Mehrbetrag bis zu 500.000 Euro 3 vom Hundert,
      5.von dem Mehrbetrag bis zu 25.000.000 Euro 2 vom Hundert,
      6.von dem Mehrbetrag bis zu 50.000.000 Euro 1 vom Hundert,
      7.von dem darüber hinausgehenden Betrag 0,5 vom Hundert.
      (2) Haben in dem Verfahren nicht mehr als 10 Gläubiger ihre Forderungen angemeldet, so soll die Vergütung in der Regel mindestens 1.000 Euro betragen. Von 11 bis zu 30 Gläubigern erhöht sich die Vergütung für je angefangene 5 Gläubiger um 150 Euro. Ab 31 Gläubiger erhöht sich die Vergütung je angefangene 5 Gläubiger um 100 Euro.

      Ich gehe davon aus, daß mehr als 31 Gläubiger ihre Forderung anmelden. 100:5 = 20.
    • Ich habe heute meine Schlussrechnung bekommen. Mein Vertrag lief 1 Jahr + 10 Monate. Nach dem ersten Jahr war die Rechnung wegen Mehrverbrauchs zu niedrig (Zählerstand wurde nur geschätzt, obwohl ich Messwerte einreichte). Die jetzige Abrechnung ist bzgl. des Gesamtverbrauchs korrekt, d.h. der falsche Zwischenstand vom ersten Jahr wurde nun ausgeglichen.

      Den Neukundenbonus hatte ich in 10/2018 auf Nachfrage erhalten (danke an Finanztip!). Da er laut AGB Abs. 4.1 abhängig vom tatsächlichen Verbrauch berechnet werden sollte, müsste er wegen des Mehrverbrauchs höher ausfallen. Dies scheint in der Schlussrechnung über eine Position "Guthaben aus vorhergehenden Abrechnungen" berücksichtigt zu sein. Diese ist zwar nicht näher erläutert, und die Höhe kann ich nicht genau nachvollziehen, aber die Größenordnung stimmt.

      Ich werde also meine Nachzahlung leisten und hoffe, dass das v.a. den geschädigten Kunden zugute kommt.
    • tobiasweiss schrieb:

      Ich habe heute meine Schlussrechnung bekommen. Mein Vertrag lief 1 Jahr + 10 Monate. Nach dem ersten Jahr war die Rechnung wegen Mehrverbrauchs zu niedrig (Zählerstand wurde nur geschätzt, obwohl ich Messwerte einreichte). Die jetzige Abrechnung ist bzgl. des Gesamtverbrauchs korrekt, d.h. der falsche Zwischenstand vom ersten Jahr wurde nun ausgeglichen.

      Den Neukundenbonus hatte ich in 10/2018 auf Nachfrage erhalten (danke an Finanztip!). Da er laut AGB Abs. 4.1 abhängig vom tatsächlichen Verbrauch berechnet werden sollte, müsste er wegen des Mehrverbrauchs höher ausfallen. Dies scheint in der Schlussrechnung über eine Position "Guthaben aus vorhergehenden Abrechnungen" berücksichtigt zu sein. Diese ist zwar nicht näher erläutert, und die Höhe kann ich nicht genau nachvollziehen, aber die Größenordnung stimmt.

      Ich werde also meine Nachzahlung leisten und hoffe, dass das v.a. den geschädigten Kunden zugute kommt.
      die geschädigten Kunden werden voraussichtlich überhaupt nichts bekommen. Der Insolvenzverwalter hat Masseunzulänglichkeit angezeigt, d.h. derzeit reicht es nicht einmal für die Massegläubiger; die Insolvenzgläubiger werden nach derzeitigem Stand nichts erhalten, wenn´s gut geht vielleicht in 10 Jahren (vgl. z .B. Teldafax, da gibt´s immer noch nichts) eine Quote von 0,05 %.