Depotgebühr bei flatex an 1.3.20

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    • helmut_ott schrieb:

      Bei DKB und ING hatte ich auch schon gebrochene Anteile, die konnte ich aber problemlos (gebührenfrei) verkaufen. Geht das bei Flatex nicht?
      Hallo Helmut, danke für den Hinweis! Hab grad nochmal nachgelesen und laut Finanztip kann ich die Bruchstücke für eine Gebühr von 5,90 Euro verkaufen/an Flatex zurück geben. Das werde ich wohl machen. :thumbup:

      @Kater.Ka ich hab jetzt gelesen, dass der Depotwechsel wohl ewig dauert. Was ist sinnvoller? Push oder Pull Antrag? In jedem Fall muss ich erst mal ein anderes Depot eröffnen oder?
    • Lothar-HH schrieb:

      Weshalb sich noch über Flatex ärgern?
      Smartbroker hat heute wieder einige Gebühren gesenkt. Jetzt kann man schon für 0 € pro Order beim Smartbroker handeln! Fantastisch!
      Schaut mal auf dessen Homepage.
      Genau, heute Mittag gleich bei einer Limitkauforder von Tradegate auf Gettex umgestellt. Hat dann auch gut geklappt.
      Irgendwie ist mir das auch etwas „unheimlich“. Die müssen doch auch Geld verdienen.
    • Liz schrieb:

      @Kater.Ka ich hab jetzt gelesen, dass der Depotwechsel wohl ewig dauert. Was ist sinnvoller? Push oder Pull Antrag? In jedem Fall muss ich erst mal ein anderes Depot eröffnen oder?
      Zuerst Depot eröffnen wegen Kontonummer Zieldepot.

      Das ewig dauern bezieht sich wohl auf Flatex, Ging beim letzten Mal drei Monate.

      Solange die aufnehmende Bank Flatex nicht mahnt o.ä. ist push schneller.
    • senza parole schrieb:

      Genau, heute Mittag gleich bei einer Limitkauforder von Tradegate auf Gettex umgestellt. Hat dann auch gut geklappt.Irgendwie ist mir das auch etwas „unheimlich“. Die müssen doch auch Geld verdienen.
      Keine Sorge, die verdienen am Spread, sie fungieren oft als Zwischenhändler.

      Von Finanztip hört man, es sei egal, ob man bei den Nebenbörsen kauft, weil sich diese am Referenzmarkt orientieren. Das stimmt aber nur, wenn man gar nicht oder so limitiert, das die Order sofort ausgeführt wird. Anders sieht die Sache aus, wenn man eng limitiert. Ein Beispiel:
      • Geldkurs/Briefkurs bei XETRA: 100/110
      • Kaufauftrag zu 105
      Auf einer Nebenbörse wartet die Order so lange, bis vielleicht(!) der Briefkurs auf 105 sinkt.

      Wenn man die Order auf XETRA einstellt, verschiebt man dort den Geldkurs auf 105 und hat die Chance, dass da jemand zuschlägt. Die Order auf der Nebenbörse wird eher nicht beachtet, falls sie überhaupt veröffentlicht wird.

      Wenn man größere Volumina eng limitiert handeln will, sollte man zu der Börse gehen, wo der meiste Umsatz stattfindet, auch wenn es mehr Provision kostet.

      Während Konkurrenz unter den Börsen gut ist, damit deren Provision im Rahmen bleibt, ist die Zersplitterung der Liquidität schlecht.
    • STAGE-STORES hat kürzlich Insolvenz angemeldet und wird seit dem nicht mehr an der NASDAQ gehandelt. In so einem Fall muss man die Aktien für die 2 oder 3 Cent verkaufen, die man dann pro Aktie bekommt, um wenigstens den Verlustverrechnungstopf zu füllen. Wertlos ausbuchen zählt steuerrechtlich nicht. (Bitte beschweren Sie sich bei Ihrem Bundestagsabgeordneten - formlos - fristlos - fruchtlos.)

      Der Lagerort nach Kauf in USA unterscheidet sich von dem bei einem Kauf in D. Die "international" lagernden Aktien kann man in D nicht verkaufen, nur in den USA.

      Folge bei Smartbroker: Man verkauft in USA völlig problemlos NASDAQ OTC (=over the counter/außerbörslich).

      Folge bei Flatex: OTC wird nicht angeboten. Entweder zeitraubender Lagerstellenwechsel für 65€ und Verkauf in D oder (theoretisch, weil derzeit zu lang dauernd) Aktienübertrag zu Smartbroker.

