Fairr Riester verkauft alle Depotwerte

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    • @valdifra
      @tom70794

      Ja richtig, ich habe einen wechsel zur MyLife "Fairrelax" beauftragt.

      Nach Wochen der Recherche habe ich mich dafür entschieden.

      Denn Ich habe so gut wie nichts gefunden welches die für mich wichtigen Kriterien erfüllt hat:

      • Flexibel in der Handhabung (jederzeit, am besten Eigenständig über Portal, Beiträge ändern oder aussetzten)
      • flexible Zuzahlung bis 2100,- € jährliche gesamt Leistung (Einzahlen ohne den Versicherer vorher um Erlaubnis etc fragen zu müssen, ist bei vielen leider so vorgesehen)
      • niedrige Kosten (kosten von max 0,9 % da ja nur 0,9 % Garantiert werden)
      • möglichste keine oder wenn dann kleinen Abschlußgebühr (Frist sonst gleich wieder einen Teil des Übertrags auf)
      • einen festen Rentenfaktor (macht auch nicht jeder, einige erst bei Renteneintritt je nach Produkt)
      • Guter Rentenfaktor (Ich hatte Angebote von 21 - 33 € pro 10 k Kapital. Das ist dann später, bei ca. 60 k Kapital, einen spanne von 126 - 198 € . Was eindeutig einen viel zu große spanne ist bei dem Betrag. Stichwort 150 Jahre Leben ;) )
      • Übertrag von Fairriester (da sind schon eine Menge Anbieter bei ausgesiebt. Man möchte keinen Übertrag haben sondern soll von vorne Anfangen)


      Am ende, nach zahlreichen eigenen Anfragen, 2 Versicherung-Makler vor Ort und 2 Anfragen über Online-Portale, sind genau 2 Anbieter übrig geblieben. Eigentlich Wahnsinn wie ich finde.
      Der andere sagte mir nichts, kam von einem der Online Portale.

      Also habe ich jetzt den Umzug bei Fairr selbst eingeleitet was bisher ohne Probleme geklappt hat.

      Thema Absicherung:
      Nein, es ist kein Sondervermögen weil es keine Anlage in Aktien/ETF oder Bargeld ist.
      Fairrelax steht ja unter dem Versicherungsmantel und wird deshalb, im Falle des Falles, von der Protektor Lebensversicherungs-AG abgesichert, wo Sicherungsfonds liegen die von der BaFin beaufsichtigt werden.
      Sollte dennoch der Fall eintreten das die MyLife (oder andere Anbieter) die Verträge nicht mehr stemmen kann so werden sie, mit allen Bedingungen wie sie abgeschlossen wurden, kurzzeitig zur Protecor und dann an einen anderen Versicherer übertagen welcher die Verträge so weiterführt wie sie abgeschlossen wurden.
    • Der Produktpartner bei bei "Fairrelax" ist ja Mylife.
      Das ist ein spezieller Tarif zwischen Mylife und Fairr ausgehandelt .
      Die Kosten fallen alle erst in der Auszahlphase an.

      Es gäbe 1 Alternative auch von Mylife :
      -Fondgebunden mylife-leben.de/mylife-riester/


      Sicherstellung Garantie über klassischen Deutschen Deckungsstoch

      Überschüsse in Fonds


      Hatte dort angerufen (bin Bestandskunde mit BAV) : ca. 10 % des Beitrages fliessen in Fonds

      Kein Fondsnotverkauf notwendig wie bei Sutorriester
    • tom70794 schrieb:

      Der Produktpartner bei bei "Fairrelax" ist ja Mylife.
      Das ist ein spezieller Tarif zwischen Mylife und Fairr ausgehandelt .
      Die Kosten fallen alle erst in der Auszahlphase an.

      Es gäbe 1 Alternative auch von Mylife :
      -Fondgebunden mylife-leben.de/mylife-riester/


      Sicherstellung Garantie über klassischen Deutschen Deckungsstoch

      Überschüsse in Fonds


      Hatte dort angerufen (bin Bestandskunde mit BAV) : ca. 10 % des Beitrages fliessen in Fonds

      Kein Fondsnotverkauf notwendig wie bei Sutorriester
      Der letzte Satz ist entscheidend (neben den Kosten).
    • @tom70794

      Ja, hatte den Riester von MyLife direkt auch im Auge bzw. wurde mir von einem Vermittler angeboten.

