Einmalige Ausführung Sparplan DKB

  • Hallo liebe Community,


    diese Frage richtet sich an Nutzer des DKB-Broker.
    Konkret geht es um einen Wertpapiersparplan: Diesen kann man ja kostenlos anlegen, ändern und löschen und ihn z.B. zum 01. eines Monats ausführen. Die Kosten betragen pro Ausführung 1,50€.


    Demnach ist es also erlaubt und kostenlos (abgesehen von 1,50€), einen Sparplan anzulegen und ihn nach erstmaliger Ausführung zu löschen. Somit könnte man ja immer, wenn man z.B. den Fonds XYZ kaufen will und dies zufällig am Ende des Monats machen will und nicht auf einen Tag festgelegt ist, diesen Fonds XYZ per einmaliger Sparplanausführung kaufen und somit 1,5€ anstatt der normalen Ordergebühren zu zahlen.
    Das erscheint mir doch recht eigenartig, da dies ja quasi ein "Missbrauch" des Sparplans ist und die DKB daran bestimmt kein Interesse hat.


    Hat jemand von euch da Erfahrungen gesammelt oder sieht irgendeinen Haken an der Überlegung?


    Danke im Voraus :)


    Viele Grüße

  • Das kannst du so machen wenn:
    - dir die zeitliche Festlegung auf den 1. oder 20. des Monats egal ist (*)
    - Du innerhalb der möglichen Beträge eines Sparplan bleibst (da gibt es Höchstgrenzen)
    - Dein Fonds als Sparplan handelbar ist.


    (*): Gerade jetzt zu Corona-Zeiten konnte man sehen, dass man unter Umständen gelegentlich deutlich flexibler sein will.


    Beste Grüße
    Sebastian

  • Weitere Nachteile der Sparplan-Variante können sein:

    • Du kannst den Handelsplatz nicht selbst auswählen.
    • Du kannst keine Orderzusätze, wie z.B. Limit-Order angeben.
    • Du bekommst vermutlich Bruchstücke eingebucht, die man nicht zu anderen Brokern übertragen kann.
  • Hallo AlexXYZ,


    mir wurde das bei der DKB auch so empfohlen: im besten Fall Geld per Sparplan einzahlen und dann den Sparplan löschen.


    Eine weitere Frage zum DKB-Sparplan, eigentlich wollte ich dazu ein Thema öffnen, aber hier passt es ganz gut:
    ich habe mir den IE00B4X9L533 für testweise 500€ eingetragen und mir das Produktblatt (siehe PDF anbei) angschaut:
    Linke Spalte: Die Dienstleistungskosten von 90€ sind klar (1,50€ x 12 Monate x 5 Jahre). Wie kommt man auf die jährlichen Produktkosten von 44,47€? Bei einem TER von 0,15% erhalte ich (bei 12 Monate x 500€ = 6000€) genau 9€.


    Bei 9€ x 5 Jahre würde ich ca. auf die 44,47€ kommen, aber rechts daneben in der Spalte wird das ja nochmal mit 5 Jahre multipliziert (44,47€ x 5 = 222,35€). Ich komme hier einfach nicht voran und buche erst, wenn mir die Kosten klar sind. Bzw. buche ich den Sparplan nicht, wenn die Kosten deutlich höher sind als der TER von 0,15%!


    Danke! :)

  • ## Update ##


    Beim Sparplan habe ich unterschiedliche TER-Kosten, da ich anfangs ja nur 500€ auf dem Konto habe, dann 1.000€, dann 1.500€ usw... Schlussendlich nach 5 Jahren sind es laut DKB wie man auf dem Zettel auf der rechten Spalte sieht die 222,35€ an Produktkosten, was durchschnittlich rund 44,47€ auf 5 Jahre verteilt sind.


    Jetzt ist aber die Frage, wie kommen die auf die 222,35€!?
    Laut meiner Excel-Liste komme ich auf 115€ nach 5 Jahren wenn ich die Zahl nach dem "=" summiere: :(
    500€ x 0,15% : 12 = 0,0625€ (Monat 1)
    1000€ x 0,15% : 12 = 0,125€ (Monat 2)
    1500€ x 0,15% : 12 = 0,1875€ (Monat 3)
    .
    .
    30.000€ x 0,15% : 12 = 3,75€ (Monat 60, nach 5 Jahren)


    Ich werde einfach nicht schlauer, auch wenn ich mehr verstehe ^^


    Und btw. – rechnet keiner die Kosten nach oder versucht den DKB-Zettel zu verstehen?

  • Ich glaube, die machen keine Zahlungsreihe, sondern nehmen die Endsumme als Maßstab: 500*12*5 = 30000.
    Davon 0,15% TER (die ja jährlich anfallen) sind 45 Euro - das kommt also in etwa hin. Ist natürlich Blödsinn, aber TER wird ja auch nicht von der DKB abgezogen, sondern von der Fondsgesellschaft, ist also im Kurs jeweils berücksichtigt.

  • Nimm mal an, die rechnen das wie eine Einmalanlage a 30000 - dann fallen jedes Jahr 45 Euro an, Gesamtkosten sind dann 45 * 5, wie die auf die 44,47 Euro kommen, ist mir auch nicht ganz klar, aber bei 53 Cent Differenz im Jahr ist mir das auch wurscht. Die Rechnerei ist sowieso Banane, weil die Kosten nicht anteilmäßig sauber ermittelt werden, außerdem ist das aufgrund der Wertentwicklung der Fondsanteile sowieso reine Spekulation.