Gemanagte Fonds vs. ETF's

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    • Hallo.

      Ein Fonds sollte schon gut gemanagt sein, aber dauerhaft und nicht nur in Krisenzeiten. Die wenigsten aktiv gemanagten Fonds schlagen den Markt dauerhaft und müssten ausreichend besser sein, um die höheren Kosten zu rechtfertigen

      Somit ist es bei ausreichend langem Betrachtungszeitraum unerheblich, dass ein aktiv gemanagter Fonds in Krisenzeiten weniger Wertverlust hat als ein ETF.

      Es kommt immer auf den Betrachtungszeitraum an.
    • trailchris schrieb:

      Gerade unruhige Zeiten mit Schwankungen, auf die wir uns jetzt
      einstellen müssen, sind für Fonds, die gut gemanagt werden, das
      ideale Umfeld.
      Das ist absolut richtig. Das Problem ist nur der Punkt "gut gemanagt". Letzlich ist das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Gerade jetzt kannst du folgendes sehen: Crashs im Allgemeinen und durch externe Schocks ausgelöste Crashs im Besonderen sind nicht vorhersehbar, daher hat es nahezu alle aktiv gemanagten Fonds jetzt auch voll erwischt.

      Und was passiert jetzt:
      - wenn die Fondsmanager (ähnlich einem immer voll investierten ETF) ihre Strategie durchhalten, werden sie auch an einer Erholung voll teilhaben oder noch weiter abstürzen,
      - wenn die Fondsmanager jetzt die Reißleine ziehen und der Crash (ähnlich wie 2001-2003 und 2008-2009) zu einem finalen Kurssturz von rund 50 % führt, dann kommen die Anleger (zunächst) mit einem blauen Auge davon, voraussgesetzt, der Fondsmanager ist wieder rechtzeitig voll investiert, sobald die Börse endgültig wieder nach oben geht.
      - wenn die Fondsmanager jetzt die Reißleine ziehen und das schlimmste schon vorbei ist, dann verpassen die aktiven Fonds den Börsenaufschwung.

      Alle drei Varianten kannst du im Rückblick bei den einzelnen aktiv gemanagten Fonds finden. Welche der drei Herangehensweisen wirklich funktioniert, weiß man leider vorher nicht - die Fondsmanager offensichtlich auch nicht, sonst würden ja nicht so viele mit ihren Einschätzungen daneben liegen.