      Allerdings halte ich sie, gemessen daran das "nur" die Überschüsse in Fonds Angelegt werden, für zu teuer:

      Denn dort hast du kosten von bis 1,3 % jährlich vom Kapital (aktuell 0,34 %) und zusätzlich noch fixe 2 % auf jede Einzahlung auf Sparraten und Zulagen.
      Außerdem stört es mich noch das eine Kündigung oder Übertrag jeweils 150 € zusätzliche Gebühr kostet. Man weiß ja nie was noch kommt, und gerade Wohnriester ist für uns noch eine Option.

      Und die aussage das die Kosten beim Fairrelax nur in der Auszahlungsphase enstehen ist auch falsch.
      Richtig ist das 0,38 % der Kosten in der Sparphase und 2 % (nicht günstig aber noch okay, gibt auch ganz andere Produkte bis 5 %) in der Auszahlungsphase an kosten entstehen.

      Bei MyLife direkt hast du aber auch 1,5 % in der Auszahlungsphase aber zusätzlich noch die 2 % fixe kosten als Rendite bremse in der Sparphase.


      Aber ja, Grundsätzlich ist das auch ein Produkt mit dem ich mich beschäftigt habe. Aber nach wochenlangen Suche und Rechnerei wollte ich jetzt irgendwann mal eine Entscheidung mit der ich leben kann und ein gute Gefühl habe. :)
    • Gunni1983 schrieb:

      Zitronenelch schrieb:

      Spacefly schrieb:

      Ich glaube eher nicht das du direkt mit der ZFA in Kontakt treten wirst.
      Denn die ZFA ist eigentlich einen Einrichtung die mit den Anbietern kommuniziert und zwar fast ausschließlich elektronisch über Zugangsschlüssel.

      Wie schon gesagt, es gibt da einen klaren gesetzlichen Ablauf was bei einer förder-schädlichen Kündigung passiert, und da wird sich auch die Sutor dran halten müssen:

      - Sutor meldet der ZFA eine förder schädliche Kündigung,
      - ZFA errechnet die Zulagen und Steuererstattungen die sie einbehält und meldet es der Sutor
      - Sutor verkauft die Anteile (was schon geschehen ist) Überträgt die Zulagen zurück zur ZFA und den Restbetrag zum Kunden.

      Ist eigentlich klar geregelt und Bestandteil eines Riesterproduktes welches man abschließt.
      Hallo @Spacefly, @Gunni1983 bezieht sich auf den Artikel finanzen-erklaert.de/panikverk…e-endgueltig-gescheitert/. Da steht unten bei den Kommentaren: "Finales Update! Die Sutor Bank hat mir heute früh angeboten mein Guthaben sofort vollständig auszuzahlen. In einigen Monaten werde ich dann von der ZfA (dort werden die Zulagen etc. verwaltet) die Aufforderung erhalten bisherige Zulagen und Steuerrückerstattungen zurückzuzahlen."Ich wusste auch nicht, dass das möglich ist. Mir hatte Sutor im April geschrieben, dass ich mein Geld erst im Juli ausgezahlt bekomme, weil vorher noch der Kram mit der ZfA geregelt werden müsse.
      Bei mir spricht die Sutor eben von bis zu 6 Monaten. Ohne (halbwegs) konkretes Datum der Auszahlung. Eine Frist habe ich Ihnen gesetzt. Mal gucken, was sie antworten!
      Ich habe bei Sutor nachgefragt, und nun Antwort erhalten:

      "...der Rückforderungsbetrag seitens der Zentralen Zulagenstelle für Altersvorsorgevermögen wird Mitte Juli2020 zurückgefordert. Sobald dies erfolgt ist, werden wir Ihnen den restlichen Betrag auf Ihr unsbekanntes Konto überweisen. ...

