Fairr Riester verkauft alle Depotwerte

  • Huch! Da ist leider etwas schief gelaufen.

    Vereinzelt konnte der versprochene Anhang nicht versendet werden, deshalb hier noch einmal nach­träg­lich. Entschuldige bitte das kleine Missgeschick.

    Falls Du noch Fragen hast, kannst Du direkt auf diese E-Mail antworten oder anrufen unter 030 770 191 291.
    Herzliche Grüße

    Dein fairr-Team


    Der Laden... Es ist einfach... Also... Ähm... :/

  • Bin weg, mit Schaden - aber froh, den Schritt gegangen zu sein. Hab zwei sehr gute aktiv gemanagte Fonds gefunden, in die ich selber einzahle. Kein Ausgabeaufschlag, keine Depotgebühren, weil über einen Online-Vermittler abgeschlossen. Um mein Geld kümmere ich mich zukünftig selbst und investiere es, so wie ich es will. Ohne Staat und ohne partizipierende Gesellschaften und bewusst ohne ETFs. fairr/Sutor hat bei mir immerhin für eine sehr steile Lernkurve gesorgt. Ciao und viel Glück/Erfolg noch!

  • Jetzt fängt fairriester an die Duration im Anleihe ETF auf über 20 Jahre zu erhöhen. Vom Assetmanagement sind die schon ein wenig auf dem Stand der 1990er Jahre?!


    Wenn Sie schon eine Wertsicherungsstrategie fahren wollen, warum nicht in Abhängigkeit der tatsächlichen Kursverluste anstatt in Abhängigkeit des VIX der negative UND positive Schwankungen berücksichtigt. Aber besser gefragt - warum annehmen, dass der Aktienmarkt im Schnitt negativ rentiert? Fahrt doch bitte eine Contrarian Strategie um eine fixierte (niedrigere) Aktienquote sobald das Produkt gesamthaft im negativen Bereich unterwegs ist.


    Warum als "sichere" Strategie EU Gov-Bonds mit schlechterem als AAA Rating? Warum Smart-beta ETFs?


    Können die nicht mal den Kommer lesen für ihr Salär?


    An deren Stelle würde ich es wie folgt machen.


    FTSE all-World - ISIN: IE00B3RBWM25 x%

    US-Treasuries 0-1 Jahre €-hedged (ISIN: IE00BGR7L912 ) und/oder Bundesanleihen gleicher RLZ 1-x%


    Es mag ja sein, dass sie aufgrund von rechtlicher Rahmenbedingungen das Risiko reduzieren müssen, sobald der Vertrag im negativen Bereich ist. Doch durch Durationsverlängerung von Bonds mit schlechtem Rating auf der Anleiheseite nehmen sie sich doch nur nahezu renditelose zusätzliche Risiken in's Portfolio. Ja, diese Risiken sind weniger volatil aber werden sich in einem Crash realisieren (Stichworte: Flight to Quality and to Liquidity).


    Zudem bitte die Restlaufzeit des Vertrages unter Annahme einer Risikoprämie berücksichtigen. Die Restlaufzeit ist für die Garantie deterministisch und die Risikoprämie ist POSITIV und sehr konservativ mindestens bei 2% p. a. . Und die Aktienquote lediglich vom prozentualen negativen Abstand des aktuellen Portfoliowertes zum Einstandswert abhängig machen. Und diese Evaluation einmal pro Woche (freitags) und nicht täglich fahren und ggf. anpassen.


    Absolut einfach. Macht halt bei einem Portfolio, das 20% im minus ist 40% FTSE ALL-World und 60% AAA-Staatsanleihe auf € (hedged) und passt es für ein geringeres (höheres) Minus aktienlastiger/(-ärmer) an. Und diese Anpassung dann noch unter Restlaufzeitgesichtspunkten des Vertrages ein wenig variieren.

  • Kann man bezüglich des schlechten Assetmanagements nicht mal über Finanztip eine Petition mit konstruktiven Vorschlägen starten?


    Die Kombination von ETF-lastiger Anlage und Riester ist doch einfach sehr gut. Sie müssen nur die Vehikel ein wenig anpassen und die Aktienquote buy&hold nicht ganz so progressiv (90 bis 100%) fahren wie vor Corona und ein wenig am Marktwert im Verhältnis zum Einstandswert anpassen und alle sind happy.


    Wir haben eine gute Förderung und nach Kosten eine gute Rendite.

    Und Sutor wird sehr selten bis niemals eine Garantie zahlen müssen trotz gegenwärtiger Regulatorik.

  • Danke für den Link und ja eine Reform mit geringen Garantien ist richtig und wichtig.


