Depotgebühr bei flatex an 1.3.20

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    • Hallo zusammen,

      es hat tatsächlich funktioniert. Mein ETF wurde ausgebucht und taucht heute morgen im Depot bei meiner Bank auf. Also innerhalb von 4 Wochen übertragen und genau vor Beginn der Depotgebührenpflicht....

      Ich habe allerdings eine Frage (bin ja kein Experte wie so mancher von euch....)
      Für die übertragene Depotposition wird kein Anschaffungspreis angegeben... n/a
      Offenbar hat flatex die nicht geliefert.

      meine ETF wurden vor 2018 gekauft ==> zum 1.1.2018 wurde diese damals fiktiv verkauft und neu gekauft.... zum gleichen Zeitpunkt tauchte eine Abrechnung mit einer Thesaurierungsbescheinigung auf, obwohl der ETF ausschüttend ist. Dabei wurden auch Steuern ausgewiesen....
      welches wäre jetzt der Einkaufswert, der in meinem Hausbankdepot nach dem Übertrag ausgewiesen müsste? Ich will ja nicht zweimal Steuern zahlen, wenn ich den ETF irgendwann mal verkaufe....

      Muss ich jetzt bei flatex darauf drängen, dass sie die Kaufpreise nachliefern (welche, die physisch richtigen oder den fiktiven Verkaufs/Einkaufspreis zum 1.1.2018?)
      oder soll ich die Belege, die ich habe an meine Bank schicken und sie bitten das daraus zu ermitteln und in der Depotansicht nachzutragen?

      Ich vermute mal, dass ich nicht der erste bin, der sich damit konfrontiert sieht..... Es hat hier vor einiger Zeit schon mal eine sehr ähnliche Anfrage gegeben, ohne dass eine Antwort kam...

      Ach ja, ich gehe außerdem davon aus, dass mir flatex die Steuerbescheinigung für 2019 per e-mail schickt, falls sie das Konto (wie von mir gewünscht) nach Übertrag, der ja jetzt erfolgt ist, löschen und ich somit auch keine Postbox für das dann nicht mehr existierende Konto habe........

      Würde mich über hilfreiche Antworten Freuen
      Gruß
      WLD
    • Mein Depotübertrag (bestätigter Eingang bei Flatex am 6.1.2020) ist immer noch nicht ausgeführt.

      Habe jetzt der Änderung des PLV per "Kontakt" im Login-Bereich widersprochen, damit nicht ab übermorgen Depotgebühren anfallen.

      Schnell danach (20 Minuten ca.) kam die Information, dass der Depotübertrag jetzt nochmal bei der "Fachabteilung" nachgefragt wurde.

      Eigentlich wollte ich einen Sparplan dort belassen, aber das scheint jetzt ja schwierig zu werden->durch den Widerspruch gegen das Preis-/Leistungsverzeichnis ab 1.3.2020 wird ja wohl mein Konto gekündigt werden müssen.
    • Den Kunden mit überlangen Zeiten eines Depotübertrags hinzuhalten, ist kein seriöses Geschäftsgebahren von Flatex; es zeigt dessen Raubtiercharakter!
      Sie versuchen wohl gezielt, Kunden mit diesen fiesen Tricksereien nach dem 1.3.20 mit Depotgebühren noch kräftig abkassieren zu wollen und ich würde mich nicht mehr wundern nach alledem, wenn sie dabei Gesetzes widrig vorgehen würden!
    • Hallo miteinander,

      mir hat Flatex auf meine Frage nach der Dauer der Depotübertragung u.a. folgendes geschrieben:

      "In der Zeit bis zur tatsächlichen Ausführung des Depotübertrags können Sie weiterhin wie gewohnt über Ihre Werte verfügen. Bis zum Übertrag des Depotbestandes werden Ihnen keine Depotgebühren belastet."

      Das ist doch fair und genauso ist es ja auch zu erwarten. Ich habe dennoch dem neuen PLV widersprochen.

      Viele Grüße
    • Mal ne absolute Dummy Frage (Sorry!)
      Inzwischen soll ich bei FlatEx - sebst für Dax Aktien - 7,90€ Einstiegskosten zahlen. Dies scheint sich aus den nagelneuen 2€ Handelsplatzabhängige Gebühren zu ergeben.