      Zur Wahrheit gehört, dass Smartbroker beim USA-Handel sehr viel teurer ist, als Flatex.
    • Depotübertrag von Flatex nach Smartbroker

      Hallo in die Community,

      ich habe nach dem Finanztip-Video 'Depotwechsel von Flatex auf ein anderes Depot'

      - am 6. März Smartbroker beauftragt, mein Depot von Flatex einzuziehen
      (Ende Februar Widerspruch gegen das neuen Preis- und Leistungsverzeichnis)

      - am 31. März erhielt ich von Flatex im Online-Banking eine Eingangsbestätigung des Depotübertrags,
      wovon ich einen Screenshot gemacht habe und eine Benachrichtigung in meinem Mail-Postfach habe

      - am 4. Mai kündigte Flatex mir postalisch die Geschäftsbeziehung zum 7.7.2020,
      da ich den Änderungen des Preis- und Leistungsverzeichnisses widersprochen habe.
      Dies Schreiben enthielt den Satz 'Im Falle eines Depotbestands möchten wir Sie bitten,
      uns rechtzeitig eine entsprechende Information zu geben, ob Sie einen Depotübertrag [...] wünschen.
      Falls wir keine Rückmeldung von Ihnen erhalten, werden wir vorhandene Depotbestände gemäß
      unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen Abschnitt I, Nr. 21 (2) bestens verwerten und den Erlös
      an das uns bekannte Referenzkonto auskehren'.

      - am 18. Mai fragte ich telefonisch bei Flatex nach, ob der Depotübertrag vorliegt, was bejaht wurde
      (bei dem Gespräch stellte sich jedoch heraus, dass ich einen Fehler bei der Veräußerung der Bruchstücke
      gemacht hatte, den ich in der Zwischenzeit aber korrigiert habe)

      - am 20. Mai telefonierte ich noch mal mit Flatex, teilte die Veräußerung der Bruchstücke mit und bat
      um ein postalische Bestätigung des Eingangs des Depotübertrags


      Frage an euch, wo ich Unterstützung brauche:
      Ich habe nichts Konkretes in der Hand, dass ich einen Antrag auf Depotwechsel gestellt habe, falls Flatex
      nach dem 7. Juli 'die vorhandenen Depotbestände bestens verwertet' (mit Schließung des Konten und Depots
      endet auch der Zugriff auf das Dokumentenarchiv).

      Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
      Sollte ich noch einmal direkt einen Depotübertrag an Flatex richten?

      Ich danke euch im voraus für eure Antworten.

      Freundliche Grüße,
      juergen15
    • Ich habe noch keine Arglist bei Flatex erlebt. D.h. ich gehe davon aus, dass Sie Dir eine Bestätigung schicken, wie Du am 20.05. erbeten hast. Falls das nicht bis Mitte Juni erfolgt, würde ich Die Bitte nochmals schriftlich schicken (per E-Mail oder per Anfrage innerhalb der Web-Filiale) und einen Termin für die schriftliche Bestätigung setzen.
    • Kratzerchen schrieb:

      Auch bei mir gibt es etwas Bewegung zu vermelden.


      AktionDatum des AntragsDatum der Ausführung
      Depotübertrag von einzelnen Positionen zu Trade Republic07.01.202019.02.2020
      Widerspruch gegen das Preis & Leistungsverzeichnis17.02.2020--.--.----
      Depotübertrag der restlichen Positionen zu Smartbroker19.02.202024.04.2020
      Einbuchen der Positionen bei Smartbroker (von - bis)27.04.202029.04.2020


      Die Einstandswerte sind noch nicht aktualisiert.

      Leider muss ich vermelden, dass bis heute keinerlei Einstandsdaten bei Smartbroker eingetroffen sind. Wurde mir vom Support so mitgeteilt.

      Auf mehrere Kontaktanfragen bei Flatex gab es bisher keinerlei Reaktion. Telefonisch sind sie ebenfalls nicht erreichbar :(

      Als ich dann bei Trustpilot eine 'ein Stern Bewertung' bezüglich Flatex abgegeben habe, meldete sich nach ca 4 Stunden jemand von Flatex und antwortete auf meinen Beitrag. Dieser hat mir eine Email Adresse mitgeteilt, an welche ich mich wenden solle. Dies habe ich inzwischen gemacht. Vielleicht tut sich nun etwas.

      Flatex hat wohl eine Beschwerde Email Adresse: 'beschwerde@flatex.com'

      Falls sich bei euch ebenfalls überhaupt nix tut, könnt ihr es dort mal versuchen.
    • tobiasweiss schrieb:

      Die Einstandsdaten werden oft mit Verzögerung übertragen. Das wurde hier oft berichtet, ging mir selbst auch so. Irgendwann waren sie da. Ich appelliere an die Community, den Banken hier 1-2 Monate Bearbeitungsdauer zu gönnen.