      ...Sobald der Altersvorsorgevertrag abgerechnet wurde, werden wir Ihnen eine Kündigungsabrechnungzukommen lassen. Des Weiteren erhalten Sie im Frühjahr 2021 die Bescheinigung nach § 22 EStG inwelcher wir Ihnen die steuerlichen Leistungen ausweisen. Die Erträge können Sie dann in IhrerEinkommenssteuererklärung mit berücksichtigen. "

      Gewinne müssten mit persönlichem Satz versteuert werden. Ich gehe aber von negativem Gewinn aus. Es ist noch reichlich Zeit herauszufinden, wie dieser Beitrag anzugeben. Vielleicht liegen die Hinweise dann auch der Abrechnung bei.
    • Respekt, @Spacefly, für Deine Rechercheleistung!

      Ich bin noch nicht soweit, mich schon für einen neuen Vertrag entscheiden zu können. Wenn wir im Lauf des Jahres eine Riester-Reform schaffen, käme fairr schneller aus dem Cash-Lock raus. Dann möchte ich nicht unnötig einen weiteren Vertrag gestartet haben. Werde den aktuellen wohl kurzfristig noch beitragsfrei stellen.
    • @tobiasweiss

      Ich hoffe auch noch (hatte ich schon mal irgendwo erwähnt) noch auf eine "Sinnvolle" Riester-Reform, oder zumindest eine Reform bei der Alt-Verträge bzw. das Cash übertragen werden kann.
      Da ich aber davon ausgehe, das sich das (leider) wieder länger zieht als vielen lieb ist, die Zeit bis zur Rente wird nicht mehr, wollte ich eine Lösung mit der ich jetzt schon leben kann.
      Was dann später kommt sehen wir dann ;)

      Deshalb kam im Grunde nur ein Netto-Produkt welches, wenn ich mich später doch anderes entscheiden sollte, auch keine Gebühren für Kündigung/Vertragswechsel nimmt infrage.
      Dann gibt es zu Not noch Vertrag Nr. 4 oder 5 wenn es sein muss. Es ist "meine" Kohle und ich habe es, mehr oder weniger, in der Hand was und wie ich etwas draus mache :D
    • Seit heute ist mein FairRiester aus dem Cockpit bei Fairr verschwunden, der Übertrag läuft wohl schon.
      Habe daraufhin nochmal bei der Sutor direkt geguckt und dort hat sich der Status von "Ruhend" auf "Depotauflösung" verändert.
      Allerdings machte mich das niedrigerer Saldo erst etwas stutzig. Mir sind dann die Gebühren noch eingefallen (36,- € Depot p/a + 0,6 % vom Wert)
      Und das passt dann wieder, bis auf wenige Cent (Rundungs,-)Differenz wird bei der Auszahlung also noch die Anteiligen Gebühren abgezogen. Hatte ich erst nicht mehr auf dem Schirm ;)
    • Hallo,

      ich war Kunde von Fairr seit der Tenhagen das überall beworben hat. Ich hab mich drauf verlassen, dass das ordentlich geprüft wurde. Seit dem Verkauf der Fonds habe ich mich darüber weiter informiert. Im Netz habe ich dann viele gefunden die früh gewarnt haben, so dieser Versicherungsbote und andere. Dann habe ich gelesen, dass der Tenhagen kräftig über diese "Affiliate" Verlinkungen mit verdient hat. Und weiter habe ich gelesen, dass er in seine Berechnung nicht mal den Ablauf eingerechnet hat sondern nur bis kurz vorher und man sollte ja dann wechseln obwohl das in der Praxis überhaupt nicht geht. Die meisten wollen da mehrere Jahre Vorlaufzeit.

      Ich war letzte Woche bei einem Makler um mich beraten zu lassen. Dieser sagte er hätte das nie empfohlen und es war ein offenes Geheimnis, dass Finanztip da mit verdient hat. Er haftet für seine Beratung und ein Berater der das komische Produkt beworben hätte müsste nun dafür gerade stehen. Auch weil es keine gute Verrentung von Fairr gibt und so ein waghalsiges Konstrukt wie kurz vorher zu wechseln obwohl das nicht mal möglich ist, wäre fast schon vorsätzliche Schädigung! Das wäre für einen Makler ein sogenannter Haftschaden?!

