Depotgebühr bei flatex an 1.3.20

  • Letzte Woche Samstag mein Depotübertrag zu einem anderen Broker per Post an FlatEx geschickt.
    Heute wurden die ETFs aus dem Depot bei FlatEx ausgebucht.
    1 Woche Bearbeitungszeit, das nenn ich mal schnell, liegt vermutlich aber daran, das ich wie viele ein Kunde bin, der gekündigt wurde (zum 7.7.), mir wurde telefonisch bestätigt das die Depotüberträge dieser Kunden bevorzugt behandelt wird.

  • Hallo Tobias, hallo Community,


    jetzt ging es doch sehr schnell mit dem Depotübertrag, am 29. Mail erfolgte dieser.


    Ich habe aber noch eine Frage zur Diskussion im Forum zum Thema Depotübertrag:
    woran merke ich, dass die Einstandsdaten übertragen wurden???


    Fragende Grüße,
    juergen15

  • Bei mir wurde jetzt der Depotübertrag durchgeführt, aber obwohl ich das komplette Depot übertragen lassen wollte, ist noch eine Position bei flatex. Das verstehe ich überhaupt nicht...


    Des Weiteren sind bei einigen Posten die Einstandswerte schon übertragen, aber bei einigen fehlen sie noch. Ist irgendwie seltsam, dass nicht alles auf einmal übertragen wird, sondern so halbherzig.

  • Bei mir wurde jetzt der Depotübertrag durchgeführt, aber obwohl ich das komplette Depot übertragen lassen wollte, ist noch eine Position bei flatex. Das verstehe ich überhaupt nicht...


    Des Weiteren sind bei einigen Posten die Einstandswerte schon übertragen, aber bei einigen fehlen sie noch. Ist irgendwie seltsam, dass nicht alles auf einmal übertragen wird, sondern so halbherzig.

    es ist durchaus üblich bei Flatex, dass das in mehreren Schritten erfolgt.

  • Hallo,


    meine letzte Postion bei Flatex wird jetzt auch langsam aufgelöst. Am 17.4. wurde mir der Eingang des Depotübetrages bestätigt. Heute (fast drei Monate nach Absenden des Depotübertrag-formulars) wurden schon mal die Bruchteile verkauft. Der Übertrag der ganzen Postionen wird dann ja wohl folgen, verbunden mit der Auflösung des Kontos.


    Für mich sieht das so aus, als wollte Flatex sich nochmalein Quartal weiter retten, bevor die neuen Kundenzahlen rausgegeben werden.


    Gruß an alle


    PS: Evtl. sollte sich Flatex mal Sachverstand von Wirecard holen, wenn die Zahlen zu schlecht sind ;-)

  • Der Handelsplatz sollte liquide und transparent sein.


    Grundsätzlich bevorzuge ich die Heimatbörsen, selbst wenn da ein kleine Transaktionssteuer (GB) anfällt. Der Nachteil der Transaktionssteuer ist in deutschen Kursen meist eingepreist.


    Auf diesen außerbörslichen Handel a la Gettex und L+S kann ich gut verzichtet.


    Wenn man große Pakete an ETFs an die Fondgesellschaft verkaufen möchte, dann schau dir mal das Orderbuch an, wie da Kurse gestellt werden. Viele kleine Häppchen verkaufen geht wesentlich besser. Da fliegt man unter dem Radar.


    Bei manchen Brokers stellt sich dir Frage so nicht.

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford

  • Wenn man große Pakete an ETFs an die Fondgesellschaft verkaufen möchte, dann schau dir mal das Orderbuch an, wie da Kurse gestellt werden.

    Verwechselst du hier etwas? Ich kenne kein einsehbares Orderbuch bei Fondsgesellschaften.

    Viele kleine Häppchen verkaufen geht wesentlich besser. Da fliegt man unter dem Radar.

    Warum nicht statt dessen ein Limit setzen? Obwohl, ich habe schon den Eindruck, dass die Platzierung einer großen Order die Kurse verdirbt. Kleine Einzelorders kosten dafür meist Brokergebühren.

  • Heute wurden die ETFs aus dem Depot bei FlatEx ausgebucht.
    1 Woche Bearbeitungszeit, das nenn ich mal schnell, liegt vermutlich aber daran, das ich wie viele ein Kunde bin, der gekündigt wurde (zum 7.7.), mir wurde telefonisch bestätigt das die Depotüberträge dieser Kunden bevorzugt behandelt wird.

    Das wird so sein. Reguläre Depotüberträge von Flatex zu Smartbroker dauern zur Zeit 14 Wochen, wie ich von Smartbroker hörte.


    Hier auch nochmal der Hinweis: Auslandsaktien handeln kostet bei Smartbroker ein mehrfaches, verglichen mit Flatex. Meine US-Aktien gehen nun zurück an Flatex, auch wenn es unbequem ist, mit mehreren Brokern zu handeln.

