Rister Rente seit 2007 - Optimierungsmöglichkeiten?

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    • Rister Rente seit 2007 - Optimierungsmöglichkeiten?

      Hallo zusammen,

      ich hatte im Jahr 2007 eine Riester Rente die DWS Toprente Dynamik abgeschlossen. Ich zahle den maximalbeitrag von 2100€ pro Jahr um die maximale Förderung sowie Steuerersparnis zu erhalten. Damals als Single abgeschlossen und nun als Familie mit zwei Kindern :).

      Das heißt ich bekomme aktuell die Förderungen von 154€ für mich und 600€ für die Kinder. Meine monatliche Rate ist aktuell 165€ die ich einzahle. Die beiden Kinder sind bisher noch nicht berücksichtig. Ich könnte meine monatliche Rate absenken und würde dennoch die Förderung etc. bekommen. Macht das Sinn? Oder so belassen?

      Kann man den bestehenden Vertrag in einen "besseren" Umschichten zum Beispiel einen der ETFs verwendet? Dann würde eventuell die Gebühr weniger werden?

      Benötigt Ihr weitere Infos? Was meint Ihr dazu?
    • Hallo.

      Die Zulage beträgt aktuell 175 Euro im Jahr, also würde es im ersten Schritt Sinn machen, selbst 1925 Euro zu zahlen.

      Die Kinderzulage könnte man auch miteinbeziehen, es sei denn der andere Elternteil hat auch einen Vertrag und die Zulagen sollen dort berücksichtigt werden.

      Die freiwerdende Liquidität wurde ich wahrscheinlich in ungeförderte Vorsorge bzw. Vermögensaufbau stecken (z. B. ETF-Sparplan).
    • Ah richtig, hatte den Auszug aus dem Jahr 2017. Die Zulage sind 175€ für mich sowie zweimal 300€ pro Kind. Es gibt nur einen Riester Vertrag der auf mich läuft, daher laufen die Kinderzulagen auch mit rein.

      Meine Überlegung war den monatlichen Beitrag abzusenken und das "freie" Geld in einen ETF Sparplan zu stecken. Wobei dabei die Überlegung war ob das Sinn macht.

      Alternativ wäre doch auch eine Überlegung den Riester in eine ETF Variante abzuändern und es so weiterlaufen zu lassen?
    • Den Riester in eine ETF-Variante zu überführen, macht wohl Sinn.

      Wenn das freiwerdende Geld in einen ungeförderten ETF fließt wäre man mit dem Guthaben deutlich flexibler.

      Am Ende ist es eine Abwägungsfrage.

      Die Möglichkeit von der mittelbaren Zulagenberechtigung (ggf. besteht auch unmittelbare Zulagenberechtigung) zu profitieren sollte man sich auch noch einmal anschauen. Wären im günstigsten Fall 175 Euro Zulage für eigene 60 Euro.
    • johndo schrieb:

      Meine Überlegung war den monatlichen Beitrag abzusenken und das "freie" Geld in einen ETF Sparplan zu stecken. Wobei dabei die Überlegung war ob das Sinn macht.
      Ich habe das Thema in 2019 mit meinem Berater durchgesprochen. Es macht nahezu immer Sinn die Rendite des Eigenbeitrags zu optimieren. Bei dir hieße dies, den Eigenbeitrag auf 2100-175-300-300=1325 zu senken. Diese frei werdende Liquidität solltest du in einen ETF auf den MSCI World investieren. Der ETF ist nahezu immer kostenseitig günstiger als die Versicherung.

      Den Versicherer solltest du fragen, ob im Fondsangebot ein ETF auf den MSCI World enthalten ist. Wenn nein, kannst du überlegen den Tarif oder Versicherer zu wechseln.

      Das sind die Optionen, die mir einfallen.
    • Hi,

      ich habe mich von der Finzanztip Empfehlung leiten lassen und habe meinen Riester-Vertrag zu Fairr-Riester gewechselt.
      Da bin ich seit 1 Jahr und sehr zufrieden. Es ist im Grunde ein ETF-Sparplan mit sehr breiter Streuung. MSCI World, Europa, Emerging Markets, Small Caps -- die investieren in alles. Mit der Rendite bin ich sehr zufrieden. Der Kundendienst ist erstklassig und hilfreich.
      Wenn du deinen alten Vertrag kündigst, kannst du dein komplettes Riester-Guthaben zum neuen Vertrag mitnehmen.

      Mehr als 2100 € pro Jahr einzuzahlen, ist möglich. Wie bereits geschrieben, macht das aber wenig Sinn, weil du die gleichen ETFs beim online-Broker natürlich auch selber kaufen kannst, mit geringeren Gebühren.
      Weniger als 2100 € einzuzahlen, macht m.M. nach auch keinen Sinn, weil sonst du wenig Geld zusammen kommt.

      Mit 2100 € ist immer gemeint: deine Zulagen (775 €) + deine Eigenmittel (1325 €) = 2100 € / Jahr.