      Dazu kommen aber noch 1,40€ Rückvergütung, womit ich bei 9,30€ lande. Was hat es damit auf sich?
      Mal davon ab dass hier noch mit 3,80€ statt 5,90€ für Neukunden geworben wird (lol): flatex.de/preise/ - kann mir jemand was zu der Rückvergütung sagen? Besten Dank!!!
    • sn1kkers schrieb:

      Inzwischen soll ich bei FlatEx - sebst für Dax Aktien - 7,90€ Einstiegskosten zahlen. Dies scheint sich aus den nagelneuen 2€ Handelsplatzabhängige Gebühren zu ergeben.
      ja. Bisher war das ja nach Handelsplatz differenziert, z.B. bei Tradegate < 1 €.

      sn1kkers schrieb:

      Dazu kommen aber noch 1,40€ Rückvergütung, womit ich bei 9,30€ lande. Was hat es damit auf sich?
      Flatex erhält von den Börsen Zahlungen damit Kunden an die Börse vermittelt werden, analog zu einer Drückerkolonne. Diese behält Flatex für sich, Du zahlst sie nicht direkt sondern über die Börsenentgelte, d.h.bei Dir sollte es bei 7,90 bleiben.

      Andere Broker nutzen diese Rückvergütungen für niedrige Preise, z.B. Gratisbroker oder Trade Republic. Bei ersterem ist das im PLV sehr transparent dargestellt.
    • Wer der Änderung des PLV mit Wirkung ab 1.3.20 vor dem 1.3.20 rechtzeitig widersprochen hat, braucht ab 1.3.20 keine Depotgebühren zu zahlen, solange sein Depotübertragungsauftrag nicht durchgeführt wurde. Dies hat mir Flatex heute auf meine wiederholten Beschwerden gegen die bisherige Nichtausführung meines Depotübertragsauftrags aus dem Januar schriftlich über die Kontaktformularmaske mitgeteilt.

      Da ich ja übers Flatexdepot weiterhin handeln kann und es nicht gesperrt ist, sehe ich keine entscheidenden Nachteile in dem Verfahren und muss mich deshalb nicht wirklich aufregen und kann gelassen abwarten.

      Natürlich ist das Procedere des langwierigen Depotübertragsverfahrens nicht korrekt und Beschwerde würdig, aber da wir keinen gravierenden Nachteil haben, dürfte die BaFin auch nicht besonders stark durchgreifen, wenn wir sie zusätzlich einschalten würden.

      Deshalb warte ich lieber weiter ab und schone meine Nerven; es lohnt nicht aus meiner Sicht, Weiteres wie rechtliche Schritte gegen Flatex zu unternehmen.

      Aber das Verhalten von Flatex wird mir in Erinnerung bleiben und ich habe genug von ihnen für die Zukunft und sage: Nie wieder Flatex!!
    • Mein Depotübertrag von Flatex zum Smartbroker dauerte genau 6 Wochen; Eingang am 24.1.20 bei Flatex, so schriftlich bestätigt von Flatex auf Nachfrage.
      Übertrag / Ausbuchung erfolgte am 5.3.20. (Es ging auch ohne BaFin-Androhung.)
      Einbuchung bei Smartbroker bereits 6.3.20.

      Es fehlen jetzt noch die genauen Kaufkurse meiner Depotwerte, diese sollen ja üblicherweise ein paar Tage später per E-Mail nachgeliefert werden; hoffentlich bummelt damit Flatex nicht ebenso.
    • Flatex trödelt hier mMn. zzt echt. Klar haben die aktuell vermutlich einige Überträge zu machen. Aber da sind sie ja selbst schuld. Ich habe die 6 Wochen jetzt geknackt.

      Bei mir haben sie sogar erst angezweifelt das die Unterschrift auf den Antrag meine ist. Natürlich zählt Flatex die Zeit dann erst nach der erneuten Identifizierung. Dennoch sind die 6 Wochen nun geknackt.

      Ansonsten warte ich nun sicher schon 8 Wochen.
    • ... so, jetzt habe ich die Kündigung zu Mitte Mai auch per Einwurf-Einschreiben erhalten.

      Der Kündigungsprozess scheint offensichtlich reibungsloser zu laufen, als die Beantwortung von Kundenanfragen: Seit zwei Wochen keine Reaktion auf meine Frage zum Depotübertragsauftrag und auch nicht auf die zwischenzeitliche, zweite Anfrage! :cursing:

      Ist euch auch bereits gekündigt worden?
    • ich war so schlau und habe nicht widersprochen. Dachte bei > 8 Wochen Zeit sollte das wohl klappen. Immerhin wurde mir damals noch gesagt max. 4 Wochen für einen Depotübertrag.

      Naja weit gefehlt. Bin nun bei > 8 Wochen für den Depotübertrag wie oben beschrieben.

      Aber auch auf meine Anfragen wird nur träge geantwortet und dann auch nur, es dauert zzt. länger. Ich frage mich gerade ob die sich dann erdreisten, mir die Gebühren für die Zeit in Rechnung zu stellen.