Depotgebühr bei flatex an 1.3.20

  • Onvista/finanzen ist extrem teuer bei größeren Positionen, weil die irgendwelche Börsengebühren bis 89,96 EUR "umlegen".


    Die übrigen deutschen Broker sind alle 0,25% Broker.

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford

  • Hallo zusammen,


    auch bei mir stellt sich die Frage, zu welchen Depot wechseln?
    Hat jemand Erfahrungen mit dem Depot der DKB? Rein von den Kosten wäre das eine gute Alternative für mich, da ich dort schon ein Girokonto habe. Soll aber nicht so komfortabel wie z. B. Comdirekt sein?
    Dann überlege ich noch, wie ich mit dem Verkauf von Bruchstücken umgehen soll? Kostet bei Flatex die normalen Verkaufsgebühren. Bei 3 Sparplänen wird der Verkauf teuer. Kann man die auch einfach liegen lassen und das Depot schließen. Im Falle es wären nur Kleinbeträge. Ist es besser den Verkauf der Bruchstücke gleich beim Depotübertrag mit anzukreuzen oder erst danach und das Depot anschließend zu löschen.


    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Noch mal ein Versuch. ;)

  • Es kommt bei der Brokerwahl natürlich ganz auf Volumen, Komfortbedürfnis (Sparplan) und Kenntnis an.


    IB ist nichts für Anfänger und Fortgeschrittene
    Degiro ist nichts für die, die es steuereinfach und/oder komfortabel haben möchte
    Flatex ist nicht mehr für die, die 6-stellige Summen im Depot haben


    Den neuen "Gratis-"brokern traue ich nicht.


    Bleiben nur die 0,25% Broker, wobei bei etwas größeren Summen Onvista sehr teuer ist.


    Bei kleinen Summen halte ich Onvista für attraktiv.


    Bin allerdings nicht so der ETF-Sparplan Experte.

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford

  • Ich habe mein Hauptkonto bei DKB und habe auch schon mal einen ETF Sparplan ein Jahr lang ausgeführt. Es ist nicht so komfortabel wie Comdirect, aber für "Brot und Butter Sparpläne" reicht es völlig aus. Und relativ günstig ist es auch. Wenn man sein Hauptkonto plus Tagesgeld dort hat, kann man super den Überblick behalten.

  • Ein Depotwechsel bringt somit auch Nachteile mit sich, zumindest wenn man jedes mal die Bruchstücke verkaufen will. Wäre dann bei der DKB das selbe Problem bei einem Wechsel mit Bruchstückverkauf. Außer bei der Comdirekt, da ist der Verkauf der Bruchstücke kostenlos.

  • Misst, Flatex wird mir immer unsympatischer und Grund um mein Depot dort aufzulösen. Leider habe ich bei denen mein Comstage MSCI World und Xtrackers Emerging Markets bespart und eine relativ große Position.
    Ich bin zusätzlich bei Trade Republic, Degiro und Gratisbroker - leider kann ich zu Trade Republic kein Comstage und Xtrackers rübernehmen - was würdet ihr machen? Comstage und Xtrackers verkaufen (bei beiden ca. 10-15 % im plus) und dann bei Gratisbroker neu kaufen (Xtrackers)? oder nochmal ein neuer Broker aufmachen, aber welcher?

    bei mir sieht es ähnlich aus.
    Ich habe bei Flatex einen Sparplan auf den Comstage MSCI World laufen, dieser ist bei anderen für mich in Frage kommenden Brokern nicht kostenlos besparbar.
    Was würde ihr machen? Das Depot übertragen den Sparplan stehen lassen und einen neue Aktions Sparplan des jeweiligen Broker beginnen? oder die Gebühren in Kauf nehmen und diesen bei einem anderen Broker weiter besparen?

  • @Stil-E


    Oben wurde von @Kater.Ka der Jahrespreis für das Comdirect Depot von 23,40 Euro ins Spiel gebracht. Analog ist Flatex für Depots bis 23.400 Euro immer günstiger. Darüber wäre Comdirect günstiger (Trading Kosten und Rabattaktionen nicht berücksichtigt, die zb Comdirectkosten auf null drücken können).


    Hier noch ein Artikel zur Relevanz von Sparplankosten für die Gesamtrendite.

  • Smartbroker ist nagelneu auf dem Markt.


    Mit der BNP und wallstreet online im Hintergrund macht es durchaus einen kompetenten Eindruck, auch im internationalen Handel.

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford

  • Die Rückvergütungen ("Kickbacks"), die Flatex bei Depotübertragungen als Vermeidungsreaktion auf Depotgebühren entgehen würden, sollten Erwähnung finden, um Flatex zum Umdenken zu bewegen.


    Ich schrieb folgende Nachricht soeben an den Flatex-Kundenservice:


    Ich bin seit 12 Jahren Kunde bei Flatex und war mit der Geschäftsverbindung bisher sehr zufrieden.


    Doch wollen Sie ab März 2020 prozentuale Depotgebühren einführen. Mit einem Depotvolumen von > 200.000 € müsste ich demnach mehr als 200€ Depotgebühr p.a. zahlen. Als Folge würde ich nun einen Großteil meines Depots auf einen Konkurrenzanbieter ohne Depotgebühr übertragen, um den zusätzlichen Kosten zu entgehen.


    Lt. jährlicher Kosteninfo vom 19.12.19 flossen im Jahr 2018 über 860€ an Rückvergütungen für meine Fondsbestände an Flatex. Nach dem Übertrag ginge diese Summe gegen 0€.


    Für Flatex würden also statt etwa 200€ Mehrerträgen de facto etwa 900€ Mindererträge entstehen.


    Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, auf die neue Gebühr zu verzichten. Ich würde den Aufwand des Depotübertrags gern vermeiden.

  • Ich denke, da muß die Finanzverwaltung noch "lernen". Es kann ja nicht sein, daß ein europäischer Broker nicht anerkannt wird. So ein BMF Schreiben sind die Ergüsse von Finanzbeamten, kein Gesetz. Spätestens vor dem EuGH geht das Schreiben kaputt.
    2019 habe ich 5-stellige Dividenden über Degiro bezogen. Zumindest stimmt da der Streitwert.


    Ich meine gestern in der Preisliste von IB gelesen zu haben, daß die Steuerbescheinigungen ausstellen für 30 EUR oder so.

    Hallo JohannesD, vielen Dank für deine Nachricht und gutes neues. Ja, kann es wirklich nicht sein, wie würdest du an meiner Stelle vorgehen dieses Jahr um die Doppelbesteuerung zu vermeiden? Kann ich noch irgendwas anhängen, genauer aufschlüsseln etc. um die Finanzbeamte doch noch zu überzeugen? ;)
    Wenn du auch bei Degiro bist - bei dir stellt sich das Finanzamt nicht an? Einfach Bescheinigung mitschicken und unter anrechenbare Steuern (ausländisch und inländisch) betrag eintragen und das Finanzamt hat es akzeptiert?
    Oh man :/ echt nervig... aber selbst wenn es dieses mal klappt, möchte trotzdem meine Dividendenaktien von Degiro weg haben.. Übertragen mit 10 € pro Position ist mir zu teuer, verkaufen und neu kaufen bleibt da wohl :/