Depotgebühr bei flatex an 1.3.20

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    • Consors bietet derzeit laut Homepage "220 ETF Sparpläne ohne Ausgabegebühr [...] von Amundi, db x-trackers, iShares, Lyxor und BNP Paribas."
      Achtung, was kostenlos ist, ist nicht immer günstig. Viele der kostenlosen ETF haben hohe Kosten, die sie in der Vergangenheit nicht durch eine Outperformance rechtfertigten. Aber es sind auch richtig gute klassische ETF dabei.
    • Depot-Vergleich, Depotgebühr Flatex

      Hallo,

      Sara Zinnecker & Co schreiben im Beitrag vom 08. Januar 2020 von Flatex' Depotgebühr 0,1% und übersahen dabei die Fußnote: "zzgl. Mehrwertsteuer". M.E. ist Flatex' Preisangabe abmahnreif, schließlich muss Verbrauchern der Preis inkl. Steuer genannt werden. Korrekt wäre "Depotgebühr 1,19 Promille", falls man den Begriff "Gebühr" bei einem privaten Anbieter akzeptiert.
    • @JohannesD: Die Einspruchsfrist habe ich leider vergeigt. Die 70 € sind futsch. Aber dieses Jahr werde ich natürlich Einspruch erheben, wenn es wieder so läuft. Allerdings hat meine Rückfrage nicht die normale Bearbeiter beantwortet, könnte auch ein höherer Finanzbeamte gewesen sein - daher durchaus möglich, dass es wieder passiert, selbst bei Einspruch?


      Habe übrigens Flatex auch eine Mail geschrieben, kam aber noch nichts zurück. Wenn Finanztip diese Woche noch mit Flatex reden möchte, warte ich noch solange ab. Wird aber an der Situation nichts ändern.
      Werde jetzt doch eher zur DKB wechseln, da es schon meine Hausbank ist, muss ich kein neues Konto eröffnen, das Depot habe ich jetzt mal erstellt.
      Keine Lust, wieder ein Konto zu eröffnen, auch wenn die Prämie bei Consors schon nett ist, oder würdet ihr zur Consors?
      Das Depot bei Flatex lasse ich mal offen, auch wegen der Steuerinfo, wenn ich es schließe, hätte ich wahrscheinlich probleme an die Steuerdaten ranzukommen?!

      Sparpläne wird auf den Ishares bei Trade Republic rauslaufen (Comstage gibt es leider nirgends mehr kostenlos). Oder würdet Ihr eher den Amundi oder Xtrackers über Gratisbroker besparen? (aktuell noch manuell, aber bald sollen sparpläne kommen).

      Danke euch :)
    • Nach meinem laienhaften Verständnis des Kreditwesengesetzes muss Flatex Dir die Steuerinfos geben, auch wenn Du das Konto unterjährig schließt. Alles andere würde mich sehr wundern.

      Comstage hat die ETF-Sparte an Lyxor verkauft. Die ETF von Comstage und Lyxor werden immer mehr miteinander verschmolzen. Viele ETF von Lyxor und dbx-Trackers gibt es weiterhin kostenlos z.B. bei Consors und DAB. Lyxor auch bei DKB.
    • Ethnonym schrieb:

      kuckuck schrieb:

      Die Rückvergütungen ("Kickbacks"), die Flatex bei Depotübertragungen als Vermeidungsreaktion auf Depotgebühren entgehen würden, sollten Erwähnung finden, um Flatex zum Umdenken zu bewegen.

      Ich schrieb folgende Nachricht soeben an den Flatex-Kundenservice:

      Ich bin seit 12 Jahren Kunde bei Flatex und war mit der Geschäftsverbindung bisher sehr zufrieden.

      Doch wollen Sie ab März 2020 prozentuale Depotgebühren einführen. Mit einem Depotvolumen von > 200.000 € müsste ich demnach mehr als 200€ Depotgebühr p.a. zahlen. Als Folge würde ich nun einen Großteil meines Depots auf einen Konkurrenzanbieter ohne Depotgebühr übertragen, um den zusätzlichen Kosten zu entgehen.

      Lt. jährlicher Kosteninfo vom 19.12.19 flossen im Jahr 2018 über 860€ an Rückvergütungen für meine Fondsbestände an Flatex. Nach dem Übertrag ginge diese Summe gegen 0€.

      Für Flatex würden also statt etwa 200€ Mehrerträgen de facto etwa 900€ Mindererträge entstehen.

      Vor diesem Hintergrund bitte ich Sie, auf die neue Gebühr zu verzichten. Ich würde den Aufwand des Depotübertrags gern vermeiden.
      auf die Antwort von FlatEx bin ich gespannt - es wird zwar im Hintergrund etwas gemunkelt... aber ich bleib mal gespannt :D
      Soeben erhielt ich die Antwort von Flatex. In Stichworten:
      - sehen sich im Wettbewerb trotzdem noch preisgünstig platziert,
      - momentan keine Sonderkonditionen,
      - würden es bedauern mich deswegen als Kunde zu verlieren,
      - betrachten meine Beschwerde als konstruktive Kritik

