Fonds-Übertrag

  • Hallo,


    Depot-Bank #01 bietet den Fonds ohne Ausgabeaufschlag an -> KAUF
    Der Fonds kann nach dem Kauf kostenlos auf die Depot-Bank #02 (diese verlangte einen Ausgabeaufschlag) übertragen werden.


    Geht das ohne zusätzliche Kosten/Ausgabeaufschlag bzw. Karenzzeit?


    Danke & Grüße

  • Der Umzug auf ein anderes Depot bringt in der Regel für den Anleger keinen Mehrwert, da die Entwicklung des Fonds nicht vom Depot abhängig ist.
    Anders verhält sich die Sache, wenn der Depotanbieter für den Umzug eine Prämie zahlt.
    Aber das ist auch wieder so eine Sache, ob der Depotanbieter auch nach Jahren zu seiner Zusage steht.
    Wir, meine Frau und ich, waren 2017 mit einen Teil unserer Fonds zu NIBC-direct gewechselt. 2018 gab es eine weitere Aktion, und wir haben nochmals Fondsanteile übertragen. Mitte 2019 haben wir NIBC-direct eine "Erinnerung" geschrieben. Promt kam am nächsten Tag das Prämiengeld und eine Entschuldigung für die Verzögerung. Dieses Jahr haben wir wieder eine Erinnerung geschrieben. Da kam die Nachfrage, wann der Aktionszeitraum war ? NIBC-direct hat nun die Sache ihrer zuständigen Abteilung übergeben, und darauf hingewiesen, dass diese sich bei uns melden wird.
    Wir sehen das Ganze als Verzögerungstaktik von Seiten NIBC-direct.
    Ich werde weiter berichten.
    Gruß


    Altsachse

  • Die Banken müssen von irgendwas leben, auch wenn die Kosten immer kleiner werden und die Aktionen immer aggressiver. Wenn man zu offensichtlich und vor allem wiederholt nur Aktionsrabatte ausnutzt, kann es sein, dass einem die Bank mit Kündigung droht. Ich hab das selbst noch nicht erlebt, aber z.B. von Kunden von Trade Republic gehört.

  • NIBC-direct hat nun geantwortet, die von uns übertragenen Fondsanteile, währen nicht in der Fondsliste 2018 aufgeführt gewesen. Leider hat NIBC-direct keinerlei Beweis dafür erbracht.
    Wir sehen die Sache so, wir haben vor dem Übertrag nachgesehen, ob der Fonds in der Fondsliste vorhanden ist. Andernfalls währe nach unserer Meinung ein Übertrag nicht möglich gewesen.
    Wir fordern von NIBC-direkt die Erfüllung ihrer Zusage.
    Gruß


    Altsachse

  • Bei meinen Fonds bei NIBC-direct ist mir nun im Nachhinein etwas in Erinnerung gekommen. Der Fonds hatte kurz vor dem Übertrag eine Fondsfusion gemacht. Dabei hat sich die ISI-Nummer des Fonds geändert. Wenn NIBC-direct nun eine ältere Fondsliste genommen hat, kann sie meinen Fonds mit der neuen ISI -nummer logischerweise nicht finden. Mal sehen was NIBC-direct dazu sagt ?
    Gruß


    Altsachse

  • Die Banken müssen von irgendwas leben, auch wenn die Kosten immer kleiner werden und die Aktionen immer aggressiver. Wenn man zu offensichtlich und vor allem wiederholt nur Aktionsrabatte ausnutzt, kann es sein, dass einem die Bank mit Kündigung droht. Ich hab das selbst noch nicht erlebt, aber z.B. von Kunden von Trade Republic gehört.


    Darf ich fragen, was du da genau meinst? Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit Trade Republic und mir sind nicht einmal Aktionen bekannt, weswegen Trade Republic ihren Kunden "drohen" könnte.

  • Nachdem ich NIBC-direct mit der Schlichtungsstelle gedroht habe, hat sie doch wieder geantwortet. Sie widerholt jedoch ihre Behauptung, unser Fonds habe zum Zeitpunkt des Übertrags nicht auf der Fondsliste gestanden.
    Ich habe den Vorgang der Fondsfusion NIBC-direct erneut mitgeteilt. NIBC-direct hat nämlich aufgrund der Fonsfusion ihre Fondsliste geändert. Ich sehe NIBC-direkt in der Pflicht, die versprochene Prämie zu zahlen.
    Gruß


    Altsachse

  • Darf ich fragen, was du da genau meinst? Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit Trade Republic und mir sind nicht einmal Aktionen bekannt, weswegen Trade Republic ihren Kunden "drohen" könnte.

    Es hat jemand glaubhaft erzählt, dass er über TR einkaufte und die Bestände immer direkt danach auf eine andere Bank übertrug. Wahrscheinlich waren es ETF, aber genau erinnere ich mich nicht mehr.


    Und bei der Consorsbank stand bei Aktionen immer der Hinweis, dass sie sich vorbehalten, Teilnehmer auszuschließen, die wiederholt gezielt Aktionsrabatte ausnutzen, ohne die Absicht zu zeigen, die Bank "normal" zu nutzen. Die "Drohung" beschränkte sich hier auf Nichtgewährung des Aktionsvorteils, von Kündigung war keine Rede.