  • Verwechselst du hier etwas? Ich kenne kein einsehbares Orderbuch bei Fondsgesellschaften.

    Warum nicht statt dessen ein Limit setzen? Obwohl, ich habe schon den Eindruck, dass die Platzierung einer großen Order die Kurse verdirbt. Kleine Einzelorders kosten dafür meist Brokergebühren.

    Die Bezeichnung Fondsgesellschaft ist wohl falsch. Ich kann bei Degiro für Lyxor ETFs an der Euronext in Paris ein Orderbuch sehen. Marketmaker ist m.E. Lyxor (SG). Wenn man mit großen limitierten Orders reingeht, stellt sich der Marketmaker im Millisekundenbereich davor, so dass man nicht verkauft. Der Marketmaker setzt große Geld und Briefpositionen und steuert so den Markt. Wenn man das Limit dann ändert, ändert der Marketmaker auch das Limit. Kann man stundenlang machen. Da ist ein Computer am Werk.

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford

  • Das wird so sein. Reguläre Depotüberträge von Flatex zu Smartbroker dauern zur Zeit 14 Wochen, wie ich von Smartbroker hörte.
    Hier auch nochmal der Hinweis: Auslandsaktien handeln kostet bei Smartbroker ein mehrfaches, verglichen mit Flatex. Meine US-Aktien gehen nun zurück an Flatex, auch wenn es unbequem ist, mit mehreren Brokern zu handeln.

    Dann vielleicht doch Degiro? Gerade wenn man in den USA handelt. Die 0,1%, die Smartbroker verlangt, ist schon heftig bei großen Positionen oder bei Daytrading.

    Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford

  • Reguläre Depotüberträge von Flatex zu Smartbroker dauern zur Zeit 14 Wochen, wie ich von Smartbroker hörte.

    Kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, wobei auch Smartbroker nicht im Eilzugtempo unterwegs ist.
    Habe Anfang März bei Smartbroker --Gemeinschafts--depot online eröffnet, deshalb war Post-Ident verpflichtend. Nach drei Wochen (auf Nachfrage, warum Depot noch nicht eröffnet ist) neuerliches Ident bei der Post notwendig, erstes Ident kam angeblich nicht beim Empfänger an. Zwei Wochen später Bestätigung von Smartbroker, dass Ident-Unterlagen nunmehr eingegangen sind. Unterlagen zum schließlich eröffneten Depot habe ich dann Mitte Mai von Smartbroker erhalten (!). Jetzt Ende Juli wurde endlich der Depotinhalt von Flatex an Smartbroker übertragen. Hatte beauftragt, Bruchstück wertlos zu stellen, Flatex hat aber verkauft, weshalb unterm Strich 65 ct. Gebühren übrig blieben. Verschmerzbar, aber nicht auftragsgemäß gehandelt.

  • Hallo in die Community,


    ich brauche noch einmal eure Unterstützung im Zusammenhang mit dem Depotübertrag Flatex -> Smartbroker.
    Um gleich zur Sache zu kommen: ich habe meine Dokumentenarchiv Flatex bzw. den Posteingang nicht gesichert,
    kann jetzt aber nicht mehr darauf zugreifen.


    "An- und Verkaufsabrechnungen, Steuerbescheinigungen, Depotauszüge und die jeweiligen Anlagen KAP der vorherigen Steuerjahre sollten Sie aufbewahren, bis Sie alle Fondsanteile verkauft und mit dem Finanzamt abgerechnet haben."
    schreibt Udo Reuß in seinem Finanztip-Beitrag 'Kapitalertäge in der Steuererklärung'.


    Da dies jetzt alles kostenpflichtig geworden ist, meine Frage an euch, reicht es bereits zur Abrechnung mit dem Finanzamt, wenn ich mir die Vorabpauschalen Fonds (in meinem Fall wären es nur die für 2020) im Nachhinein noch ausstellen lasse
    bzw. gibt es noch Dokumente, die ich zur Abrechnung mit dem Finanzamt unbedingt brauche (und die ich mir von Flatex
    noch ausstellen lassen sollte)?


    Vielen Dank für eure Unterstützung im Voraus,
    juergen15

  • Im Grundsatz reicht für das aktuelle Steuerjahr die Jahressteuerbescheinigung und die muss Flatex ausstellen.


    Für den Rest ist es eine Abwägungssache, speziell wie lange die Fonds im Depot waren und wie hoch der Wert ist. Wenn die Anschaffungswerte richtig übertragen wurden ist schon vieles gut. Angesichts der niedrigen Höhe der Vorabpauschale würde ich dafür wahrscheinlich keinen Aufwand treiben.


    Du kannst auch die Fondsanteile verkaufen und neu kaufen, dann siehst Du ob was falsch läuft und Du noch Unterlagen zur Korrektur brauchst. Kostet vielleicht ein paar Euro Steuern, dafür wäre das Kapitel Flatex sauber abgeschlossen.