9 Jahre alte bAv beitragsfrei stellen und Nettobeitrag in ETFs investieren?

    • 9 Jahre alte bAv beitragsfrei stellen und Nettobeitrag in ETFs investieren?

      Hallo zusammen,

      ich zahle seit 2011 110 Euro brutto monatlich in eine bAv ein ohne AG-Zuschuss.
      Nun hat sich in den letzten Jahren meine private Situation geändert. Haus gebaut mit dementsprechenden Immobilienkredit.

      Kurz zur bAv:
      Garantierte Rente liegt brutto bei 303 Euro im Monat (Renteneintritt 08/2053) bzw. garantierte Einmalkapitalzahlung 78.292 €)
      Garantierter Zins liegt bei 2,25 %
      Ich stehe leider auf dem Schlauch um mir meine garantierte tatsächliche Nettorente auszurechnen (Sozialabgaben und reduzierte gesetzl. Rente exkludiert), sie dürfte aber bei rund 160 Euro liegen). Da müsste ich noch einige Jahre leben um zumindest den eingezahlten Betrag zu erhalten.

      Da mein Gehalt über der Bemessungsgrenze der KV liegt, bin ich jetzt am überlegen die möglichen 58 Euro Netto/Monat in ETFs zu investieren bzw. einfach direkt sonderzutilgen um das Gesamtrisiko zu minimieren und den leider nur noch kaum vorhandenen Zinseszinseffekt mitzunehmen.

      Wie ist eure Einschätzung?
      Ich bin offen für euer Feedback!

      Vielen Dank vorab

      Liebe Grüße
    • Hallo.

      Im Moment sieht die bAV mit den Eckdaten, die bekannt sind, nicht so lohnenswert aus. Daher macht die Überlegung, den monatlichen Aufwand anderweitig zu investieren bzw. für Sondertilgungen zu nutzen, schon Sinn.

      Der Zuschuss, den der Arbeitgeber ab 2022 zur bAV zahlen muss, sollte aber auch in die Betrachtung aufgenommen werden. Ebenso gilt es zu schauen, ob in der bAV noch andere Komponenten stecken, die über reine Altersvorsorge hinausgehen, die man eventuell aber gerne weiterhin abgesichert hätte (z. B. Absicherung bei Erwerbsminderung bzw. Berufsunfähigkeit sowie Hinterbliebenenversorgung).

      Soviel fällt mir spontan ein.
      Viel Erfolg bei der Entscheidung. :thumbup:
    • Referat Janders schrieb:

      Hallo.

      Im Moment sieht die bAV mit den Eckdaten, die bekannt sind, nicht so lohnenswert aus. Daher macht die Überlegung, den monatlichen Aufwand anderweitig zu investieren bzw. für Sondertilgungen zu nutzen, schon Sinn.

      Der Zuschuss, den der Arbeitgeber ab 2022 zur bAV zahlen muss, sollte aber auch in die Betrachtung aufgenommen werden. Ebenso gilt es zu schauen, ob in der bAV noch andere Komponenten stecken, die über reine Altersvorsorge hinausgehen, die man eventuell aber gerne weiterhin abgesichert hätte (z. B. Absicherung bei Erwerbsminderung bzw. Berufsunfähigkeit sowie Hinterbliebenenversorgung).

      Soviel fällt mir spontan ein.
      Viel Erfolg bei der Entscheidung. :thumbup:
      Guten Morgen,


      vielen Dank für deine Rückmeldung.
      In der Tat beinhaltet der Vertrag eine Hinterbliebenenrente, Berufsunfähigkeit und eine garantierte 10 Jahre lange Rente bei monatl. Auszahlung.

      Gibt es hierzu auch Faustregeln wann es sinnvoll ist und wann nicht?

      Der Stand vom 01.01.19 war:
      bisherige Summe der Versorgungsbausteine (garantiertes Alterskapital im Alter 65) 8.331,67 €
      einmaliges Hinterbliebenenkapital 39.357,00 €
      Erwerbsminderungsrente p.a. 3.935,70 €

      Grüße