Kündigung privater Rentenversicherung

  • Hallo liebe Finanztip Community,


    ich habe ein kleines Verständnisproblem.


    Ich habe 2012 eine private Rentenversicherung mit aufgeschobener Rentenzahlung bei der Debeka abgeschlossen.
    Die Beiträge in den ersten 5 Jahren lagen bei monatlich 30,00€, danach bis zur Kündigung für 23 Monate bei 56,73€.
    Insgesamt habe ich also über den Zeitraum 3104,79€ eingezahlt.
    Nun habe ich den Vertrag gekündigt, weil die garantierte Rente so mickrig ist, so dass ich den finanziellen Verlust bei Rückkauf gerne in Kauf genommen habe.
    Ich habe damit nun einen neuen ETF Sparplan gestartet, den ich statt dessen zur Altersvorsorge mit monatlich (erstmal) 100,00€ bespare.


    Die Versicherung hat mir ingesamt 1892,62€ zurückgezahlt, bestehend aus 1857,00€ Rückkaufswert, 33,59€ Überschussbeteiligung und 2,03€ Bewertungsreserven.


    Nun zu meinem eigenen Verständnisproblem:
    Ich habe weiterhin von der Versicherung eine Steuerbescheinigung über negative Kapitalerträge erhalten.
    Diese beläuft sich auf folgenden Posten:
    Kapitalerträge im Sinne des § 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 EStG in Höhe von -1081,58€
    Kapitalerträge aus Lebensversicherungen im Sinne des § 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 2 EStG in Höhe von 0,00€
    Kapitalertragssteuer 0,00€
    Soli 0,00€


    Woher kommt für mich dieser negative Kapitalertrag? Also wie entsteht dieser?


    Und, soweit ich das auch dem Anschreiben entnehmen kann, kann ich im Rahmen meiner Steuererklärung eine Verrechnung mit anderen positiven Einkünften aus Kapitalvermögen errechnen. Bedeutet das, ich kann den Verlust mit meinem Gewinn aus Veräußerungen von anderen Aktiengeschäften, auf die ich Kapitalertragssteuer zahlen musste, verrechnen lassen, so dass ich dafür dann Geld wiederbekomme?


    Vielen Dank für die Hilfe