Rente mit 60- wie kann ich das finanzieren und wie lege ich am besten Geld aus Hausverkauf dafür an

    • Referat Janders schrieb:

      Mit Verlaub:

      Nur weil irgendeine Stelle einmal laut überlegt, was man tun oder lassen könnte, heißt das noch lange nicht, dass sich ein Gesetz ändert. :sleeping:

      Und ohne fertiges Gesetz ändert sich rein gar nichts.

      Ich glaube, es war Abraham Lincoln, der gesagt hat: "Das Huhn ist das klügste Tier, es gackert erst, wenn das Ei gelegt ist." :P
      Hmmm... Ich stimme dir irgendwie zu - über ungelegte Eier sollte man nicht in allen Fällen gackern. Vielleicht wurde wirklich erst einmal nur der Gedanke einer Rentenerhöhung geäußert. Jedoch scheint es, dass die Zeit immer wieder gezeigt hat, dass die geäußerten Gedanken in der Poltik immer wieder in die Tat umgesetzt wurden - zumindest wenn es darum geht, bedenkliche Änderungen einzuführen.

      Vielleicht könnte man dieses Zitat an dieser Stelle etwas präzisieren. Möglicherweise könnte man sagen, dass man darauf achten sollte, was für ein Ei von welcher Henne gelegt werden könnte.
    • Ich denke die aktuelle Diskussion sollte dazu führen sich auch bei der Altersvorsorge diversifiziert aufzustellen. Wann (Altersgrenze) und in welcher Höhe (künftiges Rentenniveau) man bei der gesetzlichen Rentenversicherung etwas bekommt ist mMn nicht exakt prognostizierbar. Spätestens seit den Neunzigern wurde ja die Frage der Finanzierbarkeit aufgrund der demographischen Entwicklung gestellt, was ja in der Folge zu Verschlechterungen geführt hat.

      Anmerkung: Mit dieser Aussage soll die gesetzliche Rente nicht schlecht gemacht werden, nur der Blick auf die Abhängigkeit von politischen Entscheidungen geschärft werden.
    • In Sachen Altersgrenzen für Renten:

      Wir haben im Gesetz eine fertige Tabelle, die die Jahrgänge bis einschließlich 1964 und älter erfasst.
      Somit reden wir von maximal 12 Jahren Vorlauf für eine Altersrente.

      Diese Tabelle stammt aus 2007/2008 (zumindest die Verschlechterungen, die nachträglichen Verbesserungen wurden 2014 eingefügt) und begann 2013 zu wirken.

      Damit will ich sagen, dass der Gesetzgeber beim letzten Mal nur mit gewissem Vorlauf die Zugangsvoraussetzungen für eine Altersrente verschärft hat.

      Wenn dieses Prinzip weiterhin greift, dann müssen sich nur die Jahrgänge 1965 und jünger Gedanken bzw. Sorgen machen.

      Wir werden wohl abwarten müssen. :/
    • Kater.Ka schrieb:

      Ich denke die aktuelle Diskussion sollte dazu führen sich auch bei der Altersvorsorge diversifiziert aufzustellen. Wann (Altersgrenze) und in welcher Höhe (künftiges Rentenniveau) man bei der gesetzlichen Rentenversicherung etwas bekommt ist mMn nicht exakt prognostizierbar. Spätestens seit den Neunzigern wurde ja die Frage der Finanzierbarkeit aufgrund der demographischen Entwicklung gestellt, was ja in der Folge zu Verschlechterungen geführt hat.

      Anmerkung: Mit dieser Aussage soll die gesetzliche Rente nicht schlecht gemacht werden, nur der Blick auf die Abhängigkeit von politischen Entscheidungen geschärft werden.

      Hallo Kater Ka, das ist ein sehr guter Gedanke den du lieferst. Nach einer kurzen Überlegung meinerseits, stimme ich dir und deinem Tipp zu! Ein zusätliches Rettungsseil ist sicherlich nie verkehrt.