So funktioniert die Steuer auf Aktienfonds und ETFs seit 2018

  • Link: https://www.finanztip.de/index…stmentsteuerreformgesetz/


    Danke für diesen Artikel. Mich würde hier insbesondere interessieren, wie genau ich vorgehen muss, wenn ich mein Depot bei einem ausländischen Broker (bspw. Trading 212) habe, der selbstverständlich keine KapESt oder Vorabpauschalen einbehält.


    Könntet ihr den Artikel ggf. ergänzen oder einen separaten Artikel dazu machen?


    Ich gehe davon aus, dass viele Privatinvestoren bei einem Nicht-deutschen Broker haben, da diese teilweise (vermeintlich) günstige Konditionen bieten.
    Die Pflicht zur eigenen Steuererklärung über Kapitalerträge von ETFs ist in diesem Fall dann nämlich geboten...


    Würde mich freuen
    :)

  • Ich gehe davon aus, dass viele Privatinvestoren bei einem Nicht-deutschen Broker haben, da diese teilweise (vermeintlich) günstige Konditionen bieten.
    Die Pflicht zur eigenen Steuererklärung über Kapitalerträge von ETFs ist in diesem Fall dann nämlich geboten...

    Gerade wegen der Mühen der Steuerklärung (z. B. mit Vorabpauschalen) bietet es sich für Privatanleger doch seit 2018 nicht mehr an, sein Depot im Ausland zu führen; in Deutschland gibt es doch so viele low-cost-broker, dass Konten im Ausland keinen Kostenvorteil mehr bieten, sondern die Mühen der Steuererklärung bei weitem alles überwiegen.

  • Lothar-HH: Vielen Dank. Wenn sich Anleger aufgrund des Aufwands (den der Staat damit verursacht) dafür entscheiden nur noch deutsche Broker zu nehmen, nennt man das dann nicht Wettbewerbsverzerrung??? ;-) :-D


    Spaß beiseite: Leider habe ich keinen Broker gefunden, der Low-Cost oder No-Cost ist und in Deutschland ansässig.
    Außerdem ist Trading 212 der einzige Anbieter den ich gefunden habe, der auch den Kauf von Anteilen an Aktien (Fractional) zulässt. Damit kann man viel bessere Risikostreuung erreichen und muss nicht gleich über 2 tausend Euro in eine einzige Amazonaktie investieren. Wenn ich mir die deutschen Broker so ansehe...:
    Comdirekt: schweine Teuer
    Trade Republic: super billig, aaaaber: Plattform nur auf Handy, bei hohem Volumen haben die IT Probleme und bereits viele Klagen am Hals...
    ING: total teuer,
    usw. uws.


    Insgesamt habe ich mir diese hier angesehen:
    Comdirect
    Consorsbank
    Degiro
    DKB
    flatex
    GRATISBROKER
    ING
    JustTRADE
    maxblue (Deutsche Bank)
    OnVista
    Postbank
    Smartbroker
    TargoBank
    Trade Republic


    Nenn mir bitte einen Broker bei dem ich wirklich günstige Gebühren habe (1-2 Euro pro Trade und keine Depotgebühren), der seie IT im Griff hat, bei dem die Aktien, ETF und Zertifikatsauswahl stimmt, der eine Plattform hat, die man in Windoof betreiben kann, UND bei dem man auch Anteile an Aktien kaufen kann.


    Zusammenfassend also: Ich würde mich über eine Ergänzung des Beitrags freuen, wie man bei einem ausländischen Broker die Steuererklärung richtig macht. Und natürlich über einen Tipp über einen deutschen Lowcost-Broker, der all meine Standards erfüllt ;-)

  • @ProfNuke


    Das Problem ist, dass du Anteile von Aktien kaufen willst; daran scheitern meine Empfehlungen für dich.
    Ansonsten empfehle ich Smartbroker mit den vielen Handelsplätzen und den neuen Scalable Capital Broker von dem sehr erfahrenen Scalable Capital Team mit dem sehr großen kostenlosen ETF-Sparplan-Angebot und dem großen Aktienangebot, Scalable handelt aber nur über Gettex, die Münchener Börse, was für mich bei großen Aufträgen zu eingeschränkt ist.


    Ich arbeite gern am Notebook und deshalb scheiden für mich reine nur-App-Anbieter wie Trade Republic aus. Scalable Capital Broker hat beides und wird demnächst auch Derivate anbieten und weitet sein Angebot ständig aus; die sind super innovativ und haben super Technik und die Geschäftsführer sind sehr vertrauenswürdige kluge Männer, die ich mal vor wenigen Jahren persönlich kennenlernte.

  • Hm, also ich überlege mir neben Trading 212 tatsächlich noch Scalable Capital oder Smartbroker. Bei der Entscheidung brauche ich irgendwie aber noch Hilfe. Welchen davon eher und warum? Danke schonmal :-)

    Ich bevorzuge Smartbroker, da er mehrere Unterkonten ermöglicht und einen günstigen Wertpapierkredit bietet.
    Allerdings braucht die Kontoeröffnung wegen vieler Neukunden derzeit wohl mehrere Wochen, wie man hört.


    Habe auch ein Scalable Broker Depot, dort geht die Eröffnung ruckzuck und bequem per Videochat mit PostIdent ist in ca. 5 Tagen das Konto schon benutzbar; man braucht nur 1 Euro auf das Free-Konto einzuzahlen und dann kann man die Technik schon ausprobieren und ggf. WPs handeln, wenn einem das Angebot zusagt; während du auf die Smartbroker-Freischaltung derzeit lange warten mußt.


    Ich empfehle dir, bei beiden ein Konto zu eröffnen, kostet ja nichts, und du bist dann sehr flexibel und kannst bei Scalable schnell loslegen zu handeln.