    Mir geht es aber mehr um eine gesammelte Meldung direkt an die Sutor, damit die ihr Vorgehen zeitnah im derzeitigen Rechtsrahmen ändern. Selbst wenn es nur 20:80 als Buy&Hold mit obigen Vehikeln als obiges Ergebnis wäre, wäre dass besser als derzeitiges Buy high and sell low mit zweifelhaften Vehikeln.

  • Ich weiß aber nicht, wie wir da auf die entsprechende Gesprächsebene kommen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hermann-Josef (Tenhagen) da nicht schon lange angerufen hat, ohne dass ein Ergebnis bekanntgeworden wäre. Es wird der interessierten Öffentlichkeit ja noch nicht einmal kommuniziert, wie sie eigentlich genau darauf gekommen sind, das so zu machen, wie sie es jetzt tun. Ob es vor dem Hintergrund eine Bereitschaft gibt, die Kunden in eine Produkt-Weiterentwicklung mit einzubeziehen?

  • Vermutlich nicht ohne dass eine größere Schar der Kunden Druck macht. Ich meine der Worst-Case für die Sutor ist doch, dass jeder seinen Vertrag beitragsfrei stellt und dieser Vertrag die restlichen Jahre vor sich hindümpelt und gegen Ende eine Negativrendite aufweist. Genau auf dieses Worst-Case-Szenario könnte man ja ggf. mit mehreren hundert Unterschriften freundlich aber bestimmend hinweisen. Und wenn man damit nur eine bessere Anleihen-ETF-Wahl und eine seltenere Umschichtung erwirken würde, wäre das schon ein großer Erfolg.


    In meinem Fairriester hat sich seit der Reinvestition des Cashs nahezu gar nichts getan - Aufteilung 40% Aktien und 60% Anleihen. Und das obwohl der Markt in dem Zeitraum die der Riester wieder investiert ist ungefähr um 5% gestiegen ist. Der Grund ist die "Wertsicherungsstrategie" die gefahren wird und zum buy high and sell low führt. Dieses CPPI wird auch im finanzwissenschaftlichen Bereich als strittig angesehen.


    Ob und wie engagiert Herr Tenhagen bezüglich dieses Themas ist, kann ich leider nicht einschätzen, wenngleich ich das Angebot von Finanztip sehr schätze.

  • übrigends,wenn nichts passiert wäre dann wäre mit heutigen Tage mein

    Depot wieder bei Plus Minus Null. Der Sutor Anlage Ausschuss hat hier total versagt. Das sind noch nicht mal Hobby Anleger. Vielleicht sollten die mal ein paar Videos auf Youtube anschauen. Übrigends da kommt noch ein 3 Anleihen Fond dazu Laut Webseite von der Sutor Bank. Ich kann nur noch hoffen das ein schlauer Richter endlich mal Recht spricht. Und das die Sutor verliert. Das würde eine Lawine lostreten, wenn einer gewinnen sollte

  • Der Schuldige sitzt nicht unbedingt bei den Produktgebern, sondern in Berlin wie die Mitteilung der GDV beweist.

    https://www.gdv.de/de/themen/n…reform-weiter-offen-64196

    "Ein Knackpunkt scheint vor allem die Frage, wie hoch die Garantien in der geförderten privaten Altersvorsorge künftig sein sollen. Das Bundesfinanzministerium kann sich wohl eine Lockerung der Beitragsgarantie vorstellen, um die Ertragschancen bei Riester zu erhöhen. „Wir sind sehr realistisch, was die Darstellung von Garantien angeht“, betonte Kukies. Sein Kollege im BMAS macht aus seiner Ablehnung für diese Idee indes keinen Hehl: „Es ist schwer zu vermitteln, wenn der Staat einerseits Zulagen gewährt, aber gleichzeitig keine Garantien sicherstellen will“, sagte Schmachtenberg."


    Also das BMAS!!! Chef von BMAS ist Hubertus Heil (SPD).

  • Ich weiß aber nicht, wie wir da auf die entsprechende Gesprächsebene kommen können. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Hermann-Josef (Tenhagen) da nicht schon lange angerufen hat, ohne dass ein Ergebnis bekanntgeworden wäre. Es wird der interessierten Öffentlichkeit ja noch nicht einmal kommuniziert, wie sie eigentlich genau darauf gekommen sind, das so zu machen, wie sie es jetzt tun. Ob es vor dem Hintergrund eine Bereitschaft gibt, die Kunden in eine Produkt-Weiterentwicklung mit einzubeziehen?

    Zur Info, dass keiner der interessierten Öffentlichkeit Informationen gibt und Stellung bezieht.

    Bei dem Finanzwesir rockt Podcast ist einer der Fairr Gründer zu Gast und stellt sich den Fragen der beiden Moderatoren. Vielleicht für alle interessant, die dieses Produkt besitzen und an Infos interessiert sind.