      Der Makler meinte, dass Fairr jemals wieder auf die Beine kommt sei nahezu auszuschließen. Es wurde in der Not verkauft. Sie kommen wohl mit Ach und Krach bei einem Zinsprodukt bei Laufzeitende auf die Garantiesumme. Da sei kein Puffer mehr um wieder an die Börse zu gehen vor allem weil nun sehr viele die Zahlungen ruhen lassen. Die waren wohl kurz davor, dass man denen den Laden zumacht. Diese Sutor Bank musste das wohl weil sie zu wenig Kapital selbst hatten oder es nicht riskieren wollten, dass das wieder nach oben geht.

      Auch finde ich interessant, dass der Tenhagen für das Produkt geworben hat aber er ist selbst nicht Mann genug das auch zuzugeben sondern den Artikel in dem das Scheitern verkündet wird muss dann eine Frau Zinnecker schreiben.

      Macht es Sinn Finanztip zu verklagen? Das mit dem Affiliate war mir nicht klar. Und wie ich las wurden sie erst nach meinem Abschluss vom Gericht verknackt darauf hinzuweisen. Bei mir war das noch völlig undurchsichtig, dass der Tenhagen nicht aus Liebe zum Verbraucher sondern wegen klaren finanziellen Interessen dafür wirbt.

      Ich bin Maurer mit drei Kindern, meine Frau ist Erzieherin und wir haben nur ein kleines Einkommen. Unsere beiden Altersvorsorgen sind futsch! Ich könnte jeden Tag nur noch weinen. Was soll ich nun tun? Außer ein paar Rücklagen habe ich nichts für das Alter. Es wurde vom Tenhagen gesagt, dass mit drei Kindern die Vorsorge in einem Aktien Riester am besten für mich sei. Ich hab mich darauf verlassen!!! Wir können nicht einfach wieder bei Null anfangen. Habe ich keine Rendite bei Fairr hätte ich auch einfach einen auf Grundsicherung im Alter machen können und das Geld in bar auf die Seite legen können. Ohne dass da Gewinn gemacht wird werden wir in die Grundsicherung gehen. Ich bin 48 und meine Frau 45. Als Maurer kann ich nicht bis 70 arbeiten! Die meisten sind Anfang 60 fertig. Ich hab jetzt schon Rückenbeschwerden und meine Hände sind auch nicht mehr die besten.

      Kann man Finanztip oder den Tenhagen verklagen?
    • @Haftschaden

      Du scheinst existenzielle Sorgen zu haben. Das tut mir aufrichtig leid. Vielleicht kann ich dir ein paar Denkanstöße geben und du findest einen Weg für dich, dass du wieder ruhig schlafen kannst.

      Fairriester gibt es seit 2013. Du sagst Ihr habt zwei Verträge und drei Kinder mit kleinem Einkommen. Sagen wir, Ihr habt gemeinsam 3000 Euro eingezahlt, davon 1000 Euro Zulage. Dann hättest du in 7 Jahren 21.000 Euro eingezahlt, davon 7000 Euro Zulage. Riester hat die Fonds mit ca. 20% Verlust verkauft, das heißt dein Riester ist jetzt noch 16.800 Euro wert. Die Zahlen sind vermutlich größer, da du ja vorher Rendite gemacht hast. Insgesamt hast du aber ca 4000 bis x Euro Verlust gemacht. Davon hängt eine Altersvorsorge nicht ab, dazu sind die Zahlen zu klein.

      Du hast jetzt 2 Möglichkeiten. Entweder du verkaufst förderschädlich, dann bekommst du 9.800 Euro minus Steuererstattung. Oder du schichtest um in einen anderen Riester, dann behältst du 16.800 Euro im neuen Riester.