      Voraussichtlich schicke ich die Wertpapiere dann zur DKB, bei der ich sowieso mein Girokonto führe. Evtl. aber auch zur Targobank. Dort habe ich auch ein Konto und sie zahlen 0,75% Prämie bezogen auf den Kurswert.
    • Bin auch von neuer Flatex-Depotgebühr betroffen und habe inzwischen schon Alternativen geprüft. Wichtig finde ich dabei, dass Depots vollständig übertragbar sind und die Depots sollten kostenlos sein.
      Bei Onvista und dem neuen Smartbroker wird dies erfüllt.
      Hingegen bieten Just TRADE und Gratisbroker keinen Depotübertrag, TradeRepublic nur eingeschränkt für ETFs, die sie selber anbieten, und dies ist sehr dürftig. Daher kommen diese 3 nicht in Frage.
      Smartbroker ist eine neue Tochter von Wallstreet:online, Depot wird aber von sehr erfahrener b2b-Plattform und Bank DAB BNP Paribas geführt in München, bei der ich schon mal vor ca. 20 Jahren ein Wertpapierdepot hatte; die DAB ist eine bewährte Vollbank unter Aufsicht der BaFin, dort läßt sich alles handeln wie bei Onvista. Ich werde mich zwischen den zweien entscheiden, die im Service sehr ähnlich sind. Smartbroker ist mit einer Pauschalgebühr von 4 Euro günstiger als Onvista, die ab 1.1.20 jetzt 7 Euro nimmt (5 + 2). Für große Trades sind beide unschlagbar günstig bei gleichzeitig kostenlosem Depot und gutem Service (bei Smartbroker kann ich es jedoch noch nicht abschließend sagen, aber DAB ist sehr solide).
    • Habe von Flatex auch dieses Antwortschreiben erhalten - von dem schon Kater.Ka schrieb- , ohne dass Flatex auf das Konkrete in meinem Schreiben einging. Also ist das Antwortschreiben ein Textbaustein, den wohl jeder erhält, der sich bei Flatex über die Änderung des PLV ab 1.3.20 beschwert bzw. Einwände gemäß AGB geltend macht.

      Flatex schreibt mit Bedacht, dass sie "im Augenblick" nicht bereit sind, Sonderkonditionen einzuräumen, denn dann würde der Damm wegbrechen und jeder Kunde würde Gleichbehandlung fordern! Damit wäre ihre Depotgebühr doch ab dem Zeitpunkt des 1. Nachgebens gestorben, so bald dies publik würde.

      Flatex wird also täglich genau beobachten, wieviel Depotvolumen ihnen wegbricht und wird ggf. erst kurz vor Ende Februar mit Sonderkonditionen auf die Beschwerdeführer zukommen und dann hoffen, diese Kunden noch zum Bleiben bewegen zu können. Wenn Flatex feststellt, dass sich ihr Geschäftsmodell mit einer zu kleinen Kundenzahl nicht mehr rechnet, weil die Fixkosten sie ansonsten auffressen werden, muß Flatex umschwenken, weil sie ansonsten sehendes Auges auf eine Insolvenz zuschlittern werden; so bereinigt sich der Markt von Preistreibern von selbst.
    • Hallo an alle,

      ich stehe gerade vor demselben Problem wie Ihr. Auf meine E-Mail hat man wie von kuckuck beschrieben reagiert. Scheinbar liegt flatex nichts an seinen Bestandskunden.

      Bei meiner suche bin ich auf den relativ neuen Broker smartbroker gestoßen den ich sehr interessant finde.

      Hier der Link zu diesem Anbieter:

      smartbroker.de/

      Ich wäre euch dankbar wenn Ihr euch diesen auch einmal anschauen würdet und mir eure Meinung mitteilt. Leider finden sich im Internet bisher keine vergleiche mit diesem Anbieter.

      Mir ist bewusst das dieser Broker nicht der billigste ist und es 0€-Broker gibt. Ich will aber nur einen Broker für meine ETFs, Aktiens, Opitionsscheine,... verwenden. Außerdem muss ich mein komplettes Depot übertragen können. Dieser Anbieter scheint dies alles zu können.

      Vielen Dank euch schon jetzt.

      Gruß

      Dominik
    • Ich finde Smartbroker auch interessant, z.B. als Alternative für Onvista (für häufige Trades größerer Positionen). Den sollte Finanztip in der nächsten Bewertung berücksichtigen. Sie sind zugegebenermaßen noch sehr neu, aber die DAB wickelt das alles vermutlich routiniert wie mit all ihren anderen Vermittlern ab. Das Verwahrentgelt von 0,5% auf Einlagen/Cashquote von über 15% des Depots muss man halt beachten. Mag jemand einen separaten Threat zu Smartbroker aufmachen?
    • Der Zulauf zu Smartbroker ist wegen der neuen Flatex-Depotgebühren übermäßig stark zur Zeit.
      Ich bekam heute Abend von Smartbroker eine E-Mail, dass sich daher die Bearbeitungszeiten für eine Kontoeröffnung um zusätzliche Tage verzögern werden, da sie dem Ansturm derzeit nicht gewachsen sind.
      Weil für meine Bedürfnisse eines umfassenden Depotübertrags und die günstigen Transaktionskosten nur Smartbroker und Onvista ideal erscheinen, hatte ich vor einer Woche bei Smartbroker eine Depotkontoeröffnung beantragt und warte jetzt gespannt auf die Zugangsdaten für mein Konto.

      Ein Onvista-Depot habe ich schon - jedoch lag es seit Jahren brach, da ich flatex komfortabler fand- und will demnächst auch Smartbroker mal auf Herz und Nieren durch echte Transaktionen testen und danach entscheiden, wohin ich meinen Flatex-Depotbestand übertragen werde; soll ja was langfristiges werden.
    • hi,

      bin auch neu hier und habe eine Frage zum Depot Wechsel.
      wie genau funktioniert das bei folgendem Szenario ?

      habe ein aktuelles Depot bei flatex mit 4 ETFs.
      was passiert wenn ich zu einem Broker wechsle, der meine 4 flatex ETFs nicht bei sich führt ?
      Wird dann lediglich mein Depot-Wert zum neuen Broker übertragen ? Und ich muss dort dann selber nach ähnlichen ETFs schauen ?

      vielen Dank im Voraus.

      Kai