Altersvorsorge meines Vaters auffrischen

  • Hallo zusammen,


    ich hatte heute einmal einen Blick in die Altersvorsorge meines Vaters (58) geworfen.
    Hindergrund war der, dass er Post von der Allianz bekam, mit dem Hinweis, dass er seine max. staatlichen Zulagen noch nicht ausgeschöpft hat und demnach seine Sparrate erhöhen soll. Es handelt sich um die Allianz RieserRente Klassik. Der Vertrag läuft noch ca. 8 Jahre. Bisher hatte er kein Risikoanteil in der Altersvorsorge, da das Eigenheim abgezahlt werden musste.


    Was würdet Ihr empfehlen?


    1) Bei der Riesterrente bleiben und die Raten hochsetzen, dass er die volle Zulage bekommt, weil 8 Jahre zu knapp bis zur Rente?


    2) Den Riestervertrag mit der momentanen Rate weiter besparen und den Erhöhungsbetrag zur max. Zulage in einen ETF-Sparplan stecken?


    3) Den Riestervertrag beitragsfrei stellen und die komplette Rate für die max. staatliche Zulage in den ETF-Sparplan stecken?


    4) anderer Vorschlag? :-)



    MfG jfguitar

  • Hallo.


    Im ersten Schritt müsste man schauen, wie zufrieden man mit der Riester-Rente ist. Wenn annähernd zufrieden, dann sollte man die Einzahlungen auf das erforderliche Maß erhöhen, damit die volle Zulage fließt. Wenn unzufrieden, dann beitragsfrei stellen und nach anderen Anlagemöglichkeiten suchen.


    Wenn das Eigenheim abbezahlt ist, sollte man auch in Erwägung ziehen, zumindest einen Teil der neuen finanziellen Verfügungsmasse anzulegen. Wenn man das Risiko erträgt und das Geld nicht zum Rentenbeginn komplett abrufen will, dann wäre ETF-Sparen eine Idee.


    Man müsste schauen, was an Alterseinkünften denn so zu erwarten ist, ob man damit zurecht kommt oder nicht. Außerdem wären bei einem Eigenheim Rücklagen für Instandhaltung nicht verkehrt. Daraus ergibt sich dann der Vorsorgebedarf. Zusätzliches ETF-Sparen kann da ganz sinnvoll sein, aber eventuell reicht da der umgemünzte Riesterbeitrag nicht aus.