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      Fitness First

      Kann ich sofort Zahlung einstellen?

      Verbraucherzentrale sagt:
      Fitnessstudio muss nicht bezahlt werden!
      Bleiben Studios geschlossen, liegt eine Vertragsstörung vor. Der Studiobetreiber kann die angebotenen Dienstleistungen nicht gewährleisten. Damit sind BEIDE Vertragspartner von ihrer Leistungspflicht befreit. Die Beiträge müssen für die Zeit der Schließung also nicht bezahlt werden.
      Also kann der Vertrag für die Zeit der Schließung.
      [/quote]Juristisch gilt Folgendes: Pausiert die Mitgliedschaft notgedrungen, handelt sich auch ohne Verschulden des Anbieters um einen Fall der sogenannten „Unmöglichkeit“ (§ 275 BGB). Da KundInnen nicht für diese Unmöglichkeit verantwortlich sind, entfällt der Anspruch der Betreiber auf Zahlung (§ 326 BGB).????????????????


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    • krs schrieb:



      Verbraucherzentrale sagt:
      Fitnessstudio muss nicht bezahlt werden!
      Bleiben Studios geschlossen, liegt eine Vertragsstörung vor. Der Studiobetreiber kann die angebotenen Dienstleistungen nicht gewährleisten. Damit sind BEIDE Vertragspartner von ihrer Leistungspflicht befreit. Die Beiträge müssen für die Zeit der Schließung also nicht bezahlt werden.
      Also kann der Vertrag für die Zeit der Schließung.

      Juristisch gilt Folgendes: Pausiert die Mitgliedschaft notgedrungen, handelt sich auch ohne Verschulden des Anbieters um einen Fall der sogenannten „Unmöglichkeit“ (§ 275 BGB). Da KundInnen nicht für diese Unmöglichkeit verantwortlich sind, entfällt der Anspruch der Betreiber auf Zahlung (§ 326 BGB).????????????????



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      Das ist vollkommen richtig:
      Wir haben hier eine behördliche Anordnung, das Fitnessstudio zu schließen. Dies ist ‚höhere Gewalt‘, die es dem Studio unmöglich macht, seine Leistung zu erbringen. Also: ein Fall der Unmöglichkeit. Im Falle nicht erbrachter Leistung braucht man für den Zeitraum der nicht erbrachten Leistung auch nicht zu zahlen. Auf ein Verschulden des Gyms kommt es hierbei nicht an. Dazu ausführlich: lawblog.de/index.php/archives/…zu-beitrag-laeuft-weiter/

      Etwaige Bestimmungen in den AGB, daß das Mitglied im Fall ‚höherer Gewalt‘ seine Beiträge weiter zu zahlen hat, sind unzulässig, da sie den Verbraucher unangemessen benachteiligen
      'Es sei nicht immer zu verlangen, „dass der Inhalt gesetzlicher Vorschriften dem Bürger grundsätzlich ohne Zuhilfenahme juristischer Fachkunde erkennbar sein muss“.' (BVerfG, Beschl. v. 04.06.2012, Az.: 2 BvL 9/08)
      klausschlesinger.de.tl