      Jede Nachfrage oder Beschwerde muss manuell bearbeitet werden und verzögert andere Aktivitäten.

      Ein gewisse Bearbeitungszeit kann ich ja verstehen. Aber es handelt sich ja nicht nur um die kosmetischen Zahlen. Laut dem Support von Smartbroker haben sie bisher keine Tax-Box-Ids erhalten! Also die steuerlichen Einstandsdaten! Das macht einen sinnvollen Handel mit diesen Wertpapieren seit über 3 Wochen nahezu unmöglich! Zudem habe ich im letzten Jahr eine Position mit Verlust verkauft (solange sie noch handelbar war). Der Verlusttopf wurde ebenfalls noch nicht übertragen. Bei Flatex ist er weg und bei Smartbroker ist er nicht da!

      Entschuldigung, aber da habe ich keinerlei Verständnis mehr - immerhin geht es hier um Dinge, welche direkte finanzielle Auswirkungen haben - zu meinem Nachteil!!!

      Meine Frau hat kürzlich ihre iShares ETFs von der ING zu Trade Republic übertragen. Das ging innehalb EINES Bankarbeitstages. Inmitten von Corona Zeiten! Morgens den Übertrag angestoßen und Abends waren die Positionen bei TR komplett eingebucht.

      Ich mache jetzt seit Februar mit dem Übetrag von Flatex rum - sorry, aber das ist definitv viel zu lang.
    • MartinHeinold schrieb:

      Ich stimme Kratzerchen vollkommen zu. Bei mir dauert es auch schon ewig und selbst in Corona Zeiten sollte ein solcher Übertrag innerhalb einer annehmbaren Zeit durchführbar sein...
      Wenn Flatex nicht liefert, kann Smartbroker auch nichts einbuchen!
      Also müßt ihr (als Flatex-Kunde) euch an Flatex wenden; Smartbroker kann keinen Druck auf Flatex ausüben; die sind lediglich Konkurrenten und haben somit keinen Grund dem Anderen einen Gefallen zu tun!
      Oder wendet euch an die BaFin, die kann auf Flatex Druck ausüben.
    • tobiasweiss schrieb:

      Die Einstandsdaten werden oft mit Verzögerung übertragen. Das wurde hier oft berichtet, ging mir selbst auch so. Irgendwann waren sie da. Ich appelliere an die Community, den Banken hier 1-2 Monate Bearbeitungsdauer zu gönnen.

      Jede Nachfrage oder Beschwerde muss manuell bearbeitet werden und verzögert andere Aktivitäten.
      Ihr Verständnis für Flatex in Ehren, aber die Nachsicht ist definitiv unangebracht.

      Dass die Depotüberträge im Februar/März verzögert wurden aufgrund sicherlich sehr vieler Depotüberträge wegen der Einführung der Depotgebühr kann ich ja nachvollziehen. Das es jetzt Ende Mai immer noch lange dauert ist nicht nachzuvollziehen.
      Ich habe vor einem Jahr ein Depotübertrag von Flatex zur Targo Bank beauftragt, das hat auch lange gedauert und Targo musste erst bei Flatex annmahnen.
      Kürzlich ein Depotübertrag von ING zu Flatex beauftragt=Dauer 2Tage,
      Montag von Targo zu Smartbroker beauftragt, heute (Dienstag) schon eine Kopie des internen Auftrages von Targo in meinem Postfach gehabt.

      Auch diese genannten Banken haben Corona und auch erhöhte Verkaufsaktivitäten, von den Flatex in seinen Textbausteinen immer schreibt. Es scheint ein struktuelles oder gewolltes Thema bei Flatex zu sein. Siehe mein Beispiel aus dem Mai 2019.
      Verstehe auch nicht, dass Bafin da nicht richtig einschreitet, auch wenn mir bekannt ist, dass es keine verbindlichen Fristen bei der Depotübertragung gibt. Aber man liest ja öfter, dass die Behörde als zahnloser Tiger gehandelt wird.
    • Neu

      Und nocheinmal.
      Montag hat Targo mein Antrag auf Depotübertrag vorliegen gehabt. Heute sind alle 10 Positionen in meinem Smartbroker Depot.
      Bei Flatex liegt mein Auftrag seit 4 Wochen vor. Entschuldigt den harten Ausdruck, aber Flatex bist diesbezüglich ein „Schweineladen“ und unsereins als (ehemaliger) Kunde hat keine rechtlichen Möglichkeiten und ist denen ausgeliefert.
      Die angebliche Intervention der Bafin scheint ja nichts zu bewirken.