"Ticketausstellungsgebühr"

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    • "Ticketausstellungsgebühr"

      Guten Tag,


      ich habe Ende Februar über ein Reisebüro der DER-Touristik mehrere Flüge gebucht. Es handelte sich um Flüge für zwei Personen von Frankfurt nach Melbourne sowie zurück von Sydney nach Frankfurt. Des Weiteren wurden zwei Inlandsflüge in Australien für drei Personen gebucht. Es handelte sich um Individualbuchungen, kein Pauschalangebot. Der Gesamtpreis belief sich auf 2713,94 Euro. Die Flüge wurden aufgrund der aktuellen Situation allesamt annuliert. In einer E-Mail des Reisebüros wurde mir mitgeteilt, dass ich mein Geld „auf jeden Fall“ zurückbekomme, mit Ausnahme einer sogenannten „Ticketausstellungsgebühr“ in Höhe von 164 € für die Überführungsflüge und 105 € für die Inlandsflüge. Nachdem man mir mein Geld auch 8 Wochen nach dem Einzug per Lastschrift und mehreren Aufforderungen durch mich nicht überwiesen hat, habe ich von meinem Recht Gebrauch gemacht und am letztmöglichen Tag den Betrag zurückgebucht. Im Raume steht allerdings noch die Überweisung der Kosten in Höhe von 269 € für die sogenannte „Ticketausstellungsgebühr“. Mir ist klar, dass das Reisebüro Verwaltungsarbeit leisten musste, um mich bei den Buchungen zu beraten, die Buchungen (auch der Hotels) vorzunehmen und mir meine Tickets zu bestellen. Dass dies nicht kostenlos funktioniert ist aus meiner Sicht normal. Die Summe in Höhe von insgesamt 269 € geht allerdings lediglich aus einer E-Mail hervor, in der diese Summe in einem Satz niedergeschrieben und somit festgelegt wurde. Eine Rechnung habe ich dafür nicht erhalten. In einem Telefonat mit dem Reisebüro teilte man meiner Frau mit, dass vom Reisebüro als „Ticketausstellungsgebühr“ bis zu 10% des Flugpreises einbehalten werden könnten. Diese Grenze wurde hier nicht überschritten.

      Deshalb meine Frage: Ist die „Ticketausstellungsgebühr“ oder sind die Verwaltungskosten des Reisbüros in Höhe von 10% rechtens oder nicht? Dann bin ich auch gerne bereit, sie zu bezahlen.


      Freundliche Grüße
      Pöni