Rentenversicherung

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    • Rentenversicherung

      Guten Abend zusammen,

      Da ich mich in dem Bereich wenig auskenne, erst mal die Basisdaten>

      Alter 30 Jahre

      Verdienst ab Juli 3000 Brutto

      13. Gehalt, also Urlaubs,- Weihnachtsgeld

      Nach Abzügen bleiben mir 600 Euro, wenn es ein guter Monat ist zum sparen.

      Problem 1. Kredit mit Restschuld 10000 Euro

      Problem 2. Rücklagen ab nächsten Monat nur 3000 Euro

      Problem 3. Ich hatte eine Rentenversicherung bei der Debeka, mit der wo ich aber unzufrieden bin und werde diese jetzt kündigen. Auszahlung 1500 Euro. Werden dann in die Rücklagen gepackt, deswegen auch die 3000 Euro.

      Hatte ziemliche Probleme. Jobwechsel, 2 mal umziehen. Neues Auto...

      Deswegen, kaum bis keine Rücklagen.

      Jetzt möchte ich eine private Rentenversicherung abschließen mit Etf oder Fond Basis und hatte die Lv1871 mein Plan, oder die Cosmos Direkt im Auge. Anfangsbetrag wären erstmal 75 Euro.

      Gespart wird 200 Euro auf das Tagesgeldkonto

      Und 100 Euro auf Sparbuch

      Ab August, geht der Betrag von 27 Euro in eine Betriebliche Altersvorsorge der Allianz. Ich möchte nur den arbeitgeberbeitrag, da ich nicht so begeistert von der betrieblichen Altersvorsorge bin.

      Hauptaugenmerk ist die Tilgung des Kredites. Jederzeit Sondertilgung möglich.

      Und aufbau von 2 bis 3 Monatsgehälter.

      Zusätzlich dazu 1000 Euro um Autoreperaturen zu decken.

      Wie soll ich nun am besten vorgehen, was die Altersvorsorge betrifft?

      Grüsse
    • Hallo.

      Ein paar spontane Gedanken dazu:

      Mit 30 Jahren sind es noch über 30 Jahre bis zum Rentenbeginn, daher wäre Altersvorsorge durch Vermögensaufbau eine mögliche Variante. Daher würde ich grundsätzlich einem ETF-Sparplan den Vorzug gegenüber einer Rentenversicherung geben.

      Weiterhin würde ich der "Bekämpfung" des Kredits die höchste Priorität zuweisen. Daher würde ich den ETF-Sparplan zwar jetzt schon starten, aber dies eher der Psychologie wegen und mit minimalem Ansatz. Das andere verfügbare Geld würde ich einsetzen, um den Kredit aus der Welt zu bekommen.

      Tagesgeld und Sparbuch (Sparbuch sollte eigentlich komplett durch Tagesgeld ersetzt werden.) würde ich zugunsten des Kredits vernachlässigen. Wenn der Kredit erledigt ist, würde ich den Notgroschen aufbauen und den ETF-Sparplan kontinuierlich ausbauen.

      Die Frage von Risikoabsicherung und ggf. Eigenheimwunsch kann natürlich auch noch eine wichtige Rolle spielen.
    • Danke dir:)

      Das Sparbuch ist in dem Sinne recht praktisch, da ich jederzeit vom Konto dort abheben kann.

      Die Rücklagen für das Auto müssen aufjedenfall sein, sonst kann es passieren wie vor ner Woche, das was kaputt ging und ich 1200 Euro zahlen durfte. Deswegen fülle ich mich da sicherer.

      Gerade was ETF's betrifft habe ich kaum Ahnung. Hatte meine Aktienfonds immer bei der Union Investment.

      Hab da die "Angst", dass wenn ich woanders hingehe, die Volksbank sagt, wenn ich in 5 Jahren, dass Haus von meiner Oma renovieren will,(Grundstück, alles vorhanden Ist zumindest das Ziel) dann sagt: Nö machen wir nicht, da sie als treuer Kunde ja woanders ihr Depot haben.

      Nächste Frage wäre. Bei welcher Bank sollte ich den in den Etf investieren? Wenn dann einen Etf World.

      Und die letzte Frage wäre, mit welchem Betrag sollte ich starten?

      Grüsse und ein schönes Wochenende
    • Neu1988 schrieb:

      Hab da die "Angst", dass wenn ich woanders hingehe, die Volksbank sagt, wenn ich in 5 Jahren, dass Haus von meiner Oma renovieren will,(Grundstück, alles vorhanden Ist zumindest das Ziel) dann sagt: Nö machen wir nicht, da sie als treuer Kunde ja woanders ihr Depot haben.

      Dass eine Bank keine Geschäfte mit dir macht, weil du ihr nicht treu warst, ist eine witzige Idee. :D
    • Um es einfach zu gestalten, könnte man z. B. der ING ein Depot eröffnen und einen x-beliebigen ETF auf den MSCI World per Sparplan kaufen. Am Anfang eben nur den Minimalbetrag und später, wenn die finanziellen Härten weniger werden, kann man den monatlichen Betrag erhöhen.

      Das wäre ein sehr einfacher Ansatz, der allerdings nicht zwingend kostenoptimert ist. Andere Anbieter können ggf. günstiger sein, die Frage ist bei allen Anbietern aber, ob die Angebote dauerhaft günstiger sind oder nur für einen begrenzten Zeitraum.
    • Referat Janders schrieb:

      Um es einfach zu gestalten, könnte man z. B. der ING ein Depot eröffnen und einen x-beliebigen ETF auf den MSCI World per Sparplan kaufen. Am Anfang eben nur den Minimalbetrag und später, wenn die finanziellen Härten weniger werden, kann man den monatlichen Betrag erhöhen.

      Das wäre ein sehr einfacher Ansatz, der allerdings nicht zwingend kostenoptimert ist. Andere Anbieter können ggf. günstiger sein, die Frage ist bei allen Anbietern aber, ob die Angebote dauerhaft günstiger sind oder nur für einen begrenzten Zeitraum.

      So komm jetzt erst zum Antworten. Danke erstmal für deine Antwort:)
      Dann eröffne ich ein Depot. Hab mich davor immer gedrückt, weil ich das etwas zu kompliziert fand. Ich habe halt die Angst, wenn ich später in Rente gehe, dass ich keine zusätzliche Vorsorge habe, der Etf im Keller ist und ich dann ein Problem habe. Was meinst du dazu?
    • Den ETF muss man ja nicht zum Zeitpunkt X verkaufen, sondern kann auch über einen frei gewählten Zeitraum immer wieder Anteile verkaufen, je nach Bedarf.

      Wenn man die Anteile lange genug hält, sind die aller Wahrscheinlichkeit nach über die Jahre im Wert gestiegen, also müsste nicht zwingend bei einem Rücksetzer ein Verlust entstanden sein.

      Richtung Ruhestand kann man ja auch in andere Anlagen umschichten und damit das Risiko minimieren.

      Wichtig ist, dass man sich mit dem Vorgehen wohlfühlt.