Wirecard

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    • Liebe Community,

      meine Fragen:

      [*]Wenn man jetzt Wirecard-Aktien kauft, in welchen denkbaren Szenarien würde man einen Totalverlust (Aktien werden wertlos) erleiden?
      [*]Wäre das z. B. der Fall, wenn Wirecard in die Insolvenz geht?
      [*]Was passiert mit den Aktien, wenn Wirecard zerschlagen wird und Teile von anderen Unternehmen aufgekauft werden?


      Herzlichen Dank vorab für Eure Antworten.

      pkg
    • Hallo @pkg, willkommen in der Community.

      Die Aktionäre stehen mit ihren Forderungen an letzter Stelle, vorher werden andere Gläubiger befriedigt. Wenn es also in der Insolvenz nicht genügend Masse zum verteilen gibt wird alles verkauft, z.B. auch noch werthaltige Beteiligungen oder der Firmenname.

      Bei Interesse mal die Geschichte der Praktiker Insolvenz anschauen.https://de.wikipedia.org/wiki/Praktiker#Insolvenz
    • So wie ich das sehe, wird das Unternehmen wohl nicht beerdigt, sondern zerschlagen, und die Teile an Investoren/Wettbewerber verscheuert ... Verkaufserlöse und verbleibender Restwert werden wohl für die Gläubiger, Prozeßkosten und den Insolvenzverwalter draufgehen. Darüber hinaus ist die Marke verbrannt, ein Restunternehmen würde sich sehr schwer im Markt tun. Das was momentan an der Börse abgeht, ist reine Zockerei, nicht mein Ding, aber wer's mag ...
    • pkg schrieb:

      Ist nicht Ziel einer Insolvenz, das Unternehmen zu retten und neu aufzustellen?
      Das funktioniert i.d.R: über Kapitaleinlagen neuer Investoren, wodurch der Anteil der bisherigen Investoren verwässert wird. Lt. dem letzten Quartalsbericht gibt es ein EK von 2,2 Mrd. €. Durch das Fehlen der 1,9 Mrd. € in Asien ist das praktisch weg. Im Ek stecken ja letztlich die Einlagen der Anleger. Damit existiert mMn praktisch kein Wert mehr.
    • Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist die Wirecard Aktie völlig wertlos.
      Die Unternehmensteile, die einen gewissen wert haben, werden niemals die Lücke von 2-4 Mrd. EUR auffüllen können.
      Dazu soll Wirecard noch unbesicherte Darlehen an Unbekannt gegeben haben.
      Die Firmenkäufe sollen auch überteuert gewesen sein.
      Da wird EY noch viel erklären müssen.
      Ein Wirtschaftskrimi, der nach 1/2 Jahren Knast mit Freigängertum belohnt wird.
      Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum sich so wenig Leute damit beschäftigen. Henry Ford
    • Hallo liebe Community,

      wie seht Ihr die Möglichkeiten, über einen Klageweg, etwas von den entstandene Verlusten - welche am 18.06. entstanden sind - zurückzuholen bzw. einzuklagen.
      Bei Wirecard selbst wird nichts zu holen sein, da diese einfach und gelinde gesagt Pleite sind. Meiner Meinung nach hätte diese Firma aber doch nie die Bühne "Dax" erhalten dürfen, wenn von EY und Kontrollgremien richtig geprüft wurden wäre.

      Ich bin leider auch auf das Märchen der bösartigen LV reingefallen und habe den Aussagen des Unternehmens geglaubt,
      Seit 18.06. besitze ich natürlich keine Aktien mehr und habe eine Rechtsschutzversicherung.

      Über Konstruktive Anregungen oder Erfahrungsberichte würde ich mich sehr freuen und wünsche Euch einen schönen Sonntag.

      VG André K