Spätstarter

    • Eure Gedanken zu einem Spätstarter-ETF-Sparplan (50 musste ich werden, bis ich mich endlich um meine Finanzbildung gekümmert habe) mit der Ausgangslage, noch 15 Jahre im Berufsleben zu stehen. (Tagesgeld-Notfallpolster vorhanden)
      In zwei Jahren kommt ein (eher mickriger) Bausparer raus. Den in eine Einmalanlage stecken oder für ein paar Monate die Sparrate erhöhen?
      In fünf Jahren kommt eine (uralte, deswegen lös ich die jetzt auch nicht mehr auf) Erleben-/Ableben Versicherung zur Auszahlung. Die in Einmalzahlung? Damit das Geld noch zehn Jahre bis zur Rente was tun kann? (Man wird mir sicher eine Verlängerung anbieten, ich sammle also Argumente)
      Bin für Anregungen dankbar!
    • Hallo.

      Uraltvertrag? Wahrscheinlich steuerfrei bei Einmalzahlung. Die Auswirkungen in der Krankenversicherung müsste man sich genauer ansehen.

      Auf "kurze Distanz" (finde ich) ist die gesetzliche Rentenversicherung eine gute Alternative zu Börsenprodukten.

      Ist aber auch immer die Frage, wie man bisher aufgestellt ist.

      15 Jahre sind am unteren Rand für börsliches Investment, kann man machen.
    • InspiziEnte schrieb:

      Eure Gedanken zu einem Spätstarter-ETF-Sparplan (50 musste ich werden, bis ich mich endlich um meine Finanzbildung gekümmert habe) mit der Ausgangslage, noch 15 Jahre im Berufsleben zu stehen. (Tagesgeld-Notfallpolster vorhanden)
      In zwei Jahren kommt ein (eher mickriger) Bausparer raus. Den in eine Einmalanlage stecken oder für ein paar Monate die Sparrate erhöhen?
      In fünf Jahren kommt eine (uralte, deswegen lös ich die jetzt auch nicht mehr auf) Erleben-/Ableben Versicherung zur Auszahlung. Die in Einmalzahlung? Damit das Geld noch zehn Jahre bis zur Rente was tun kann? (Man wird mir sicher eine Verlängerung anbieten, ich sammle also Argumente)
      Bin für Anregungen dankbar!
      Die Frage ob die Investition von einem größeren Betrag als Einmalinvestition oder aufgeteilt sinnvoller ist, kann dir auch hier keiner seriös. Die Antwort wird dir Mr. Market und das auch erst im Nachhinein liefern.

      Abgeleitet aus der Historie wird i.d.R. (Finanztip, Kommer, Wesir, ....) eine Einmalinvestition empfohlen. Dies gilt für den Bausparer und prinzipiell für die LV. Allerdings ist bei der LV nach meinem Wissensstand zu berücksichtigen, dass die Einmalauszahlung steuerlich anders gehandhabt wird als die monatliche Auszahlung (bis Lebensende?).

      Bei der LV sind m.E. also folgende Varianten abzuwägen (wird aber auch von der Höhe abhängen):
      * Einmalzahlung auszahlen lassen und in ETF
      * Monatliche Auszahlung und als monatlicher Sparplan rein in den ETF
      * Abbezahlung eventuell noch vorhandener Hypothekarschulden
      * ...
    • @Ben42: Danke für den input. Ich sehe schon, da wird ein Gespräch mit meinem Steuerberater fällig. Aber rechtzeitig die richtigen Fragen zu sammeln, ist jedenfalls ein guter Anfang.
      @Altsachse: Darf ich fragen, in welchem Alter du begonnen hast, dich mit der Materie zu befassen?
      Investrierst du in aktiv oder passiv gemanagten Aktienfonds? Und was hat dich zu der Entscheidung gebracht?
    • Hallo @InspiziEnte
      ich glaube ich war etwa 10 Jahre, als die Sparkasse bei uns in der Schule "Sparmarken" angeboten hat. Das hat mich begeistert, und seit dem nicht mehr losgelassen. Ich habe ETFs, sowie aus der Vergangenheit auch noch aktive Fonds. Als Nichtparteimitglied habe ich in der DDR leider immer unterdurchschnittlich verdient.
      Hinzu kam die freiwillige Zusatzrentenversicherung. Ich war der nicht beigetreten, weil ich mir ausgerechnet hatte, dass ich mit dem Sparbuch besser fahren würde. In der DDR wurde das Sparbuch ziemlich konstant mit 3,25% verzinst.
      Leider wurden mit der Wende die Einzahlungen in dieFZR mit Faktoren bis 3,0 multipliziert. Meine Einzahlungen wurden mit Faktor 0,5 reduziert. Das dauerte über 19 Jahre, also fast ein halbes Erwerbsleben.
      Mein volkseigener Betrieb hatte mir eine Betriebsrente zugesagt, dashalb habe ich dem Betrieb auch die Treue gehalten.
      Leider war die Zusage mit der Wende auch nichts mehr wert.
      So ist es gekommen dass ich aus meinen wenigen Geld durch Vermehrung etwas machen mußte.
      Ich möchte aber nicht mit dem Schicksal hadern, mir geht es nicht schlecht, und ich kann mir meine reduzierten Wünsche alle noch erfüllen.
      Nun hoffe ich, dass ich 2021 von der Grundrente profitieren kann, denn ich bin derzeit noch nicht einkommensteuerpflichtig.
      Gruß

      Altsachse