Festgeld

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      Mit Katastrophenfall könnte einfach das Abbrennen des Rechenzentrums gemeint sein. Dann könnte es ja ein paar Tage dauern bis die Geschäftstätigkeit wieder aufgenommen wird. Rein juristisch ist mMn der Katastrophenfall in Bayern und im Kreis Heinsberg sowie in der Stadt Halle festgestellt. Wäre natürlich super für die Bank wenn sie dann das Geld von Kunden aus diesen Bereichen nicht zurückzahlen müsste.

      Generell haftet der Einleger für die Bank und nicht die Bank für die Einlagen. Das hatten wir Mitte letzten Jahres ja schon mit Dir diskutiert. Ob die 100 T€-Grenze hält oder kurzerhand herabgesetzt wird weiß man nicht.

      Hier noch mal genau lesen und verstehen. bafin.de/DE/Verbraucher/BaFinV…gseinrichtungen_node.html

      Ich finde z.B. die gerade diskutierte Aushebelung des Reisevertragsrechts ganz interessant, hätte ich nie erwartet. da die Veranstalter ja Zug um Zug pleite gehen werden und die Gutscheine nichts mehr wert sind. Damit werden ja die Reisenden zugunsten der Reiseveranstalter enteignet.
    • Herzlichen Dank Kater.Ka,
      ich werde mich noch einmal auf die Suche im Kleingedruckten machen.
      Auch denke ich bei Neuanlagen im Ausland - auch bei der Lease-oder NIBC nur einen Teilbetrag machen?
      Oder doch unters Kopfkissen legen.
      Vielen Dank für den Link!!

      Wenn die Bank nicht für die Einlage haftet, dann müsste im Katastrophenfall die Einlagensicherung einspringen.
      So Geld vorhanden. Bei den Niederlanden dürfte man ja doch davon ausgehen. Auch von Luxemburg. Frankreich ??.
    • Bezüglich der Länder hat Finanztip eine Liste finanztip.de/sichere-banken/

      Was mache ich / würde ich machen: Es gibt in D drei getrennte Einlagensicherungen der Privatbanken, der Sparkassen und der Genossen. Dann noch 1-2 sichere Länder à la Finanztip dazu und in jedem System deutlich unter den 100T€ bleiben. Das sollte für die meisten reichen. Wenn nicht sollte man sich was anderes überlegen.

      Von größeren Bargeldbeständen unter dem Kopfkissen halte ich gar nichts

      Vorhin im Garten ist mir noch eingefallen wegen der Katastrophe in den AGB: Katastrophenschutz in D ist Ländersache und gesetzlich dort geregelt. Daher würde mich wundern wenn ein deutsches Geldinstitut darauf abhebt.

      Bei Bedarf als Hintergrund das entsprechende Bundesgesetz gesetze-im-internet.de/zsg/index.html
    • Wenn eine Bank aufgrund eines Katastrophenfalls die Auszahlung verweigert würde ich als Verbraucher auch erwarten, dass die abstrakte Möglichkeit der Auszahlung des Guthabens durch die Bank auch von dem Katastrophenfall wesentlich beeinflusst ist. Ansonsten könnte ein beliebiger Katastrophenfall irgendwo auf dem Globus die Auszahlung des Guthabens ausschließen oder verzögern.

      Ohne einen wesentlichen Einfluss des Katastrophenfalls auf eine Auszahlung wäre es -nach meiner Meinung- eine Einschänkung der Auszahlungsverpflichtung der Bank, mit der ein Verbraucher nicht rechnen muss oder den Verbraucher unangemessen benachteiligt (s. 305c, 308ffBGB). Liquiditätsprobleme sollte die Einlagensicherung auffangen, wenn diese noch dazu in der Lage ist.

      So ernst die aktuelle Situation in Heinsberg und dem Rest der BRD und der Welt auch ist, nach meiner Meinung müsste die Bank belegeen, warum dieser Katastrophenfall die unbare(!) Auszahlung unmöglich macht.

      Wenn die Bank das Guthaben nicht auszahlt, ist es natürlich trotzdem eine schwierige Situation. Unabhängig davon, ob die Auszahlung rechtmäßig verweigert wird oder nicht, das Geld fehlt. :(


      -Just my two cents, bin juristischer Laie-

      Von größeren Bargeldbeständen unter dem sprichtwörtlichen Kopfkissen halte ich persönlich auch nicht so viel. Bisher konnte man mich nicht davon überzeugen, dass Bargeld "sicherer" ist.

      viele Grüße, bleibt gesund
      erdnuss