      Du sagst du bist 48 und deine Frau 45. Was habt Ihr denn vor 2013 in Sachen Altersvorsorge gemacht. Da warst du 41 und deine Frau 38. Habt Ihr gar nichts gemacht? Oder habt Ihr vielleicht doch Werte geschaffen, die weiter tragen als 21.000 Euro Riester Einzahlung. Vielleicht schaust du dir nochmal dein Vermögen an und schaust, wie sehr der Verlust von 4000 bis x Euro schmerzt.

      Ich finde auch, dass Finanztip einen Fehler gemacht hat. Sie haben massiv Werbung für ein Produkt gemacht, dass sich im Nachhinein als fauler Kompromiss aus niedrigen Kosten und niedriger Risikotragfähigkeit entpuppt hat. Ich bin kein Anwalt um zu beurteilen, ob Werbung für ein schlechtes Produkt zu Schadenersatz verpflichtet. Gefühlt würde ich sagen "nein", aber das muss ein Anwalt beurteilen.
    • Frag mal beim Bundesverband Verbraucherzentralen nach. Vielleicht können diese Infos geben, welche Verbraucherzentrale da aktiv ist.

      Ich hatte einmal mit der Verbraucherzentrale Hamburg kontakt; diese stritt sich um Vertragsdetails bei speziellen Riester-Verträgen mit der Allianz

      Günstig wäre, wenn du Dokumente oder Screenshots von Finanztip hast aus der fraglichen Zeit des Vertragsabschlusses.
      Man sagt ja, das Internet vergisst nicht - Vielleicht profitierst du nun davon.
    • Ich habe noch eine alte Pressemitteilung von Fairr gefunden, aus der ich hier zitiere:

      "Berlin, 08.10.2014 – Ab sofort können Sparer mit dem Riester-Fondsparplan fairriester ihre tagesaktuellen Depotbestände einsehen und alle Transaktionen nachverfolgen. Auch die regelmäßigen Beitragszahlungen können direkt im gemeinsam mit der Sutor Bank betriebenen Kundenportal angepasst werden.
      Jens Jennissen, Gründer des Berliner Startups fairr.de, bemängelt nicht nur die Intransparenz in der Gebühren- und Kostenstruktur vieler Riesteranbieter, sondern auch in deren Anlagestrategien. Im fairr.de-Kundenportal können Sparer nun nachvollziehen, wie die eingezahlten Beiträge investiert werden und sich ihr Depot im Detail zusammensetzt. Das Vertrauen in Riester-Fondssparpläne ist zuletzt durch die sogenannte Rentenfalle, im Fachjargon Cash-Lock-Falle, geschmälert worden. Im Kundenportal können fairriester- Anleger erkennen, dass ihre Beiträge nicht in dieser Falle enden. Sie entsteht, weil viele Riester-Anbieter die Sparbeiträge bei sinkenden Aktienkursen zu schnell in renditenschwache Rentenfonds umschichten, um die im Riester-Gesetz festgeschriebene Kapitalgarantie halten zu können. Steigen die Aktienkurse wieder, bleiben die umgeschichteten Anlagen in Rentenfonds investiert, in denen Sparer hohe Renditen verpassen.
      fairriester-Anleger müssen die Rentenfalle nicht fürchten und können dies im Kundenportal nachvollziehen. Die Anlagen werden nicht durch Computerprogramme gesteuert, sondern durch den erfahrenen Anlageausschuss der Sutor Bank. Alle Sparbeiträge fließen je nach zeitlichem Abstand zum Rentenbeginn bei voller Beitragsgarantie in einen breiten Mix an Aktien- und Rentenfonds, den die Sutor Bank nach wissenschaftlichen Kriterien zusammenstellt."

      Quelle: fairr.de/docs/pressemitteilung…pm_schutz_rentenfalle.pdf


      Nach meiner nicht juristischen Einschätzung liegt hier auf jeden Fall eine Art Verbrauchertäuschung vor. Ich selbst werde meinen Vertrag nicht kündigen, bis ich weiß, ob man Schadensersatz einklagen kann.
      Dateien
    • Danke,

      So etwas ähnliches habe ich auch irgendwann gelesen.

      Kündigen und Schadenersatz...

