ETF aktiv selbst kaufen/verkaufen - günstiger Anbieter?

  • Hallo @go4java,


    so weit ich weiß geht das mit dem kaufen und verkaufen ganz ohne Zwischenhändler leider nicht. Du brauchst zwingend einen Broker in Form eines Depots.


    Bei der Wahl deines Depots kommt es ein bisschen darauf an was du genau machen möchtest.
    Ich zum Beispiel habe ein Depot bei der OnVista-Bank um regelmäßig (einmal pro Quartal) in ETFs zu investieren. Das ist als langfristige Anlage für die private Altersvorsorge gedacht.


    Das schöne an der OnVista-Bank ist, wenn du einen Teil deiner liquiden Reserve auf dem Verrechnungskonto parkst, bekommst du monatlich sogenannte Freebuys. Damit kannst du sehr günstig einkaufen. Ich bin damit bisher sehr zufrieden.


    Wenn du aber viele Käufe und Verkäufe tätigen willst, solltest du auf ein Depot mit günstigen Gebühren achten. Hier habe ich allerdings bisher keine Erfahrungen und kann dir demnach leider keinen Anbieter empfehlen.


    Als Faustregel solltest du dich mMn daran halten, dass die Gebühren unter 1% der Investitionssumme pro Trade liegen.


    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.


    VG
    Muesli

  • Leider schafft es die Redaktion von finanztip nicht, endlich mal den "Depotvergleich" von Anfang 2020 zu aktualisieren, denn dort ist der derzeit beste Online-Broker Smartbroker noch nicht mal erwähnt, sondern nur Onvista. Auf biallo.de, de.extraetf.com/etf-broker und auf anderen Portalen mit Depotvergleichen werden Ratsuchende viel aktueller informiert. Finanztip nutzt nicht den Online-Vorteil gegenüber behäbigen Monatsmagazinen.
    Schade, dass man auf Finanztip nicht auf dem Aktuellen gehalten wird und somit nicht den besten Rat erhält!

  • Gegen Nennung des benötigten Index schaue ich in der App nach ob da was im Angebot ist.

    @Kater.Ka TradeRepublic hat vor rund 1 Monat die Depoteröffnung in AT angekündigt, allerdings ist seit dem Eintragen in die Warteliste nichts geschehen.


    Darf ich dein Angebot annehmen -- bei den Sparplänen ist mir klar, dass die iShares ETF bespart werden können und der Ankauf übere L&S Exchange erfolgt. Ohne auf die genauen Gründe einzugehen, bin ich aber nicht "der größte Fan" von den iShares ETFs sondern versuche eher die Vanguard-ETFs ind Depot zu holen. Bei DKB lassen sich diese aktuell mit relativ geringen Gebühren besparen und auch mit dem Ankaufskurs war ich bisher zufrieden.


    Nun zur eigentlichen Frage: Sind die Vanguard ETFs bei TradeRepublic im Angebot, d.h. Limit-Kauf über L&S Exchange zu EUR 1.-?


    Vielen Dank für deine steten Bemüngungen, bG, Ben42

  • Angeregt von https://www.dkb.de/privatkunden/aktion-etf-sparplaene.html, habe ich dort einen kleinen Sparplan beauftragt, musste allerdings feststellen, dass die Kostenkalkulation über 5 Jahre (die lag dann im Postfach) bei EUR 130 liegt - wobei einmalige Kosten von 90 Euro gelistet sind; das ist mir ehrlich gesagt zu teuer. Man muss also nicht nur die einmaligen Kauf- und Verkaufkosten betrachten, sondern auch Kosten, die nicht offensichtlich angezeigt werden...

  • Angeregt von https://www.dkb.de/privatkunden/aktion-etf-sparplaene.html, habe ich dort einen kleinen Sparplan beauftragt, musste allerdings feststellen, dass die Kostenkalkulation über 5 Jahre (die lag dann im Postfach) bei EUR 130 liegt - wobei einmalige Kosten von 90 Euro gelistet sind; das ist mir ehrlich gesagt zu teuer. Man muss also nicht nur die einmaligen Kauf- und Verkaufkosten betrachten, sondern auch Kosten, die nicht offensichtlich angezeigt werden...

    Die 90 Euro sind ganz einfach die Kaufkosten, wenn du fünf Jahre lang monatlich einen ETF besparst, denn bei der DKB kostet eine Sparplanausführung (derzeit) 1,50 Euro.
    Und 1,50 x 12 Monate x 5 Jahr = 90 Euro.


    Die Kosten während der Haltezeit werden aus dem Fondsvermögen selbst bezahlt. Hierfür musst du kein Geld nachschießen.


    Was die angegebenen Verkaufskosten in fünf Jahren betrifft:
    Erstens sollte dein Anlagehorizont länger als fünf Jahre sein, wenn du in Aktien bzw. Aktien-ETF investierst.
    Und zweitens kann niemand garantieren, wie hoch die Gebühren dann beim Verkauf tatsächlich sein werden. Zur Not könntest du für einen Verkauf die Wertpapiere auch zu einem günstigeren Broker übertragen lassen.


    PS: Solltest du irritiert sein, weil du einen Aktions-ETF besparen wolltest:
    Eventuell werden die Aktions-Bedingungen nicht in der Kostenkalkulation berücksichtigt, obwohl sie dann natürlich beim echten Kauf bzw. Sparplanausführung zur Geltung kommen.
    Und es kann durchaus sein, dass der gewählte ETF ab nächstem Jahr nicht mehr unter die Aktions-ETF fällt und/oder die Aktions-Bedingungen wieder geändert werden.