Nettopolice für eine Fondsgebundene Rentenversicherung

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    • Nettopolice für eine Fondsgebundene Rentenversicherung

      Hallo,

      ich freue mich nun auch Teil der Finanztip Community zu sein.
      Seit dem letzten Jahr beschäftige ich mich immer wieder mit einer Altersvorsorge. Mittlerweile bin ich an dem Punkt angekommen, dass ich eine Nettopolice für eine FRV abschließen möchte. Hier habe ich auch 2 Honorarberater um Hilfe gebeten, eine Beraterin wollte 2.500€ und der andere lediglich 545€ für die Beratung abknüpfen.

      Beide boten mir die LV1871 Mein Plan als Nettotarif an, dies sei wohl eine sehr starke, und günstige Versicherung, mit einem garantieren Rentenfaktor von über 24.
      Da ich mich nur sehr wenig auskenne möchte ich Fragen, ob Ihr diesen Vertrag auch nehmen würdet? Gibt es bessere alternativen? Welche Fonds sollte ich falls ja in Betracht ziehen?

      Darüber hinaus habe ich noch eine Frage: Mir wurde von einem Makler die Swisslife ans Herz gelegt, das Endkapital wird weniger, die Rente soll aber noch höher sein obwohl es einen Rentenfaktor von unter 22 gibt, wie kommt das zustande? Dieses Angebot habe ich abgelehnt.

      Ich hoffe hier sind ein paar Experten bei, die mir bei meinen laienhaften Fragen helfen können. Vielen Dank! :)

      P.S. ich bin 23 Jahre alt, die Laufzeit wird also 43 Jahre sein.
    • tom70794 schrieb:

      Riestern ? Ja oder Nein?
      Zinsfreibetrag von 801 € durch sonstige Anlagen schon ausgeschöpft?
      Bauwunsch irgendwann?

      BU Risiko schon eigenständig abgedeckt ?
      Keine Riester, BU ist bereits eigenständig abgedeckt, es gibt einen Bauwunsch in pi mal Daumen 4 Jahren.
      100€ von den 801€ sind zwar bei meinem Roboadvisor angegeben, ich vermute, dass diese nicht voll erreicht werden.


      Referat Janders schrieb:

      Hallo.

      Da hätte ich auch noch eine Frage:

      Woher kommt der Wunsch nach einem Versicherungsmantel für das Fondssparen?
      Der Wunsch kommt daher, dass ich mit einem ETF Sparplan ein unsicheres Gefühl habe, was die Lebenszeit betrifft. Ich stelle mir die Frage was ist, wenn ich über die geplante Zeit lebe und das Geld verbraucht ist, daher möchte ich lieber eine Nettopolice, die mich bis zum Tod absichert.
    • Lebenszeitrisiko , berechtigter Gedanke.

      Finanztest hat für Ihr Pantoffelportfolio vor kurzen einen Arikel zur Auszahlphase geschrieben.

      Vorschlag war:
      1. statistische Restlebenslaufzeit (hierzu geibt es verschiedene Rechner), einmal im Jahr nachrechnen/anpassen
      2. dazu Risikopuffer von 5 Jahren
      3. geteilt durch die Monate
      4. Basis ist der jeweils schwankende Saldo , Jährlich oder 3 Monatig nachrechnen
      Das fand ich gut :)
    • tom70794 schrieb:

      Lebenszeitrisiko , berechtigter Gedanke.

      Finanztest hat für Ihr Pantoffelportfolio vor kurzen einen Arikel zur Auszahlphase geschrieben.

      Vorschlag war:
      1. statistische Restlebenslaufzeit (hierzu geibt es verschiedene Rechner), einmal im Jahr nachrechnen/anpassen
      2. dazu Risikopuffer von 5 Jahren
      3. geteilt durch die Monate
      4. Basis ist der jeweils schwankende Saldo , Jährlich oder 3 Monatig nachrechnen
      Das fand ich gut :)
      Jetzt wo du es sagst hast du Recht, hast du hierzu evtl. den Blogartikel für mich?

      Wäre das Endkapital bei knapp 300.000€ würde ich bis zum 97. Lebensjahr 1250€ haben, das halte ich für sehr realistisch, ich werde vermutlich schon eher den Geist aufgeben, aber man weiß ja nie.

      Die andere Frage wäre: Soll ich das Mittelfristige und Langfristige Geld in einen Sparplan anlegen und für eine Immobilie z.b. einen Teil in 4 Jahren wieder auszahlen lassen?

      Gibt es hier sonst jemand mit Erfahrungen mit myPension? Das wäre meine alternative gewesen, da ich absolut keine Ahnung von ETFs habe.
    • Hallo @andreas_dtr,
      meine Meinung dazu, Eine Versicherung muß an der Altersvorsorge nicht mitverdienen.
      Wenn ein Hauskauf geplant ist, würde ich mit der Altersvorsorge noch warten. Da bei risikobehafteten Geldanlagen es ungünstig ist, wenn das Geld zu einen bestimmten Termin benötig wird. Davon abgesehen halte ich das Sparen mit ETFs allgemein für durchaus vertretbar. In Deinen speziellen Fall, mit dem Hauskauf, würde ich es jedoch derzeit nicht machen.
      Gruß

      Altsachse
    • Also folgende Tipps aus eigener Finanzierungsanfrage:

      -zur Drückung der Finanzierungsschwellen 80/60% Beleihungswert Eigenkapital oder !!! Eigenkapitalgleichwertiges! !!! bereithalten.
      1.kfw 124 Programm (Eigenkapitalgleich)maximal nutzen jetzt 100T€ , früher 50T€, Hatte mein Berater nur soweit eingebaut, das ich unter die 80/60 Schwelle kam
      2. Wohnriester nutzen, hatte damals Riester Annuität bei Allianz Baufinanzierung gewählt. Leider nicht mehr damit am Markt , nur DSL-Bank/Post macht das noch:
      Alternative Riester Bausparvertrag in der !!!Richtigen! nicht zugroßen!!! Größe
      3. Bauspar!BLANKO!darlehen (30T€) mit möglicht geringem Eigenkapitaleinsatz (Eigenkapitalgleich)