      Hoffst du, dass Sutor über die nächsten 30 Jahre die (durch Verkauf realisierte) Kurs-Differenz ersetzt? Aus Kulanz-Gründen?
      Ansonsten bin ich für mich davon ausgegangen, dass ein möglicher Schadenersatz davon unabhängig ist.



      Vielleicht hätte man frecherweise fragen sollen, ob eine Sonderkündigung durch Sutor versüßt wird. Immerhin würde so gebundenes Kapital frei, wenn man kündigt und auf seine Garantie verzichtet.
    • Wie gesagt, ich bin kein Jurist...

      Sollte aber ein Gericht entscheiden, dass Fairr+Sutor gemeinschaftlich Kunden getäuscht haben, so wird ja das zustandekommen der Verträge in Frage gestellt. Hätte ich gewusst, dass die Wahrscheinlichkeit eines Cash-Lock so hoch ist, so hätte ich nicht zu Fairr gewechselt. Durch den Wechsel ist mir also ein Schaden entstanden, welchen es auszugleichen gilt. Ich würde dann davon ausgehen, dass ich Anspruch auf, ich nenne es mal Rückabwicklung, habe.

      Wenn ich davor meinen Vertrag bereits gekündigt habe, habe ich evtl. das Vorgehen von Fairr+Sutor billigend in Kauf genommen und keine Ansprüche darauf. Kann natürlich auch quatsch sein, ich will aber nichts riskieren. Ich habe eine Restlaufzeit von 30 Jahren. Da kommt es mir jetzt auch nicht auf ein paar Monate an...
    • Lieber @Haftschaden,

      da Sie mich persönlich ansprechen, möchte ich Ihnen gerne auch persönlich antworten. Mein Angebot: Wenn Sie mögen, telefonieren wir zeitnah oder Sie schreiben mir. Dann befasse ich mich gerne mit Ihrer Situation.

      Noch ein paar Worte zur Ihrem Post: Sie schreiben, Sie hätten im Netz gelesen, ich hätte an Ihrem Abschluss mitverdient und Finanztip hätte Fairr aus rein finanziellem Interesse empfohlen. Das ist nicht richtig. Es gab gute Gründe für die Empfehlung, etwa die sehr niedrigen Kosten des Produkts, die automatisch mehr Aktienrendite übrig lassen, und die Transparenz der Anlage. Weil Fairr Empfehlung war, konnte das Unternehmen auch Affiliate-Partner bei Finanztip sein.


      Mit dem Verkauf der Anteile durch die Sutor-Bank, haben wir die Empfehlung umgehend ausgesetzt. Wenn klar ist, wie das künftige Anlagekonzept von Fairr aussieht, werden wir dieses neu bewerten. Für alle Fairr-Kunden unter unseren Lesern bleiben wir an dem Thema aber dran. Wir stehen aktuell mit Fairr in Austausch und werden neue Informationen umgehend veröffentlichen.

      Ihre persönliche Situation bedauere ich. Aber: Sie als Mauer und Ihre Frau als Erzieherin mit drei Kindern sollten für Ihre Riester-Verträge Jahr für Jahr vom Staat bis zu 1.250 Euro Riester-Förderung bekommen. Dieses Geld und Ihre eigenen Einzahlungen sind bei Riester-Verträgen garantiert. Dazu kam und kommt eine Chance auf Aktienrendite. Das gilt, solange Sie die Verträge nicht kündigen. Steuern werden Sie auf Ihre Riester-Rente nur wenig zahlen müssen, wenn Ihr Alterseinkommen so niedrig ist, dass Sie befürchten, ohne Riester in die Grundsicherung gehen zu müssen.

      Inzwischen ist es sogar so, dass Ihre Riester-Rente im Gegensatz zu anderen Verträgen, die Ihnen vielleicht empfohlen werden, im Alter zum größeren Teil nicht auf etwaige Grundsicherung angerechnet werden, also auch im Krisenfall tatsächlich zusätzlich zur Verfügung stehen. Mein Angebot steht: Melden Sie sich direkt bei mir und wir sprechen darüber. Schicken Sie mir dazu bitte ein kurze Mail mit Ihren Kontaktdaten an redaktion@finanztip.de