Altervorsorge weltweit streuen

  • Hallo,
    bin knappe 60 Jahr und beabsichtige in 2-3 Jahren in Ruhestand zugehen.
    Mein Kapital:
    selbstbewohntes Eigenheim


    ca. 750.000€ Tagesgeld, Festgelder
    ca 300.000€ verschiedenste Aktienfonds
    ca. 50.000 ETF MSCI World Flossbach Fond usw.


    Meine Frage.
    Wie würde ihr das Geld anlegen ?
    a) Sichere Anlagen sollen es sein (Ist das im Euro noch gegeben ?)
    b) Aktien höher setzen ? (Annehmen, dass ich das Geld erst in 15 Jahren verbrauche ?)
    c) Macht es Sinn in Fremdwährungen zu gehen ? (Falls der Euro crashed)
    d) Sollte man die Unsicherheit des Euros berücksichtigen ?


    Danke für eure Anmerkungen.
    Peter

  • Auf die Fragen haben wir im Sommer schon geantwortet u.a. mein Post vom 19.06.


    Bezüglich Markus Krall würde ich empfehlen sein (Streit-)Gespräch auf Mission Money auf Youtube mit Dr. Beck anzusehen. Da kommt das alles mit viel mehr Vernunft und weniger Panik rüber.

  • Statt nur Überschriften zu lesen, solltest du dir auch die entsprechenden Artikel durchlesen.
    Dann weißt du auch, warum die NordLB mehr Eigenkapital benötigt und warum das nichts mit einem "Euro-Crash" zu tun hat.


    Abgesehen davon kannst du natürlich gern in andere Währungen investieren. Aber auch diese könnten theoretisch genauso crashen oder stark im Wert schwanken.


    Und natürlich gibt es genug sichere Anlagen im Euro-Raum. Nur ist das Zins halt nahe bei Null oder gar negativ.

  • Neben Tages- und Festgeld wären auch Staatsanleihen aus Ländern mit gutem Rating eine Möglichkeit. Letztere ohne Einlagensicherung, die aber am fernen Ende auch nur so gut ist wie die Staaten.


    Das Euro-Risiko wird durch weltweite Streuung gemindert, da 1. der Anteil Euro geringer ist (bei MSCI World ca. 10%) und 2. bei einem Crash = Wertverlust des Euros eine Wertsteigerung der Nicht-Euro-Anlagen erfolgt.


    Bei dem ganzen Schlechtreden des Euro daran denken, dass auch andere Währungen Probleme bekommen können.

  • Neben Staatsanleihen gibt's natürlich auch noch Anleihen an Firmen mit gutem Rating (AAA, AA).
    Allerdings ist es als Privatanleger so gut wie unmöglich direkt in so etwas zu investieren. Da ginge nur ein Umweg über entsprechende aktiv verwaltete Fonds - hier dürften dann aber die Verwaltungskosten die Renditen praktisch auffressen.

  • Wenn ich mal in Rente gehe, lege ich weiterhin alles frei verfügbare Geld in ETF an. Mit einer jährlichen Nettoentnahme von 4% bin ich recht sicher, dass das Kapital erhalten bleibt. Dann fließt die Rente ewig, und meine Nachkommen werden es mir hoffentlich danken.


    Ob das für Dich auch passt, hängt z.B. davon ab, wie viel Geld Du regelmäßig brauchst und schon aus anderen Quellen bekommst.